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Zur Geschichte und Theorie des Bergregals und der Bergbaufreiheit

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Bibliographic data

fullscreen: Zur Geschichte und Theorie des Bergregals und der Bergbaufreiheit

Monograph

Identifikator:
1009604546
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-71914
Document type:
Monograph
Author:
Carnegie, Andrew http://d-nb.info/gnd/11866719X
Title:
Kaufmanns Herrschgewalt
Edition:
5. Auflage
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Verlag von G.A. Gloeckner
Year of publication:
1914
Scope:
1 Online-Ressource (XVI, 221 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
XV. Eisenbahnen einst und jetzt
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Zur Geschichte und Theorie des Bergregals und der Bergbaufreiheit
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • Bergregal und Bergbaufreiheit im Griechischen und Römischen Rechte
  • Verhältnis des Römischen zum Deutschen Bergrecht
  • Die Bergbaufreiheit und die Allmende
  • Die Bergwerksabgaben
  • Waren die Bergwerke im Mittelalter ein rechtliches Zubehör zu Grund und Boden ?
  • Begriff der Regalien
  • Begriff des Bergregals
  • Begriff der Bergbaufreiheit
  • Über das Alter des Bergregals
  • Über den Beweis der Regalität der Bergwerke
  • Das Ungarische (Schemnitzer) Bergrecht
  • Das Böhmisch-Mährische Bergrecht
  • Das Sächsische (Freiberger) Bergrecht
  • Die schlesischen Goldrechte
  • Die Tyrolischen Bergwerksordnungen
  • Die Harzer Bergordnungen
  • Die Bergwerksordnungen für Admont
  • Bergregal und Bergbaufreiheit im Sachsen- und Schwabenspiegel
  • Bergregal und Bergbaufreiheit in England
  • Die Berggewohnheiten in der Grafschaft Derbyshire
  • Die rechtlichen Verhältnisse der Salinen im Mittelalter
  • Die Urkunden bei Böhlau, betreffend das Salzregal bis zum Jahre 1300
  • Ergebnis aus den in § 22 aufgeführten Urkunden
  • Die Urkunden, betreffend das Metallregal bis zum Jahre 1300
  • Ergebnis aus dem im § 24 besprochenen Urkunden
  • Das Bergregal, die Bergbaufreiheit und die Altgermanische Agrarverfassung
  • Die Fortentwicklung des Bergregals und der Bergbaufreiheit vom 14. bis gegen Ende des 18. Jahrhunderts
  • Die Bergbaufreiheit, das Erstfinderrecht, der bergrechtliche Fund und die bergrechtliche Mutung im Verhältnisse zum Bergregale
  • Die rechtliche Natur der regalen Mineralien vor und nach der Verleihung. Das Bergwerkseigentum
  • Bergregal und Bergbaufreiheit im heutigen Recht

Full text

30 
gehörten auch im Altertum und Mittelalter besondere technische Fähig 
keiten, die Bergarbeiter bildeten einen Berufstand; es ist deshalb 
ausgeschossen, daß die nämlichen Personen zwischen Ackerbau und 
Bergbau wechselten. Der Bergbaubetrieb mußte schon wegen der Wasser 
abführung ununterbrochen fortgeführt werden. Dies gilt z. B. auch für 
den Sachsenspiegel, nach dessen ausdrücklicher Vorschrift 1 das Gemeinde 
land nicht von einer fremden Bauernschaft benutzt werden darf. Die 
ältesten deutschen Berggewohnheitsrechte, das alte Schemnitzer Bergrecht * 1 2 , 
der Trientiner Bergwerksvertrag 3 , die Iglauer Bergrechte 4 5 , das Freiberger 
Bergrecht 6 , die Stadt- und Bergrechte für Deutschbrod 6 , die Jura et 
libertates silvanorum 7 , das Löwenberger Goldrecht 8 9 u. a. machen das 
Recht zum Bergbaubetriebe keineswegs von der Gemeindezugehörigkeit 
abhängig. Alle diese Bergrechte geben jedem, auch jedem Fremden, 
die Befugnis, Bergbau zu treiben. Ja es ist feststehend und bereits 
oben dargelegt, daß die bedeutendsten Bergwerke, bei welchen sich die 
wichtigsten Berggewohnheiten gebildet haben, z. B. die Freiberger, 
Schemnitzer und Trientiner Bergwerke von zugewanderten Bergleuten 
aufgenommen sind. 
Selbst Juden, die doch ihre Berechtigung zum Bergbaubetriebe 
nicht aus ihrer Zugehörigkeit zur Realgemeinde ableiten konnten, finden 
wir schon im 13. lahrhundert als Betreiber und Besitzer von Bergwerken, 
Dies ist nicht bloß für Österreich-Ungarn festgestellt 8 . Auch unter den 
Vollziehern der 1271 bestätigten jura et libertates silvanorum findet sich 
ein Jude, namens Heinemann 10 . Eine andere Urkunde aus dem Jahre 
noch herrenlosen Wildlandes, dessen Nutzung den anrainenden Siedlern niemand 
wehrte, durch die immer kräftiger vordringenden Grundherrschaften oder auch 
freie (unabhängige) Grundeigner. — Wo keine Grundherrschaft aufsaugend wirkte, 
behielt die Masse der freien Siedler mit ihren Hufen auch ihre Nutzungsrechte 
an dem noch nicht zu Sondereigen in die Kultur eingezogenen Wildlande (Wild, 
Weide, Gewässer)“ — also keine Spur davon, daß ihnen die Bergwerke gehörten. 
1 Buch III Art. 86. 
3 Wagners Corpus Juris Metallici S. 163 ff. 
3 v. Sperges, Tyrolische Bergwerksgeschichte S. 263 ff. 
4 Graf Kaspar Sternberg, Geschichte der böhmischen Bergwerke, Urkunden 
buch, S. 11 ff. 
5 Klotzsch, Ursprung der Bergwerke in Sachsen S. 221 ff. 
6 Graf Sternberg, Urkundenbuch S. 30 ff. 
7 Wagners Corpis Juris Metallici S. 1021 ff. 
8 Steinbeck, Geschichte des schlesischen Bergbaues S. 79 ff. 
9 Wenzel, Handbuch des allgemeinen österreichischen Bergrechts, Wien 1855. 
S. 210. 
10 Wagners Corpus Juris Metallici S. 1035.
	        

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Zur Geschichte Und Theorie Des Bergregals Und Der Bergbaufreiheit. J. Bielefelds Verlag, 1916.
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