Full text : Die Schweiz

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halb  der  Mündung  des  Diemtigentales  mit  Diemtigen
  ist  E  r  l  e  n  b  a  ch  der  Viehmarkt  des  Landes.
Talaufwärts  folgen  Därstetten,  Oberwil,
Voltigen.  Zweisimmen  im  obern  Simmental, ­
  ein  Sommer-  und  Winterkurvrt,  entsendet  eine
Straße  über  die  Saanenmööser  nach  der  Talschaft
von  Saanen.  Hier  endigt  die  elektrische  Montreux-Berneroberlandbahn
  und  findet  ihre  Fortsetzung  in
einer  Bahn  zum  Thunersee.  Zu  oberst  im  Simmental ­
  liegt  der  Badekurort  Lenk  am  Fuß  des  Rawilpasses,
  der  durch  die  Einsattelung  zwischen  Wildstrubel ­
  und  Wildhorn  3264  m  das  Rhonetal  mit
Sitten  erreicht.
Der  Oberlauf  der  Saanc  vor  der  Umbiegung
zum  waadtländischen  Pays  d'cn  Haut  bildet  das
bernische  Saancnland,  das  durchwegs  über  1000  in
hoch  liegt;  hier  werden  die  als  Rasseticre  geschätzten
Saanenziegen  gehalten.  Saanen  an  der  Montreux-Bcrneroberlandbahn
  ist  der  Hauptort  der  Talschaft, ­
  die  einst  zu  den  entlegensten  Gebieten  des
Kantons  gehörte,  neuerdings  aber  von  Kurbedürftigen ­
  und  Vergnügungsreisenden  immer  stärker  besucht ­
  wird.  Kurort  ist  nun  auch  das  idyllische
L  a  u  e  n  e  n.  Von  G  st  e  i  g  zweigt  die  Pillonstraße
zu  den  Ormonttälern  und  der  Sanetschpaß  zwischen ­
  Wildhorn  und  Oldenhorn  3134  m  hindurch
zum  Rhonetal  ab.
Thun,  7400  Einwohner,  am  untern  Ende  des
Thunersees,  ist  die  Eingangspforte  zum  Berner
Oberland  und  der  natürliche  Vereinigungspunkt  und
Marktort  seiner  Täler.  Zwischen  der  Aare  und
der  einstigen  Kandermündung  breitet  sich  die  Thuner
Allmend  aus,  die  dem  Artilleriewaffenplatz  als
ilbungsfeld  dient.
Das  Aaretal  unterhalb  des  Thunersees  bildet
dm  östlichen  Teil  einer  ausgedehnten,  steif  verlaufenden ­
  Bodensurche,  die  in  die  hohen  Molassehügel

Saanenland

Thun

Aaretal
            
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