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Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

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Bibliographic data

fullscreen: Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

Monograph

Identifikator:
1010911953
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-20641
Document type:
Monograph
Author:
Gide, Charles http://d-nb.info/gnd/117543985
Rist, Charles http://d-nb.info/gnd/172332966
Title:
Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
Edition:
Nach der zweiten durchgesehenen und verbesserten Ausgabe, herausgegeben von Franz Oppenheimer
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (XXII, 828 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Zweites Buch. Die Gegner
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
  • Title page
  • Allgemeine Inhaltsangabe
  • Erstes Buch. Die Begründer
  • Zweites Buch. Die Gegner
  • Drittes Buch. Der Liberalismus
  • Viertes Buch. Die Abtrünnigen
  • Fünftes Buch. Die Lehren der neuesten Zeit
  • Analytische Inhaltsübersicht
  • Alphabetisches Namenverzeichnis
  • Sachregister

Full text

Kapitel IV. Friedrich List und die nationale Volkswirtschaftslehre. 301 
alle seine Zollschranken an die Grenzen verlegte, und sein neuer 
Zolltarif; in dem die Zölle auf Manufakturgegenstände 10 °/ 0 nicht 
überstiegen, der kein Ein- oder Ausfuhrverbot enthielt, und nach 
dem die Einfuhr der meisten Rohstoffe frei war, wurde von Hus- 
kissox 1827 im englischen Parlament als ein nachahmenswertes 
Muster des Liberalismus vorgeschlagen. Diese Eeform beschränkte 
sich aber auf Preußen und verbesserte in keiner Weise die Lage 
der Gesamtheit der deutschen Kaufleute, gegen die der preußische 
Zolltarif in der gleichen Weise wie gegen Ausländer zur An 
wendung kam. 
Diese vereinzelte Reform war denn auch weit davon entfernt, 
die Bewegung zugunsten einer Zolleinheit einzuschränken, sondern 
wirkte im Gegenteil nur auf ihre Stärkung hin. 1819 entstand in 
Frankfurt der „Handelsverein“, um auf die Regierung des deutschen 
Bundes einzuwirken. Sein Urheber ist Friedrich List. Seit kurzem 
als Professor in Tübingen tätig, ist er schon als liberaler Journalist 
bekannt, wird zum Generalsekretär des Vereins ernannt und ist die 
Seele der Bewegung. Er häuft Petitionen, Zeitungsartikel und per 
sönliche Vorstellungen bei den verschiedenen Regierungen in München, 
Stuttgart, Berlin und Wien; er möchte, daß Österreich die Initiative 
z u dieser Retorm nehme. Alles erfolglos! Der jedem selbständigen 
Ausdruck der öffentlichen Meinung feindlich gesinnte Bundestag ver 
weigert der Petition des Handelsvereins die Antwort. List selbst 
wird bald durch andere Sorgen in Anspruch genommen. 1820 in 
seiner Geburtsstadt Reutlingen zum Abgeordneten der württem- 
bergischen Ständekammer erwählt, wird er, infolge einer Petitions 
vorlage, in der er die Bureaukratie seines Landes ziemlich scharf 
kritisierte, auf Anstiften der reaktionären Regierung aus der Kammer 
ausgeschlossen und zu zehn Monaten Festung verurteilt. Nachdem 
er Zuflucht in Frankreich gesucht hatte und in England und in der 
Schweiz gereist war, entschließt er sich, nach Württemberg zurück 
zukehren, wo er sofort eingekerkert wird. Nach seiner Entlassung 
aus dem Gefängnisse geht er nach Amerika, denn Lafayettb, den 
er in Paris kennen gelernt hatte, hatte ihn gedrängt, ihn dorthin zu 
begleiten und ihm eine seines Talents würdige Aufnahme versprochen 
(1825). 
Nachdem er sich in Amerika hochstehende Freunde erworben 
batte und zu Vermögen gekommen war, kehrte er 1832 nach Deutsch- 
iand zurück, wo die Zolleinheit, für die er 13 Jahre früher gekämpft 
batte, unmittelbar vor ihrer Verwirklichung stand. Allerdings anders 
al » er gedacht hatte. Nicht unter der Führung Österreichs und nicht 
durch eine allgemeine Reform, sondern mit Preußen als Grundstein 
uud durch eine Reihe von Sonderabkomraen. 1828 waren fast gleich-
	        

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Geschichte Der Volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen. Verlag von Gustav Fischer, 1913.
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