Metadata: Der Produktionsprozeß des Kapitals (1.1928)

tt. 
ab- 
'TO- 
ck, 
ıre 
ZE- 
en 
.en 
ler 
hat 
in 
8r- 
en 
zur 
ste 
‚rt, 
ta- 
ch 
‚ht 
SI 
ad 
in 
id- 
1g- 
LO 
88 
eu 
st, 
DD 
MN. 
ST 
:2- 
18- 
D- 
438 
aAr- 
ne 
el, 
te 
Wr 
Register. 
Einleitung. 
4.0 
Der erste Band des „Kapital“ ist eigentlich schon längst ein 
„Volks“buch geworden. Er ist das einzige umfangreiche und Sschwer- 
verständliche Buch der Wissenschaft, das zahlreiche Leser aus dem 
„Volke“ fand und der Arbeiterklasse in Fleisch und Blut übergegangen 
ist. Seit 1868, als der Brüsseler Kongreß der alten Internationale den 
Arbeitern aller Länder das „Kapital“ als das Werk empfahl, das zuerst 
wissenschaftlich die kapitalistische Ordnung zergliederte, bilden die Re- 
zultate, zu denen Marx gelangte, im Programm der Sozialdemokratie 
kristallisiert, die theoretische Grundlage des ganzen politischen und gewerk- 
schaftlichen Kampfes der ‚Arbeiterklasse. 
In besonders hohem Grade ist dies der Fall in Deutschland und Oester- 
reich. Hand in Hand mit der Erziehung in politischen Vereinen und Ge- 
werkschaften geht hier eine intensive Bildungsarbeit vor sich, die als ihr 
Hauptziel die Ausarbeitung und Verbreitung einer einheitlichen sozialdemo- 
kratischen Weltanschauung betrachtet. Mit jedem Jahre mehren sich die 
Arbeiter, die durch Vortragszyklen, Wanderkurse, durch Arbeiterschulen 
und in den letzten sechs Jahren durch die sozialdemokratischen Universi- 
täten, durch die Partei- und Gewerkschaftsschulen gingen und Gelegenheit 
hatten, sich die Gedankengänge des „Kapital“ anzueignen. Eine Reihe von 
populären Darstellungen — insbesondere K, Kautskys „Marx’ Oekonomische 
Lehren“ — fanden in zahlreichen Ausgaben unter den Arbeitern Ver- 
breitung. Somit wuchs auch mit jedem Jahre die Zahl der Leser aus dem 
„Volke“, die sich an die Lektüre des „Kapital“ selbst heranwagten. 
Aber schon der Umstand, daß das Studium dieses Werkes Geduld und 
Ausdauer, also Zeit fordert, stellte jedem fast unüberwindliche Hindernisse 
in den Weg, der das „Kapital“ nur in den Räumen einer Arbeiterbibliothek 
benutzen konnte. Erst jetzt wird sich der Kreis derjenigen Leser erweitern, 
die das „Kapital“ besitzen können, und so kann es auch ein Volksbuch in 
dem Sinne werden, in dem es Bebels „Die Frau und der Sozialismus“ schon 
geworden ist. Erst jelzt wird für viele Leser das wiederholte Studium des 
„Kapital“ möglich, was unentbehrlich ist zur Bewältigung seines Inhalts. 
Dazu gehört aber noch eine andere Bedingung. Um sich im „Kapital“ 
immer zurechtzufinden, um diese Waffe in den mannigfaltigen Gefechten — 
theoretischen und praktischen — geschickt zu führen, muß der Leser auch 
imstande sein, den Gedanken- und Tatsacheninhalt des „Kapital“ stets gegen- 
wärtig zu haben, ihn in allen seinen Bestandteilen so registriert zu haben, 
daß das „Kapital“ für ihn auch im vollen Sinne dieses Wortes stets ein 
Nachschlagewerk bilden kann, Das zu ermöglichen, ist die Aufgabe eines 
Registers — Namen- und Sachregisters —, das alle theoretischen und prak- 
tischen Forderungen möglichst erschöpfend berücksichtigt, 
Dieses Bedürfnis war schon lange vorhanden. So wurde die Veran- 
staltung eines derartigen Registers Anfang der achtziger Jahre von Eduard 
Bernstein und Karl Kautsky geplant, aber auf den Rat von Friedrich Engels 
bis zur Fertigstellung des ganzen Werkes vertagt. Um jene Zeit glaubte 
Engels noch, daß er in ein paar Jahren mit der Herausgabe der folgender 
Bände {fertig sein werde,
	        
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.