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Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

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Bibliographic data

fullscreen: Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

Monograph

Identifikator:
1010911953
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-20641
Document type:
Monograph
Author:
Gide, Charles http://d-nb.info/gnd/117543985
Rist, Charles http://d-nb.info/gnd/172332966
Title:
Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
Edition:
Nach der zweiten durchgesehenen und verbesserten Ausgabe, herausgegeben von Franz Oppenheimer
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (XXII, 828 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Drittes Buch. Der Liberalismus
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
  • Title page
  • Allgemeine Inhaltsangabe
  • Erstes Buch. Die Begründer
  • Zweites Buch. Die Gegner
  • Drittes Buch. Der Liberalismus
  • Viertes Buch. Die Abtrünnigen
  • Fünftes Buch. Die Lehren der neuesten Zeit
  • Analytische Inhaltsübersicht
  • Alphabetisches Namenverzeichnis
  • Sachregister

Full text

Kapitel I. Die Optimisten. 
887 
dnkte, der den Kapitalisten und den Arbeitern 
zukommt 1 ). 
Nicht nur ist der Beweis, den Bastiat seinem Gesetz der Ver 
teilung zwischen Kapital und Arbeit zu geben geglaubt hat, falsch, 
sondern auch die Theorie selbst wird von den Tatsachen widerlegt. 
Es scheint sich allerdings aus den Statistiken zu ergeben, daß trotz 
des sogenannten Gesetzes des sinkenden Zinsfußes und anderer 
neuer und mächtigerer Faktoren als da sind: der Druck der Arbeiter 
organisationen, Streiks, gesetzgeberische Einmischungen usw., — daß 
trotz alledem der Anteil des Kapitals am sozialen Gesamteinkommen 
sich im Laufe des 19. Jahrhunderts schneller als der Anteil der 
Arbeit vergrößert hat 2 * * * * * ). 
§ 4. Die Unterordnung des Produzenten unter den 
Verbraucher. 
Bastiat legte diesem Prinzip eine sehr große Bedeutung bei; 
inwiefern erschien es ihm aber als eine Harmonie? 
Weil die‘Unterordnung des Produzenten unter den Verbraucher 
nichts anderes ist als die Unterordnung des Privatinteresses unter 
das Allgemeininteresse. ^Der Produzent läßt sich nur von seinem 
eigenen Interesse leiten und verfolgt weiter nichts als seinen Profit; 
aber da alles, was er erfindet, um seinen Profit zu vergrößern, 
darauf hinausläuft, die Preise zum Sinken zu bringen, so ist es der 
Verbraucher, der schließlich den Gewinn davon hat 8 ). So zwingen 
') Das ist so richtig, daß wir später sehen werden, wie Rodbertüs sich auf 
den Gegenpol der These Bastiat’s stellen konnte und nachzuweisen versuchte, indem 
er sich auf das eherne Lohngesetz stützte, daß der relative Anteil des Kapitals be 
ständig wächst, und der relative Anteil der Arbeit beständig sinkt. Dieser Beweis 
scheint übrigens ebensowenig begründet wie der andere (siehe in der Revue 
d’Economie Politique vom März 1905, einen Aufsatz Rist’s, Deux sophis-: 
mes economiqnes). 
Die These Bastiat’s findet sich auch bei Caeby. Die liberale Schule hat sie 
ohne Vorbehalt übernommen, siehe z. B. das Buch Paul Leroy-Beaulieü’s über die 
Repartition des Eichesses. 
z ) Siehe Gide, Cours d’Eoonomie politique (über die Steigerung der Löhne, 
S. 622) und Colson, Cours d’Economie politique Bd. III, S. 366). Nach Consosr 
hat der Anteil des Einkommens aus erworbenem Reichtum und aus Unternehmungen 
sich seit 1820 wahrscheinlich vervierfacht, während sich der der entlohnten Arbeit 
nur im Verhältnis von 1 : 37a vermehrt hat. 
8 ) „Der Verbraucher, das Publikum, ist mit Hinsicht auf den Verlust oder Ge 
winn, der zunächst diese oder jene Klasse von Produzenten betrifft, dasselbe, was 
die Erde für die Elektrizität ist, der große allgemeine Behälter. Alles geht von 
hier aus und nach einigen mehr oder weniger langen Umwegen . . . kehrt alles 
hierher zurück . . . Infolgedessen müssen alle großen Fragen von dem Gesichts- 
25*
	        

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Geschichte Der Volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen. Verlag von Gustav Fischer, 1913.
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