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Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

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Bibliographic data

fullscreen: Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

Monograph

Identifikator:
1010911953
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-20641
Document type:
Monograph
Author:
Gide, Charles http://d-nb.info/gnd/117543985
Rist, Charles http://d-nb.info/gnd/172332966
Title:
Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
Edition:
Nach der zweiten durchgesehenen und verbesserten Ausgabe, herausgegeben von Franz Oppenheimer
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (XXII, 828 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Erstes Buch. Die Begründer
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
  • Title page
  • Allgemeine Inhaltsangabe
  • Erstes Buch. Die Begründer
  • Zweites Buch. Die Gegner
  • Drittes Buch. Der Liberalismus
  • Viertes Buch. Die Abtrünnigen
  • Fünftes Buch. Die Lehren der neuesten Zeit
  • Analytische Inhaltsübersicht
  • Alphabetisches Namenverzeichnis
  • Sachregister

Full text

Kapitel III. Die Pessimisten. 
189 
Eicaedo ist so stark von der Überlegenheit des Papiergeldes 
überzeugt, daß er nicht wünscht, die Bank möge die Barzahlungen 
wieder anfnehxnen, denn dann würde das Publikum ohne Zweifel 
Rückzahlung seiner Noten verlangen: „so daß man, um einer grund 
losen Laune entgegenzukommen, ein billiges Hilfsmittel gegen ein 
sehr teueres eintauschen würde“ (S. 585). 
Wenn die Banknoten aber nicht in gemünztem Gelde rückzahlbar 
sind, wie soll dann der Wert der Banknote garantiert, ihre Emission 
geregelt und ihre Wertverminderung verhindert werden ?* Das würde 
durch ein Ansammeln von nicht gemünztem Gold in Barren ge 
schehen. Die Bank dürfte nicht mehr Noten ausgeben, als der Wert 
der Barren beträgt. x Diese Vorschrift würde genügen, den Wert der 
Banknote auf Pari zu halten, denn die Wechsler und die Bankiers 
würden sich beeilen, ihre Banknoten gegen Barrengold einzutauschen, 
sobald die Banknoten an Wert verlieren“, — und trotzdem würde 
das Publikum nicht imstande sein, sich des Edelmetalls zu bedienen, 
denn was könnte es für den gewöhnlichen Bedarf mit Barren Goldes 
anfangen ? 
Dieses System ist nicht nur an und für sich merkwürdig. Man 
würde kaum erwartet haben, daß einer der Meister der liberalen 
Nationalökonomie eine Art Zwangskurs in Permanenz erklärt, der 
nur auf Grund des Monopols einer Staatsbank funktionieren kann. 
Und doch ist das die Meinung Ricaedo’s. Er erklärt sich als 
absoluter Gegner der freien Emissionstätigkeit und ihrer Fähigkeit, 
sich selbst zu regulieren: „Die Behauptung, daß die Emissionen 
nicht den Bedarf des Handels überschreiten, ist vollständig wertlos, 
weil es nämlich unmöglich ist, die Summe festzusetzen, die für diese 
Bedürfnisse nötig ist. Der Handel ist in seinen Ansprüchen uner 
sättlich“ (S. 505). Für einen liberalen Individualisten, wie es Ricardo 
war, zeigt das wenig Vertrauen in die Freiheit des Individuums und 
in seine Fähigkeit, die Art des Geldes, die ihm am besten paßt, zu 
beurteilen. 
'Auf dem Boden Eicardo’s steht eine ganze Reihe von Schülern, 
recht eigentlich* fast alle Volkswirtschaft!er der ersten Hälfte des 
19. Jahrhunderts. In England waren die berühmtesten, die sich 
direkt an ihn anschlossen: Mac Culloch, Eicardo’s besonderer Freund 
(Grundlagen der politischen Ökonomie, 1828); James Mill, der Vater 
Stuart Mill’s (Elemente der politischen Ökonomie, 1821) und Nassau 
Senior (Handbuch der politischen Ökonomie, 1885). y
	        

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Geschichte Der Volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen. Verlag von Gustav Fischer, 1913.
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