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Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

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Bibliographic data

fullscreen: Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

Monograph

Identifikator:
1010911953
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-20641
Document type:
Monograph
Author:
Gide, Charles http://d-nb.info/gnd/117543985
Rist, Charles http://d-nb.info/gnd/172332966
Title:
Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
Edition:
Nach der zweiten durchgesehenen und verbesserten Ausgabe, herausgegeben von Franz Oppenheimer
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (XXII, 828 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Viertes Buch. Die Abtrünnigen
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
  • Title page
  • Allgemeine Inhaltsangabe
  • Erstes Buch. Die Begründer
  • Zweites Buch. Die Gegner
  • Drittes Buch. Der Liberalismus
  • Viertes Buch. Die Abtrünnigen
  • Fünftes Buch. Die Lehren der neuesten Zeit
  • Analytische Inhaltsübersicht
  • Alphabetisches Namenverzeichnis
  • Sachregister

Full text

448 
Viertes Buch. Die Abtrünnigen, 
Wirtschaft nur ein Zweig ist, „nicht eine Wissenschaft positiver 
Voraussagen, sondern nur eine Wissenschaft von Tendenzen sein“. 
Klarer kann niemand den nur „relativen“ Wert der wirtschaftlichen 
Gesetze ausdrücken. 
Wie dem nun auch sei, die modernen Volkswirtschaft!er haben 
die Kritiken der Anhänger der historischen Schule für genügend be 
gründet befunden, um in größerer Genauigkeit einen Schutz gegen 
ähnliche Vorwürfe zu suchen. Unter anderem definiert Maeshall 
die wirtschaftlichen Gesetze, indem er den Ausdruck Mill’s wieder 
aufgreift, als „einen Ausdruck wirtschaftlicher Tendenzen“ 1 ). 
Ihrerseits haben die Gründer der reinen Ökonomik, deren Methode 
sich am klarsten von der der historischen Schule unterscheidet, die 
gleiche Vorsicht angewendet. Sie gründen ihre Schlußfolgerungen 
ausdrücklich und absichtlich auf eine Auswahl einer gewissen Anzahl 
vorher angeführter Hypothesen, deren sichere Verwirklichung sie sich 
wohl hüten zu behaupten. „Die reine Ökonomik“, sagt Waleas, 
„muß der Erfahrung typische Bilder für den Tausch, das Angebot, 
die Nachfrage, die Kapitalien, die Einkünfte, die produktiven Dienste 
und die Produkte entlehnen. Von diesen wirklichen, typischen Bildern 
muß sie durch Definition ideelle Typen abstrahieren, und ihre 
Schlußfolgerungen auf diese letzteren aufbauen, um zur Wirklichkeit 
nur zum Zweck der Anwendung zurückzukehren, wenn die Wissen 
schaft abgeschlossen ist 2 )-“ Die reine Ökonomik untersucht zum 
Beispiel die Wirkungen der Konkurrenz, nicht unter der unvollkommenen 
Form, in der sie sich in Wirklichkeit uns darbietet, sondern wie 
sie auf einem hypothetischen Markt funktionieren würde, wo alle 
Kontrahenten ihre wirklichen Interessen genau kennen und ihnen in 
voller Freiheit und in vollständiger Öffentlichkeit nachgehen können. 
Der Begriff eines Grenzzustandes dieser Art gestattet, wie durch ein 
Vergrößerungsglas, die Folgen einer Hypothese zu untersuchen, wie 
sie uns die Wirklichkeit nie mit voller Klarheit bietet. 
Man kann die Vorteile dieser Methode bestreiten, aber man kann 
nicht behaupten, daß ihre Urheber die Relativität der so gewonnenen 
wirtschaftlichen Gesetze verheimlicht hätten. 
Man mag den Anhängern der historischen Schule dafür danken, 
daß sie diesen Charakterzag in einem Augenblick klar hervorhoben, 
an dem einige Volks Wirtschaftler ihn vergessen zu haben schienen. 
Man kann aber behaupten, daß er heute von allen im vollen Umfang 
anerkannt ist. Wenn sich Knies dazu anschickt, hierauf eine ab 
solute Unterscheidung zwischen natürlichen und wirtschaftlichen 
*) Makshall, Principles of economics, 4. Ausg., B. I, Kap. 6, § 6. 
2 ) Waleas, Ecouomie Politique pure, 4. Ausg., S. 20.
	        

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Geschichte Der Volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen. Verlag von Gustav Fischer, 1913.
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