Full text: Die Schweiz

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und Lebensweise. Vororte am See sind das hotel 
reiche P a r a d i s o am Fuße des San Salvatore 
und Castagnola in geschützter Bucht; durch Oli 
venbestände führt ein Felsensteig zu dem an steiler 
Halde am Seeufer klebenden, italienisch gebauten 
Fischerort G a n d r i a. Von Bellinzona her unter 
fährt die Gotthardbahn den Straßenübergang des 
Monte Ceneri und erreicht durch die Fruchtfelder 
des Agnvtales Lugano auf aussichtsreicher Terrasse 
über der Stadt. Bei Meli de gewinnt sie aus 
einem Damm quer durch den See das östliche User 
und tritt über M e n d r i s i o und die Grenz- und 
Zollstation C h i a s s o in die Poebene hinaus. Die 
Me.ldiisotto Umgebung von Mendrisio, das Mendrisotto, ist mit 
ihrem Reichtum an Wein, Mais, Tabak und Früch 
ten der Garten des Tessins und unterhält mit den 
zahlreichen Maulbeerbäumen eine ansehnliche Sei 
denraupenzucht und Seidenspinnerei. Inmitten der 
zur Poebene auslaufendcn Hügclwellen des Mendri- 
sotto liegt der Badeort S t a b i o. 
Die Tresa führt das Wasser des Luganersees 
dem 78 m tiefer liegenden Langensee zu. Uber den 
Grenzort Ponte Tresa leitet das Flußtal den 
Verkehr zu den Fremdenorten des Langensees hin 
über. 
Graubündrn. 
*,8° »»d Graubünden liegt im Südvsten der Schweiz. 
P^cutung feg umfaßt, in mancher Beziehung ein Gegenstück 
zum Wallis, den östlichen Flügel des großen Süd 
alpenzuges, die Bündner Alpen, und überdies die 
Südabdachung der Glarner Alpen. Graubünden ist 
mit rund 7100 km* Fläche der größte Kanton der 
Schweiz. Er kommt aber als Gebirgsland mit
	        
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