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Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

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Bibliographic data

fullscreen: Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

Monograph

Identifikator:
1010911953
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-20641
Document type:
Monograph
Author:
Gide, Charles http://d-nb.info/gnd/117543985
Rist, Charles http://d-nb.info/gnd/172332966
Title:
Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
Edition:
Nach der zweiten durchgesehenen und verbesserten Ausgabe, herausgegeben von Franz Oppenheimer
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (XXII, 828 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Zweites Buch. Die Gegner
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
  • Title page
  • Allgemeine Inhaltsangabe
  • Erstes Buch. Die Begründer
  • Zweites Buch. Die Gegner
  • Drittes Buch. Der Liberalismus
  • Viertes Buch. Die Abtrünnigen
  • Fünftes Buch. Die Lehren der neuesten Zeit
  • Analytische Inhaltsübersicht
  • Alphabetisches Namenverzeichnis
  • Sachregister

Full text

Kapitel III. Die Assozialisten. 
269 
ob er sich am eigenen Zopfe aus dem Sumpfe ziehen wollte. Diese 
Inkonsequenz war jedoch von der glücklichsten Bedeutung! Denn 
auf ihr beruht jene bewunderungswürdige Bewegung, die viel später 
zu den prachtvollen Einrichtungen der englischen Gartenstädte führen 
sollte. Owen ist es zu danken, daß man sich bemüht, der Arbeit 
einen Eahmen von Bequemlichkeit und Schönheit zu geben, der ihre 
Leistungsfähigkeit verdoppelt. 
Vom moralischen Gesichtspunkte aus gelangt diese deter 
ministische Auffassung natürlich dazu, alle Verantwortlichkeit des 
Individuums zu leugnen 1 ); jeder Gedanke an Verdienst oder Fehler, 
Lob oder Tadel, Belohnung oder Strafe verschwindet, da das Indi 
viduum nicht anders sein kann, als es ist. 
Um so mehr noch schließt sie jeden religiösen Einfluß und be 
sonders den der christlichen Religion aus. Diese Bemerkung ist 
nicht überflüssig, weil sie erklärt, weshalb Owen in der englischen 
Gesellschaft keine Unterstützung fand, die sich gegen das, was sie 
für ein zynisches Bekenntnis zum Atheismus hielt, auflehnte, obgleich 
Owen in Wirklichkeit Deist war 2 ). 
Vom wirtschaftlichen Gesichtspunkte aus führte diese Lehre zum 
absoluten Gleichheitssystem, zu der Entlohnung gemäß den Bedürfnissen 
nnd nicht gemäß den Fähigkeiten, denn warum sollte die Tatsache, 
^aß jemand intelligenter oder kräftiger oder sogar arbeitsamer sei, 
einen Anspruch auf eine höhere Entlohnung rechtfertigen, da dies doch 
einzig und allein durch die Umstände bedingt wird? Hierin liegt der 
Grund, weshalb die OwEN’schen Gemeinschaften kommunistisch waren. 
Ein Eingehen auf die Geschichte dieser Kolonien erübrigt sich 
hier. Dies um so mehr, da ihre Schicksale den gleichen ziemlich 
monotonen Verlauf so vieler ähnlicher Untersuchungen zeigen. Den 
Gründern waren dieselben Enttäuschungen beschieden. Owen war 
gezwungen zuzugeben, daß es nicht gelungen war, das .Milieu zu 
schaffen, das den neuen Menschen verwirklichen sollte. Er ver 
achtete daher auf den Ehrgeiz, eine von Grund auf vollständig neue 
Gesellschaft zu errichten, und suchte die Lösung in der bestehenden 
Gesellschaft, indem er sich damit begnügte, die Schmarotzerpflanzen 
auszurotten, mit denen sie behaftet war. 
So kommen wir zu der zweiten Grundidee Owen’s.
	        

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Geschichte Der Volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen. Verlag von Gustav Fischer, 1913.
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