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Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

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Bibliographic data

fullscreen: Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

Monograph

Identifikator:
1010911953
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-20641
Document type:
Monograph
Author:
Gide, Charles http://d-nb.info/gnd/117543985
Rist, Charles http://d-nb.info/gnd/172332966
Title:
Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
Edition:
Nach der zweiten durchgesehenen und verbesserten Ausgabe, herausgegeben von Franz Oppenheimer
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (XXII, 828 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Zweites Buch. Die Gegner
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
  • Title page
  • Allgemeine Inhaltsangabe
  • Erstes Buch. Die Begründer
  • Zweites Buch. Die Gegner
  • Drittes Buch. Der Liberalismus
  • Viertes Buch. Die Abtrünnigen
  • Fünftes Buch. Die Lehren der neuesten Zeit
  • Analytische Inhaltsübersicht
  • Alphabetisches Namenverzeichnis
  • Sachregister

Full text

Kapitel IV. Friedrich List und die nationale Volkswirtschaftslehre. 299 
sinnt, aber sogar hier, wo so viele mächtige Interessen ihr entgegen 
stehen, kann man den wachsenden Einfluß der Lehre Smith’s wahr 
nehmen. Der liberale preußische Zolltarif von 1818, die Reformen 
des Ministers Huskisson in England (1824—1827) wurden von ihren 
Urhebern mit voller Absicht als eine teilweise Anwendung dieser 
Prinzipien betrachtet. 
Es bedurfte der besonderen historischen und wirtschaftlichen 
Bedingungen, in denen sich Deutschland am Anfang des 19. Jahr 
hunderts befand, um einen Widerspruch hervorzurufen. Trotzdem 
dieser Widerspruch erst spät kam, erregte er deshalb nicht weniger 
Aufsehen. Friedrich List war es, der in seinem 1841 erschienenen 
Buche: Das nationale System der politischen Ökonomie, 
sich zum neuen Theoretiker des Schutzzolls machte. In seinem Vor 
wort sagt er; „Die Geschichte meines Buches ist die Geschichte der 
Hälfte meines Lebens.“ Mit der gleichen Berechtigung könnte man 
sagen, daß es die Geschichte Deutschlands von 1800—1840 war. Es 
ist zweifelsohne nicht nur ein einfacher Zufall gewesen, der das 
erste ökonomische System, das auf dem Gedanken der Nationalität 
beruht, in dem Lande schuf, dessen vorherrschende politische Idee 
im Laufe des 19. Jahrhunderts die Verwirklichung seiner nationalen 
Einheit war. In seinen Ursprüngen ist das Werk List’s ein Werk 
der Umstände. Diese Umstände muß man kennen, wenn man den 
Verfasser und sein System beurteilen will. 
§ 1. Die wirtschaftliche Lage Deutschands und die 
Ideen List’s. 
Deutschland bietet im 19. Jahrhundert das bemerkenswerte 
Schauspiel einer anfangs durchaus landwirtschaftlichen Nation, die 
wirtschaftlich und politisch zerstückelt ist, deren Industrie mit allen 
Hindernissen der Zunftordnung, deren Landwirtschaft mit allen 
Hindernissen der feudalen Herrschaft zu kämpfen hat, und die in 
Wenigen Jahren alle diese Ketten sprengt, zunächst seine wirtschaft 
liche und später seine politische Einheit gründet, und in den letzten 
drei Jahrzehnten des Jahrhunderts sich zum Rang einer industriellen 
Großmacht aufschwingt. 
Der Zollverband mit Irland hatte im Jahre 1800_die Wirtschaft- 1 US \ 
liehe Einheit Großbritanniens vollendet, eine Einheit, die fast seit 
einem Jahrhundert zwischen England und Schottland verwirklicht 
War, und die Smith schon „als eine der Hauptursachen des Wohl 
standeg Großbritanniens“ x ), betrachtete. Frankreich hatte sich 1791 
’) Die Vereinigung Englands mit Schottland datiert schon vom Jahre 1707. 
Sl die Stelle bei Smith (Völkerreichtum, Bd. II, S. 293, B. V, Kap. II, Teil 2, § 4).
	        

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Geschichte Der Volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen. Verlag von Gustav Fischer, 1913.
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