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Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

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Bibliographic data

fullscreen: Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

Monograph

Identifikator:
1010911953
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-20641
Document type:
Monograph
Author:
Gide, Charles http://d-nb.info/gnd/117543985
Rist, Charles http://d-nb.info/gnd/172332966
Title:
Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
Edition:
Nach der zweiten durchgesehenen und verbesserten Ausgabe, herausgegeben von Franz Oppenheimer
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (XXII, 828 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Zweites Buch. Die Gegner
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
  • Title page
  • Allgemeine Inhaltsangabe
  • Erstes Buch. Die Begründer
  • Zweites Buch. Die Gegner
  • Drittes Buch. Der Liberalismus
  • Viertes Buch. Die Abtrünnigen
  • Fünftes Buch. Die Lehren der neuesten Zeit
  • Analytische Inhaltsübersicht
  • Alphabetisches Namenverzeichnis
  • Sachregister

Full text

258 
Zweites Buch. Die Gegner. 
zwei verschiedene Sprachen gebrauchten. Wir werden versuchen, sie- 
zu definieren, um, wenn irgend möglich, den Leser in dem Wirrwarr 
der Lehren zu orientieren, im Augenblick, in dem sich die Wegteilung 
zwischen den beiden großen Eich tun gen des wirtschaftlichen Denkens 
vollzieht. 
a) Adam Smith, Ricaudo und J.-B. Sat haben das Bereich der 
Nationalökonomie klar von dem der sozialen Organisation getrennt. 
Wie wir schon gesagt haben, ist für sie das Eigentum eine soziale' 
Tatsache, die sie ohne Erörterung als gegeben annehraen 1 ). Die Art 
seiner Verteilung und seiner Übertragung, die Ursachen, auf denen 
es beruht, die Folgen, die sich aus ihm ergeben, bleiben außerhalb 
ihrer Untersuchungen. Unter Güterverteilung oder Güterausteilung 
verstehen sie einfach die Verteilung des jährlichen Einkommens: 
unter die Faktoren der Produktion. Das, was sie interessiert, ist 
die Art und Weise, in der sich die Höhe der Zinsen, der Pacht und 
des Lohnes festsetzt. Ihre Verteilnngstheorie ist nichts anderes als- 
eine Theorie des Preises der „Dienste“. Sie kümmert sicli nicht um 
die Einzelpersonen; das gesellschaftliche Erzeugnis verteilt sich 
nach ihrer Ansicht auf Grund notwendiger Gesetze unter unpersön 
liche Faktoren: den BODEN, das KAPITAL und die ARBEIT.. 
Hin und wieder personifizieren sie diese Faktoren für die Bequem 
lichkeit der Erörterung (wenn sie von Grundbesitzern, Kapita 
listen und Arbeitern sprechen), was aber an der Sache selbst nichts 
ändert. 
Für die Saint-Simonisten und für die Sozialisten besteht das 
Problem der Güterverteilung hauptsächlich darin, zu wissen, wie sich 
das Eigentum unter die Menschen verteilt. Warum sind gewisse 
Menschen Eigentümer, und whrum sind es andere nicht? Warum 
sind die Arbeitsmittel, der Boden und das Kapital so ungleichmäßig 
verteilt? Warum sind die individuellen Einkünfte, die sich aus 
dieser Verteilung ergeben, ungleich? An die Stelle der Unter 
suchung abstrakter Produktionsfaktoren stellen die Sozialisten die 
Betrachtung lebender Individuen oder der sozialen Klassen 
und der Beziehungen, die das positive Recht zwischen ihnen herstellt. 
Diese beiden Auffassungen der Güterverteilung und die beiden so 
grundverschiedenen Probleme, die darauf beruhen, — das eine rein 
x ) „Die meisten Ökonomisten, und besonders Say, der sie beinahe alle zu- 
sammenfaßt, betrachten das Eigentum als eine bestehende Tatsache, deren Ursprung 
und Fortschritt sie nicht weiter untersuchen und deren soziale Nützlichkeit 
sie sich nicht einmal zu finden bemühen Die Arbeiten der englichen Volks 
wirtschaftler sind noch weiter von jedem Gedanken an eine soziale Ordnung entfernt“ 
(Doctrine,. S. 221 u. 223). Die Saint-Simonisten nehmen von dieser Beurteilung; 
nur Sismondi und Tubgot aus.
	        

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Geschichte Der Volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen. Verlag von Gustav Fischer, 1913.
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