Full text: Die Schweiz

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xerpaß am Hausftock 3156 m und der Segnespaß 
am Saurenstock 3056 m vorbei nach dem Border 
rheintal hinüber. 
Im Haupttal liegt am Ende der Eisenbahn, 
in einer Sackgasse, das Jndustriedorf Lin that. 
Die Linth tritt aus dem Felsenkessel am Fuß des 
Tödi in einer großartigen Schlucht ins Tal hin 
aus, überragt vom imposanten Stock des Zelb- 
sanft. Der Scw.dalppaß und der Kistenpaß stellen 
eine beschwerliche Verbindung mit dem Rheintal 
her. Von Linthal aus windet sich die Klausenstraße 
über die Mündungsstufe des Fätschbachfalles zum 
Urnerboden hinauf und verschafft über die Paßhöhe 
weg dem Touristenverkehr einen Zugang zum Schä- 
chcntal und zur Gotthardlinie. Hoch über Linthal 
steht auf sonniger Bergterrasse der Kurort Braun 
wald, bei Linthal selbst an großen Waldungen da» 
berühmte Bad S t a ch e l b e r g. 
Sk. Gallen. 
Landschaften Gegenüber der Geschlossenheit mancher anderer 
Kantone umfaßt St. Gallen eine Reihe von Land 
schaften, die nach Bodengestalt, geschichtlicher Eni- 
wicklung und Volksart stark von einander abwei 
chen. Es reicht südwärts in die Täler und zur 
Hauptkcttc des Nordalpenzuges hinauf, da wo des 
sen Ende vom Rheinknie umschlossen wird, und er 
streckt sich über die vielgestaltigen und schroffen 
Bergformen der Voralpengruppen hinweg zu den 
Molasschügcln am Bodensee hinaus; der Ostabfall 
des Gebietes wird auf der ganzen Strecke von 
der breiten Talebene des Rheins begleitet. Der 
Alpenanteil des Kantons St. Gallen gliedert sich 
durch gut ausgeprägte Tiefenlinien in drei Grup-
	        
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