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Bankpolitik

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Bibliographic data

fullscreen: Bankpolitik

Monograph

Identifikator:
1006296646
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-19592
Document type:
Monograph
Author:
Somary, Felix http://d-nb.info/gnd/119189518
Title:
Bankpolitik
Place of publication:
Tübingen
Publisher:
Verlag von J.C.B. Mohr (Paul Siebeck)
Year of publication:
1915
Scope:
1 Online-Ressource (XI, 289 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
[IV.]
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Bankpolitik
  • Title page
  • Contents
  • [I.]
  • II. Der Geldmarkt
  • III. Der Kapitalmarkt
  • [IV.]
  • Index

Full text

260 
64. Die Grganisation der Banken. 
64. Die Organisation der Banken. 
Ein Teil der Banken verwendet ihre Depositen in jedem Gebiet, 
wo sie diese erhalten, so die Sparkassen deutschen und österreichischen 
Systems, die Kreditgenossenschaften und die lokalen Kreditbanken. Eine 
andere Gruppe sammelt fremde Gelder in dezentralisierten Organs 
sationen, verwendet sie jedoch von einer Zentralstelle aus,- hierher ge 
hören die Sparkassen französischen und englischen Systems, die Postspar 
kassen und die Versicherungsgesellschaften. Eine dritte Gruppe bilden 
jene Institute, welche sowohl für das Aktiv- wie für das Passivgeschäft 
dezentralisiert sind,- hierher gehören die Kreditbanken und die Noten 
banken. 
Die Sparkassen sind ein deutliches Beispiel der Bedeutung der 
historischen Entwicklung für die Grganisation der Banken. Sie waren 
für die Vermögensverwaltung der wenigbemittelten Bevölkerung in 
einem Zeitpunkt gegründet, in welchem der Geldverkehr von Grt zu 
Grt auf Schwierigkeiten stietz. Nus der Art ihrer Gründung durch Ge 
meinden oder angesehene Persönlichkeiten der Umgebung und der teil 
weisen Unentgeltlichkeit der Verwaltung erklärt sich die Beschränkung 
auf den lokalen Wirkungskreis und jene eigentümliche Gebarung, die 
man am besten als Kehlen einer eigentlichen Wirtschaftspolitik bezeichnen 
kann. Bei den Nreditgenossenschaften ist das Band zwischen Einlegern 
und Verwendung der Mittel noch enger. Die einzelnen Sparkassen 
stehen nebeneinander entweder ohne eine zentrale Grganisation oder 
sie haben eine Zentralbank gebildet, die jedoch lediglich den Ausgleich 
zwischen Ueberschutz und Mangel bei den einzelnen Instituten vermittelt. 
Auch nur in dem Sinne einer Ausgleichung wirken für die Kreditge 
nossenschaften in Deutschland die Genossenschaftsabteilung der Dres 
dener Bank und die Zentral-Genossenschafts-Nasse. Das Nennzeichen 
der durchgebildeten Organisation, die Möglichkeit einheitlicher Leitung 
und Wirtschaftspolitik ist bei diesen Zentralbanken nicht gegeben. 
Dezentralisiertes Passivgeschäft und zentralisierte Napitalver- 
wendung haben die Sparkassen des französischen und englischen Sy 
stems, die an zahlreichen Stellen Einlagen aufnehmen und sie an zen- 
tralerStelle in Renten anlegen, ferner die Postsparkassen, deren Schalter 
nur der Annahme von Einlagen, aber nicht der Uebernahme ja nicht 
einmal der Vermittlung eines Aktivgeschäftes dienen. Der Nassenbe- 
amte der Postsparkasse in Prag kann nur Einlagebücher ausgeben, aber 
weder er selbst noch auch sein Ehef in Prag hat irgendwelche direktoriale
	        

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Bankpolitik. Verlag von J.C.B. Mohr (Paul Siebeck), 1915.
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