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Der Produktionsprozeß des Kapitals (1.1928)

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Bibliographic data

fullscreen: Der Produktionsprozeß des Kapitals (1.1928)

Monograph

Identifikator:
101030657X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-41609
Document type:
Monograph
Author:
Aughinbaugh, William E.
Title:
Selling Latin America
Place of publication:
Boston
Publisher:
Small, Maynard & Company Publishers
Year of publication:
1915
Scope:
1 Online-Ressource (VI, 408 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
XX. Foreign trade with Latin America and how it developed
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Das Kapital
  • Der Produktionsprozeß des Kapitals (1.1928)
  • Title page
  • Contents
  • Erster Abschnitt. Ware und Geld
  • Zweiter Abschnitt. Die Verwandlung von Geld in Kapital
  • Dritter Abschnitt. Die Produktion des absoluten Mehrwertes
  • Vierter Abschnitt. Die Produktion des relativen Mehrwertes
  • Fünfter Abschnitt. Die Produktion des absoluten und relativen Mehrwertes
  • Sechster Abschnitt. Der Arbeitslohn
  • Siebter Abschnitt. Der Akkumulationsprozeß des Kapitals
  • Index

Full text

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Dreiundzwanzigstes Kapitel. 
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sesellschaftlichen Reichtums. 2. Der in jeder besonderen Produk- 
llonssphäre ansässige Teil des gesellschaftlichen Kapitals ist verteilt 
Inter viele Kapitalisten, welche einander als unabhängige und mit- 
Mnander konkurrierende Warenproduzenten gegenüberstehen. Die 
Akkumulation und die sie begleitende Konzentration sind also nicht 
Mur auf viele Punkte zersplittert, sondern das Wachstum der funktio- 
Nerenden Kapitale ist durchkreuzt durch die Bildung neuer und die 
Spaltung alter Kapitale. Stellt sich die Akkumulation daher einer- 
;eits dar als wachsende Konzentration der Produktionsmittel und 
les Kommandos über Arbeit, so anderseits als Abstoßung vieler 
Ndividueller Kapitale voneinander. 
_ Dieser Zersplitterung des gesellschaftlichen Gesamtkapitals in 
Nele individuelle Kapitale oder der Abstoßung seiner Bruchteile 
"neinander wirkt entgegen ihre Anziehung. Es ist dies nicht mehr 
änfache, mit der Akkumulation identische Konzentration von Pro. 
Juktionsmitteln und Kommando über Arbeit. Es ist Konzentration 
bereits gebildeter Kapitale, Aufhebung ihrer individuellen Selb- 
Händigkeit, Expropriation von Kapitalist durch Kapitalist, Verwand- 
Ung vieler kleineren in wenige größere Kapitale. Dieser Prozeß 
Wterscheidet sich von dem ersten dadurch, daß er nur veränderte 
Verteilung der bereits vorhandenen und funktionierenden Kapitale 
"oraussetzt, sein Spielraum also durch das absolute Wachstum des 
Sesellschaftlichen Reichtums oder die absoluten Grenzen der Akku- 
Xulation nicht beschränkt ist. Das Kapital schwillt hier in einer 
Hand zu großen Massen, weil es dort in vielen Händen verloren 
Seht. Es ist die eigentliche Zeniralisation im Unterschied zur 
Akkumulation und Konzentration. 
. Die Gesetze dieser Zentralisation der Kapitale oder der An- 
ächung von Kapital durch Kapital können hier nicht entwickelt wer- 
den, Kurze tatsächliche Andeutung genügt. Der Konkurrenzkampf 
Wird durch Verwohlfeilerung der Waren geführt. Die Wohlfeilheit 
der Waren hängt, unter sonst gleichen Umständen, von der Pro- 
Juktivität der Arbeit, diese aber von der Stufenleiter der Produktion 
ab, Die größeren Kapitale schlagen daher die kleineren. Man er- 
Daert sich ferner, daß mit der Entwicklung der kapitalistischen 
"Ooduktionsweise der Minimalumfang des individuellen Kapitals 
yo chst, das erheischt ist, um ein Geschäft unter seinen normalen 
a dingungen zu betreiben. Die kleineren Kapitale drängen sich 
„ber in Produktionssphären, deren sich die große Industrie nur 
‚ch vereinzelt oder unvollkommen bemächtigt hat. Die Konkurrenz 
vr hier im direkten Verhältnis zur Anzahl und im umgekehrten 
m. hältnis zur Größe der rivalisierenden Kapitale. Sie endet stets 
3 Untergang vieler kleineren Kapitalisten, deren Kapitale teils in 
'® Hand des Siegers übergehen, teils untergehen. 
No Abgesehen hiervon bildet sich mit der kapitalistischen Produk- 
Y N eine ganz neue Macht, das Kreditwesen, das in seinen Anfängen 
Srstohlen, als bescheidene Beihilfe der Akkumulation, sich ein-
	        

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Der Produktionsprozeß Des Kapitals. J. H. W. Dietz Nachf., G. m. b. H., 1928.
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