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Einführung in das Studium der Konjunktur

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Bibliographic data

Object: Einführung in das Studium der Konjunktur

Monograph

Identifikator:
1008917265
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-19129
Document type:
Monograph
Author:
Flückiger, Otto http://d-nb.info/gnd/117736708
Title:
Die Schweiz
Edition:
Zweite Auflage
Place of publication:
Zürich
Publisher:
Druck und Verlag von Schultheß & Co.
Year of publication:
1914
Scope:
1 Online-Ressource (VI, 243 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Industrie
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Einführung in das Studium der Konjunktur
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • Erster Abschnitt. Die Erklärungen der Wirtschaftskrisen und des Konjunkturwandels
  • Zweiter Abschnitt. Der Ablauf der Konjunktur in Deutschland seit der Begründung des Reiches
  • Dritter Abschnitt. Der Einfluß des Konjunkturwandels und der Krisen auf die Volkswirtschaft
  • Vierter Abschnitt. Konjunkturprognose und Konjunkturpolitik
  • Fünfter Abschnitt. Ausblick

Full text

274 
Fünfter Abschnitt. Ausblick. 
Veränderungen in der Zusammensetzung des deutschen Außenhandels 
— gesteigerte Ausfuhr vornehmlich an fertigen Waren —■, verringerte 
Kaufkraft mit einem relativen Rückgang die Einfuhr — auch auf die 
Konjunkturverhältnisse in anderen Staaten erheblich einwirken und 
auch dort unter Umständen Wirkungen auslösen können, die in 
ähnlicher We^se, wie es in Deutschland der Fall sein wird, zu Um 
stellungen in der Industrie, auch zu schweren Erschütterungen in 
bestimmten Berufszweigen Veranlassung geben können. Denn dieser 
Zwang für Deutschland, seine Ausfuhr zu steigern, wird, worauf ja 
bereits die oben zitierten Worte MacKennas hinweisen, und worauf 
auch diese Übertragungsstelle durch ihren Einfluß auf den deutschen 
Kapital- und Geldmarkt einen bestimmten und starken Einfluß aus 
üben kann, zu erheblichen Preiskämpfen und Preisunterbietungen 
auf dem Weltmarkt führen, und es hat schon seine guten Gründe, 
wenn in anderen Staaten, vor allem in England, von der Durchfüh 
rung des Dawes-Gutachtens unheilvolle Wirkungen für die eigene 
Konjunktur und den eigenen Arbeitsmarkt befürchtet werden. Die in 
dem Londoner Protokoll und nach dem Dawes-Plan vorgesehenen 
Leistungen Deutschlands sind eben aus zwangsläufigen wirtschaft 
lichen Ursachen heraus nur dann durchführbar, wenn Deutschland 
auf dem Weltmärkte billiger als seine Konkurrenten verkaufen 
kann, wenn, um ein Bild aus der Geldlehre zu gebrauchen, die Kosten 
der deutschen Gütererzeugung unter der Produktionskostenparität 
der anderen Industriestaaten stehen. Bei der Zahlung von Repara 
tionen handelt es sich also um eine Angelegenheit, welche die 
ganze Weltwirtschaft in Mitleidenschaft ziehen muß. Es sind das 
Fragen, welche an dieser Stelle nicht eingehender erörtert werden 
können 1 ). Es war nur notwendig, kurz darauf hinzuweisen, denn es 
ist klar, daß solche wirtschaftlichen Störungen und Umstellungen 
in anderen Ländern auch wieder auf die deutsche Wirtschaft in 
irgendeiner Weise günstig oder ungünstig einwirken müssen und 
daß damit der Konjunkturverlauf in Deutschland selbst beeinflußt 
wird. 
Es mag sein, daß der ungünstige Einfluß dieses deutschen 
Zwangsexportes auf andere Länder so stark sein wird, daß diese 
selbst ein Interesse daran haben, auf Änderungen in der Art und 
der Höhe der deutschen Reparationsleistungen hinzuwirken. So 
*) Vgl. dazu Mombert, Bevölkerungstheorie und Bevölkerunpspolitik im 
Liebte des Weltkrieges in der Festgabe zu Brentanos 80. Geburtsta«e. Leip 
zig 1924. Ferner: Helander, a. a. 0. und die hier zitierte weitere Literatur. 
Außerdem E. Schuster, Wohlstandsindex und,Finanzreform. Tübingen 1924 
H, Levi, Die Grundlagen der Weltwirtschaft. Leipzig 1924. S. 160 ff.
	        

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Gesetz Betreffend Kinderarbeit in Gewerblichen Betrieben. Verlag von Gustav Fischer, 1904.
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