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1611 m. Gegenüber den geräumigen Mulden anderer
Längstäler, wie z. B. des St. Jmmertales,
erscheint es eng; stellenweise wird es von kühn
aufragenden Kalkwänden eingerahmt. Am untern
Ende durchbricht der-Talfluß, die Areuse, in schrägem
Schnitt die vorgelagerte Kette und erreicht mit starkem
Fall den Neuenburgersee. Die prächtige Klus ist
bekannt als die Gorges de l'Areuse. Durch diesen
malerischen Zugang gewinnt die Bahn von Neuenburg
die hochgelegene Sohle des Traverstales und
leitet durch das Trockental von Verriäres aus
französischen Boden über. Den mittlern Teil des
Val de Travers halten eine Reihe von Uhrenmacherdvrfern
besetzt, deren blühendstes, F l e u r i e r,
in einer Talgabel am Fuße der Bergstraße von Ste.
Croix liegt. Talauswärts folgen M o t i e r s, C o uvet
und Travers, wo neben der Uhrenindustrie
die Herstellung von Uhrmacherwerkzeug Verdienst
bringt. N o i r a i g u e (— schwarzes Wasser)
■am Beginn der Gorges de l'Areuse trägt seinen
Namen von dem Wasser, das unterirdisch'aus dem
Moorboden des Hochtales von Les Ponts abfließt
und mit schwärzlicher Schlammbeimischung als
'mächtige Stromquelle aus der Seitenwand des Val
de Travers hervorbricht.
B»i de R»r Zwischen dem Bergland von La Chaux-de-Fonds
und dem See treten die Ketten des Täte de Ran-Mt.
d'Amin und des Chaumont auseinander und umrahmen
die längliche Mulde des Val de Ruz. Hier
trägt der Kalkuntergrund einen Sandsteinmantel,
überlagert von mächtiger Grundmoränendccke, die
von einem über die tiefste Einsattelung des Chaumont
eingedrungenen Arm des Rhonegletschers herrührt.
Dank dieser natürlichen Ausstattung ist das
>• Val de Ruz, ein seltenes Bild, zur inselartigen
Fläche einträglichen Ackerbaues mit reichen Kornfeldern
inmitten der weiden- und waldbedeckten Kalk-