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Wirtschaft als Leben

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Bibliographic data

fullscreen: Wirtschaft als Leben

Monograph

Identifikator:
1002734533
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-15765
Document type:
Monograph
Author:
Schloesser, Robert http://d-nb.info/gnd/117329711
Title:
Die konsumgenossenschaftliche Gütervermittlung, ihre Technik und wirtschaftliche Bedeutung
Place of publication:
Mannheim
Publisher:
J. Bensheimer
Year of publication:
1914
Scope:
1 Online-Ressource (217 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Zweites Kapitel. Die Güterbeschaffung der Konsumgenossenschaften
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Wirtschaft als Leben
  • Title page
  • Contents
  • Der Wertgedanke ein verhülltes Dogma der Nationalölonomie
  • Die Herrschaft des Wortes
  • Die Grenzen der Geschichte 1903
  • Zur sozialwissenschaftlichen Begriffsbildung 1906-1909
  • Freiheit vom Worte. Über das Verhältnis einer Allwirtschaftslehre zur Soziologie 1923
  • Die Wirtschaftliche Dimension. Eine Abrechnung mit der sterbender Wertlehre 1923
  • Vom Wirtschaftsleben und seiner Theorie 1924
  • Index

Full text

Über die „Grundbegriffe“ II. 87 Gegenstand noch so treffend im Kern erfassen, was ja hier außer Betracht bleibt. So muß etwas in Einheit da sein, das schon vor diesen Aussagen gegolten hat, unabhängig von ihnen auch weiter gilt; und daran nehmen sie gemeinsam Anlehnung, kreisen wie um einen ruhenden Pol. Kurz, diese Tatbestände zwingen den Schluß auf, es bestehe in her Nationalökonomie eine allgemeine, gleichsam also unpersönliche, und vom Herkommen getragene Meinung darüber, wie die Bezeichnung »Grundbegriffe“ zu verstehen sei. Das Herkommen waltet dabei so, haß jene Meinung dauernd zu bestehen weiß, ohne jemals ausgesprochen zu werden. Freilich, daß in der Nationalökonomie Jeder Jeden verstehe, wenn Einer dem Anderen von „Grundbegriffen“ spricht, scheint ja ein Ding her plattesten Erfahrung zu sein. In Wahrheit ist der Sachverhalt ein wesentlich anderer. Erfahrung spielt hier nur in einer stumpfen Weise mit ; nur so, daß die Erfahrung eines Mißverständnisses ausbleibt! Das genügt wohl, um jeden Zweifel an der Richtigkeit der Aussage fernzu halten, wenn der Bestand jener allgemeinen Meinung wirklich aus gesagt wird; und so kommt hinterher der „gemeinplätzliche“ Eindruck eser Aussage zustande. Aber sicherlich ist kein Anreiz für unser g enken geboten, wenn nichts geschieht, als daß Erfahrung ausbleibt. ^ ^ mu ssen eben doch erst irgendwie Schlüsse abrollen; und deshalb lieh ^ ^ e ^°^ en ’ i ene Tatbestände einmal recht zu würdigen, so lächer- uahe sie uns liegen. Nur so kommt man dazu, zunächst den achen Bestand einer solchen Meinung zu erfassen, und dann erst er steht ganz von selber die Frage: Was macht den Inhalt jener un persönlichen und ungeschriebenen Meinung aus? II. Nach dem Inhalt einer Meinung fragen, die vom Herkom getragen wird, führt natürlich erst recht einem Gemeinplatz entgegen, allein abermals von der Art dass sich unser Denken niemals Rechen schaft darüber ablegt. Das sind eben Dinge, die unserem Auge viel zu nahe liegen; so nahe, daß wir sie immerzu übersehen. Wir müssen uns daher förmlich zu ertappen suchen bei dieser Meinung. Angenommen, die Frage tritt von ungefähr an uns heran: „Grün - begriffe“, „was ist das?“ Und nun, wie wir uns dazu verhalten — a ist keinen Augenblick ein Zweifel möglich: Wir antworten mit einer Aufzählung, alle Male! Wir zählen es augenscheinlich auf, was w

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Wirtschaft Als Leben. Verlag von Gustav Fischer, 1925.
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