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und South Dakota beinahe 30 Prozent. In den Staaten
von Nebraska hingegen gibt es 238,1 Pächter unter je
100 Farmern; in Iowa 37,8, in Kansas 36,8, in Indiana 30,0,
in Missouri 29,9 und in Illinois 41,1 unter je 100. Es
sind andere reiche ackerbautreibende Staaten vorhanden,
in denen die Hälfte der Farmer oder mehr Pächter sind,
wie in Arkansas (unter je 100 Farmern 50 Pächter) und
in Louisiana (unter je 100 Farmern 55,3 Pächter). In
Oklahoma (das, wie wir gesehen haben, bis 1891/93 öffent-
liches Gebiet war) gibt es jetzt 104 137 Pächter oder 54,8
unter je 100 Farmern. "Texas allein hat 219 575 Päch-
ter, oder 52,6 unter je 100 Farmern. Wenn diese Zahlen
auch hoch sind, so werden sie doch noch durch die für
die Staaten Alabama, South Carolina, Georgia und Missis-
sippi übertroffen — alles fruchtbare Baumwollstaaten —,
wo das Verhältnis der Pachtungen zwischen 60 und 70 Pro-
zent beträgt.
Ein ständiges ländliches Proletariat
Hier gibt es ein klar bestimmtes ländliches Proletariat.
Seine Lage ist in mancher Hinsicht viel schlimmer als die
des gewerblichen Proletariats. Große Scharen sehen nie-
mals Geld, und alle stehen hilflos und wehrlos unter dem
zermalmenden Druck des Pacht-, Anteil- und Wucher-
systems. Sie können nicht hoffen, Eigentümer des von
ihnen bestellten Landes zu werden, da gerade in den Ge-
bieten, wo der Durchschnittspreis für Ackerland am höch-
sten, Pachtbesitz am zahlreichsten ist.
In North Dakota zum Beispiel, wo das Ackerland auf
25,70 Dollar für den Morgen geschätzt wird, sind unter je
100 Farmern 15 Pächter, in Michigan, wo der Preis
32 Dollar für den Morgen beträgt, 16 Pächter. In South
Dakota beträgt der Preis des Landes 34,70 Dollar für den
Morgen; dort sind beinahe 25 von 100 Farmern Pächter.
Der Durchschnittswert des Ackerlandes in Kansas beträgt
35,50 Dollar für den Morgen; in diesem Staate sind bei-
nahe 37 Prozent der Farmer Pächter. Das Ackerland von
Iowa hat einen Durchschnittsverkaufswert von 823 Dollar