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Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

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Bibliographic data

fullscreen: Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

Monograph

Identifikator:
1010911953
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-20641
Document type:
Monograph
Author:
Gide, Charles http://d-nb.info/gnd/117543985
Rist, Charles http://d-nb.info/gnd/172332966
Title:
Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
Edition:
Nach der zweiten durchgesehenen und verbesserten Ausgabe, herausgegeben von Franz Oppenheimer
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (XXII, 828 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Erstes Buch. Die Begründer
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
  • Title page
  • Allgemeine Inhaltsangabe
  • Erstes Buch. Die Begründer
  • Zweites Buch. Die Gegner
  • Drittes Buch. Der Liberalismus
  • Viertes Buch. Die Abtrünnigen
  • Fünftes Buch. Die Lehren der neuesten Zeit
  • Analytische Inhaltsübersicht
  • Alphabetisches Namenverzeichnis
  • Sachregister

Full text

122 
Erstes Buch. Die Begründer. 
.Rechtsanwälte, Künstler usw. anlangt, so kann man gar nicht leugnen, 
daß sie ebenfalls an der Gütererzeugung beteiligt sind. Schon Geemain 
Gaeniee hatte gegen ihre Ausschließung protestiert. Zwar sind ihre 
Dienste immaterielle Erzeugnisse, aber trotzdem doch ebenso 
gut Erzeugnisse, die, wie die anderen, einen tauschbaren Wert haben, 
und die sich aus dem Zusammenwirken von Industrie und Kapital 
ergeben 1 ). Sie sind genau dasselbe wie die Annehmlichkeit und der 
Nutzen, den uns materielle Gegenstände, wie z. B. ein Wohnhaus, ein 
Garten oder Silbergerät gewähren. In dieser Hinsicht stieß die Lehre 
Sat’s zuerst auf einigen Widerstand, da die englischen Ökonomisten 
sich nur schwer entschließen konnten, eine einfache Dienstleistung, 
die nichts dauerhaftes an sich hat und daher nie dem Kapital Zu 
wachsen kann, als ein wirtschaftliches Gut und folglich als ein Er 
zeugnis anzusprechen. Trotzdem gelang es Say ziemlich schnell, die 
Mehrheit der in Betracht kommenden Schriftsteller zu bekehren 2 3 * * * * ). — 
Weiterhin findet er (nach Condillac) einen einschneidenden Beweis 
gegen die Physiokraten: „produzieren“ bedeutet keineswegs: materielle 
Gegenstände schaffen. (Schafft der Mensch überhaupt etwas, und 
tut er je etwas anderes, als die Materie umformen?) Produzieren 
bedeutet einfach: Nützlichkeiten schaffen, die Eigenschaften der Sachen, 
unserem Bedürfnisse zu dienen und unseren Wünschen entgegen 
zukommen, zu erhöhen. Daher sind alle Arbeiten, die zu diesem 
Kesultate beitragen, die Industrie und der Handel, ebenso wie die 
Landwirtschaft produktiv 8 ). Auf diese Weise fallen die physio- 
kratischen Unterscheidungen in sich zusammen. Damit vollendet 
Say eine Widerlegung, die Smith, der noch nicht genug Abstand von 
seinen Gegnern hatte, nicht hatte zu Ende führen können. 
2.» Auch in einer anderen Hinsicht führt Say das Werk Smith’s 
fort und über ihn hinaus. Es handelt sich um die Auffassung von 
der Nationalökonomie und der Rolle der Nationalökonomen. 
*) Ebenda, Ausg. v. 1803, B. I, Kap. 42 nnd 43. Unter „Industrie“ versteht 
Say alle Formen der Arbeit. Vgl. 6. Ausg., S. 70 ff. 
2 ) Malthüs scheint noch der Lehre von den immateriellen Erzeugnissen ab 
lehnend gegenüber zu stehen, aber Laitdebdalb, Tooke, Mao Culloch und Senior 
nehmen sie an, und sie schien endgültig gesichert, als Stuart Mill von neuem den 
Sinn des Wortes Produkt allein auf die materiellen Erzeugnisse beschränkte. Was 
Tooke anlangt, vgl. seine Briefe an J.-B. Say in den „(Buvres diverses“ des 
letzteren. 
3 ) Traite, B, I, Kap. II. Ist es nicht eigentümlich, daß Say selbst nicht da 
zu gelangt, diesen Gedanken richtig auf den Handel anzuwenden? Er nennt ihn 
produktiv, weil er tauschbare Werte schafft, kritisiert aber trotzdem Condillac, 
gerade weil er gezeigt hat, daß die Tatsache des Austausches allein den Reichtum 
vermehrt, da sie die Nützlichkeit der Gegenstände erhöht! Für Say gehen nämlich 
Nützlichkeit und tauschbarer Wert beständig ineinander über, und diese Verwirrung 
läßt ihn in schwere Irrtümer verfallen.
	        

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Geschichte Der Volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen. Verlag von Gustav Fischer, 1913.
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