{lüfteten Felsbodcn der Berghaldcu. Auf den trok-
{enen Plateauflächen mib Bergrücken ist neben dem
Wald zumeist das Weideland die einzig mögliche
Kultur und die Viehzucht der Haupterwerb der
bäuerlichen Bevölkerung.
Die Entsumpfungen und Bodenvcrbesserungen, z«r»«w>g
von Kanton und Bund unterstützt, bringen derd»^dwu«-
Landwirtschaft einen erwünschten Zuwachs an Kul
turland. Eine Reihe von Unterrichtsanstalten die
nen der Berufsbildung, so die landwirtschaftliche
Abteilung des eidgenössischen Polytechnikums, die
Schulen für Ackerbau, Molkerei, Obst- und Wein
bau, die landwirtschaftlichen Winterschulen. Zahl
reiche Vereine fördern die Interessen ihres Stan
des; die meisten haben sich zum Schweizerischen
Bauernverband zusammengeschlossen. Ihren Bestre
bungen kommt das Bundesgesetz betreffend die För
derung der Landwirtschaft vom Jahre 1893 ent
gegen. All das trägt mächtig zur Entwicklung
der schweizerischen Landwirtschaft bei.
2. Ackerbau.
Die Erzeugnisse des Ackerbaues dienen nur zum
kleineren Teil der Volksernährung; in der Haupt
sache werden sie zur Viehzucht aufgebraucht. Je
nach Lage, Bodenart und Nachfrage treten mehr die
einen oder anderen Kulturen in den Vordergrund.
So liefert der Ackerbau in der Nähe vvlksreicher
Städte in erhöhtem Maß solche Produkte, die rascher
Verderbnis ausgesetzt sind und sich für einen
weiten Transport nicht eignen.
Getreidebau. Der in der Schweiz am stärk-
fteu angebaute Weizen wächst, wie auch das Korn,
auf den guten Böden in den tiefern, Würmern Lagen
des Mittellandes. Der Roggen gedeiht gut auf
den kiesigen und sandigen Ebenen des Flachlandes,
AlÜökiger, Schweiz 5