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Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

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Bibliographic data

fullscreen: Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

Monograph

Identifikator:
1010911953
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-20641
Document type:
Monograph
Author:
Gide, Charles http://d-nb.info/gnd/117543985
Rist, Charles http://d-nb.info/gnd/172332966
Title:
Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
Edition:
Nach der zweiten durchgesehenen und verbesserten Ausgabe, herausgegeben von Franz Oppenheimer
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (XXII, 828 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Viertes Buch. Die Abtrünnigen
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
  • Title page
  • Allgemeine Inhaltsangabe
  • Erstes Buch. Die Begründer
  • Zweites Buch. Die Gegner
  • Drittes Buch. Der Liberalismus
  • Viertes Buch. Die Abtrünnigen
  • Fünftes Buch. Die Lehren der neuesten Zeit
  • Analytische Inhaltsübersicht
  • Alphabetisches Namenverzeichnis
  • Sachregister

Full text

468 
Viertes Buch. Die Abtrünnigen. 
die Tätigkeit des Individuum sich im Gegenteil durch die Freiheit 
charakterisiert. Jeder Ersatz der Individuen durch den Staat ist 
daher ein Sieg der Gewalt über die Freiheit und muß infolgedessen 
verurteilt werden. Wieweit haben wir uns hier von Adam Smith 
entfernt, und nichts ist lehrreicher, wenn man den Abstand würdigen 
will, als die Darlegung der Funktionen des Staates bei diesen beiden 
Volkswirtschaft] ern zu vergleichen. Zu seiner Aufgabe, die innere 
und äußere Sicherheit zu wahren, fügt Smith; „die Pflicht, gewisse 
öffentliche Werke und Anstalten zu errichten und zu unterhalten, deren 
Errichtung und Unterhaltung niemals im Interesse eines Privatmannes 
oder einer kleinen Zahl von Privatleuten liegen kann, weil der Ge 
winn daran niemals einem Privatmann oder einer kleinen Zahl von 
Privatleuten Befriedigung gewähren würde, obgleich er eine große 
Nation oft mehr als schadlos hält 1 ).“ Dies ist noch ein ziemlich 
ausgedehnter Bereich. Bei Bastiat dagegen finden wir nur zwei 
Aufgaben für die Regierung: „Über die öffentliche Sicherheit zu 
wachen und den gemeinsamen Besitz zu verwalten 2 ).“ Auf diesen 
neuen Boden übertragen, wird die Frage der Einmischung der Re 
gierung, statt rein ökonomisch zu bleiben, zu einem Streit politischer 
Metaphysik — über die Natur, die Aufgabe und die berechtigten 
Funktionen des Staates — erweitert, ein Streit, in dem die individuellen 
Temperamente und die sozialen Traditionen eine größere Rolle spielen, 
als die ökonomische Logik und sogar die Beobachtung. Noch mehr, 
gewissen Köpfen scheint es, als habe die ganze wirtschaftliche Wissen 
schaft nur einem einzigen Ziele zuzustreben: der Verteidigung der 
Freiheit und der Rechte des Individuums. 
Gegen diese doktrinären Übertreibungen mußte notwendigerweise 
eine Reaktion einsetzen, und ganz natürlich wurde die Betonung 
der Rechte des Staates bei einzelnen Schriftstellern ebenso einseitig 
gehandhabt. Schon 1856 hatte in Frankreich ein vereinzelt ge 
bliebener Schriftsteller, Dupont-White, in einem kleinen Werke: 
l’Individu et l’Etat gegen diese beständige Herabsetzung des 
Staates Front gemacht. Seine Ideen stehen denen des deutschen 
Staatssozialismus so nahe, daß sie mit ihnen verschmelzen, und der 
Einfachheit halber werden wir sie zusammen darlegen. Seine Stimme 
fand jedoch keinen Widerhall. Die aufgeklärte Meinung war unter 
dem zweiten Kaiserreiche wenig dazu geneigt, einem Manne Gehör 
zu schenken, auch wenn er in der Politik dem Liberalismus huldigte, 
der davon sprach, die Macht der Regierung zu stärken und ihren 
wirtschaftlichen Einfluß zu erweitern. Um eine wirkliche Wandlung 
') Völkerreichtum, 4. Buch, Kap. IX, vorletzter §, S. 160 Bd. II. 
2 ) Harmonies, 10. Ausg., S. 556.
	        

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Geschichte Der Volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen. Verlag von Gustav Fischer, 1913.
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