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Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

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Bibliographic data

fullscreen: Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

Monograph

Identifikator:
1010911953
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-20641
Document type:
Monograph
Author:
Gide, Charles http://d-nb.info/gnd/117543985
Rist, Charles http://d-nb.info/gnd/172332966
Title:
Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
Edition:
Nach der zweiten durchgesehenen und verbesserten Ausgabe, herausgegeben von Franz Oppenheimer
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (XXII, 828 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Zweites Buch. Die Gegner
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
  • Title page
  • Allgemeine Inhaltsangabe
  • Erstes Buch. Die Begründer
  • Zweites Buch. Die Gegner
  • Drittes Buch. Der Liberalismus
  • Viertes Buch. Die Abtrünnigen
  • Fünftes Buch. Die Lehren der neuesten Zeit
  • Analytische Inhaltsübersicht
  • Alphabetisches Namenverzeichnis
  • Sachregister

Full text

352 
Zweites Buch. Die Gegner. 
Bedingung die fast vollständige Zahlungsfähigkeit der Kunden vor- 
aussetzen. 
2. Nehmen wir aber an, daß diese praktische Bedingung erfüllt 
sei, und daß diese Bons im Umlauf wären; würde der „Zins“ deshalb 
verschwunden sein? In keiner Weise, und hierin liegt der Grund 
irrtum des Gedankens. 
Weshalb erhebt die Banque de France einen Diskont? Einfach 
deshalb, behauptet Pboudhon, weil sie Bargeld an Stelle von Wechseln 
gibt, so daß das „Herrenrecht, das man Diskont nennt“ 1 ), da es nur 
von dem Gebrauch von Metallgeld herrührt, mit seiner Abschaffung 
verschwinden müßte. — Das ist ein Irrtum. Wenn die Bank sich 
einen Diskont zahlen läßt, so beruht das darauf, daß sie heute eine 
sofort verwertbare Ware liefert gegen den Wert eines Wechsels, 
der erst in einigen Monaten realisierbar ist. Sie gibt daher eine 
Wirklichkeit in Tausch gegen ein Versprechen, ein schon jetzt ver 
fügbares Gut in Tausch gegen ein erst später verfügbares. Was 
die Bank erhebt, ist der Unterschied zwischen dem Wert des Wechsels 
am Tage, an dem sie ihn diskontiert, und seinem Wert am Tage des 
Verfalls, ein Unterschied, der nicht von dem Willen der Bank, oder 
von dieser oder jener Geldart abhängt, sondern in der Natur der 
Sache liegt. Pkoudhon kann tun, was er will, der Terminhandel 
und der Verkauf gegen bar sind und bleiben zwei ganz ver 
schiedene Vorgänge 2 ), solange als der tatsächliche gegenwärtige 
Besitz eines Gutes für vorteilhafter betrachtet wird, als sein späterer 
Besitz. 
Dieser Unterschied würde auch bei der Tauschhank sehr bald 
wieder zutage treten, und zwar auf folgende Weise. Alle „Umlauf 
bons“ stellen Waren vor, die für einen späteren Zeitpunkt verkauft 
sind. Wenn die Bank darauf verzichtet, einen Diskont zu erheben, 
so berührt das nicht den Vorteil, den die Kaufleute daran haben 
würden, in bar bezahlt zu werden. Um diesen Vorteil zu behalten, 
werden sie ihren Käufern, die in bar bezahlen, d. h. den Käufern, 
die sie entweder in Waren, oder in Edelmetallen (die doch eben 
falls nur Waren sind), bezahlen, einen geringen Rabatt auf die in 
Papiergeld ausgedrückten Preise gewähren. So würden sich sehr 
Organisation du credit, (Buvres, Bd. VI, S. 113—114. 
2 ) Pkoüdhon erklärt beständig, daß seine Reform darin bestehe, den Verkauf 
auf Kredit in einen Verkauf gegen bar zu verwandeln. Ebenso gut kann man 
aber sagen, daß man von jetzt ab, weiß mit schwarz, und schwarz mit weiß be 
zeichnen wird. Weit entfernt, die Reziprozität im Austausch zu verwirklichen, 
räumt man dem Borger einen Vorteil ein. „Kredit geben, bedeutet austauscben“ 
sagt Phoddhon noch. Ganz recht, aber gerade der Diskont stellt in dieser be 
sonderen Anstauschoperation, die man Kredit nennt, die Gleichheit der Werte her.
	        

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Geschichte Der Volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen. Verlag von Gustav Fischer, 1913.
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