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Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

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Bibliographic data

fullscreen: Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

Monograph

Identifikator:
1010911953
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-20641
Document type:
Monograph
Author:
Gide, Charles http://d-nb.info/gnd/117543985
Rist, Charles http://d-nb.info/gnd/172332966
Title:
Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
Edition:
Nach der zweiten durchgesehenen und verbesserten Ausgabe, herausgegeben von Franz Oppenheimer
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (XXII, 828 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Zweites Buch. Die Gegner
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
  • Title page
  • Allgemeine Inhaltsangabe
  • Erstes Buch. Die Begründer
  • Zweites Buch. Die Gegner
  • Drittes Buch. Der Liberalismus
  • Viertes Buch. Die Abtrünnigen
  • Fünftes Buch. Die Lehren der neuesten Zeit
  • Analytische Inhaltsübersicht
  • Alphabetisches Namenverzeichnis
  • Sachregister

Full text

342 
Zweites Buch. Die Gegner. 
Unter der Julimonarchie war die Organisation der Arbeit 
eine nicht weniger volkstümliche Formel, als die des Rechtes auf 
Arbeit. Als die Revolution ausbrach, bestanden die Arbeiter mit 
dem gleichen drohenden Nachdruck auf ihrer Verwirklichung. Der 
Urheber der Formel war, ein einzigartiger Zufall, Mitglied der pro 
visorischen Regierung. Als daher am 28. Februar (1848), drei Tage 
nach der Anerkennung des Rechtes auf Arbeit, die Arbeiter in Menge 
kamen und „die Schaffung eines Fortschrittsministeriums, die Organi 
sation der Arbeit und die Abschaffung der Ausbeutung des Menschen 
durch den Menschen“ verlangten, nahm Louis Blanc sofort die Ge 
legenheit wahr. Er beschwor seine Kollegen, trotz ihres Wider 
standes den Wünschen der Arbeiter entgegen zu kommen. Hatte 
er nicht selbst für die Regierung die Initiative sozialer Reformen 
verlangt! Wie konnte er, durch die Revolution zu einem Mitglied 
der Regierung gemacht, sich dieser Verantwortung entziehen? Mit 
großer Mühe überredeten ihn seine Kollegen, sicli mit einer einfachen 
„Regierungskommission für die Arbeiter zu begnügen“, die unter 
seinem Vorsitz Reformprojekte ausarbeiten sollte, die dann der 
Assemblee Nationale zu unterbreiten wären. Um den Unterschied 
zwischen der alten und der neuen Regierung auch äußerlich be 
sonders zum Ausdruck zu bringen, sollte die Kommission ihre 
Sitzungen in dem Luxemburg-Palast abhalten, wo früher das Oberhaus 
getagt hatte. 
Die dort versammelte Kommission bestand aus von den Arbeit 
gebern und Arbeitnehmern erwählten Vertretern, und zwar je drei 
für jeden Industriezweig. Diese sehr zahlreichen Vertreter vereinigten 
sich in einer allgemeinen Versammlung, um die Vorschläge, die ein 
beständiges Komitee von 10 Arbeitnehmern und 10 Arbeitgebern 
ausgearbeitet hatte, zu diskutieren. Diesem Komitee hatte Louis 
Blanc die liberalen Volkswirtschaftler und sozialistischen Schrift 
steller: Le Play, Dupont-White, Wolowski, Consideeant, Pecqueük, 
und Vidal beigegeben. Der ebenfalls zur Teilnahme aufgeforderte 
Peoudhon lehnte ab. In Wirklichkeit besuchten fast nur die Arbeit 
nehmer die Versammlungen. 
Obgleich diese Kommission ohne jede Machtmittel war, hätte sie 
doch einige Dienste leisten können. Louis Blanc sah jedoch darin 
hauptsächlich, wde er später sagte: „eine hervorragende Gelegen 
heit für den Sozialismus, eine Tribüne zur Verfügung zu haben, von 
der er zu ganz Europa sprechen konnte“ 1 ). Indem er seine Rolle 
als Redner und Schriftsteller fortsetzte, widmete er den größten 
Teil der Sitzungen beredten Darlegungen der schon in seiner 
') Louis Blanc, Histoire de la Revolution de 1848, Bd. II, S. 135.
	        

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Die Zölle Und Steuern Sowie Die Vertragsmässigen Auswärtigen Handelsbeziehungen Des Deutschen Reiches. Hirth, 1886.
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