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Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

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Bibliographic data

fullscreen: Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

Monograph

Identifikator:
1010911953
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-20641
Document type:
Monograph
Author:
Gide, Charles http://d-nb.info/gnd/117543985
Rist, Charles http://d-nb.info/gnd/172332966
Title:
Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
Edition:
Nach der zweiten durchgesehenen und verbesserten Ausgabe, herausgegeben von Franz Oppenheimer
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (XXII, 828 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Viertes Buch. Die Abtrünnigen
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
  • Title page
  • Allgemeine Inhaltsangabe
  • Erstes Buch. Die Begründer
  • Zweites Buch. Die Gegner
  • Drittes Buch. Der Liberalismus
  • Viertes Buch. Die Abtrünnigen
  • Fünftes Buch. Die Lehren der neuesten Zeit
  • Analytische Inhaltsübersicht
  • Alphabetisches Namenverzeichnis
  • Sachregister

Full text

494 
Viertes Buch. Die Abtrünnigen. 
und die Verteilung der G-üter mehr und mehr den Charakter „sozialer 
Funktionen“ haben; mit ihm kommt er zu dem Schluß, daß sie sich 
der Kontrolle der Individuen entziehen, und daß sie eine immer mehr 
zentralisierte Leitung erfordern, die dem Staat übertragen werden 
muß. Dagegen weigert sich der Staatssozialismus, sich der von Eod- 
bebtüs ausgesprochenen radikalen Verurteilung des Privateigentums 
und des arbeitslosen Einkommens anzuschließen. Auf diese Weise 
wird die Umformung des „Kompromisses“ Eodbertus’ in ein sich 
selbst genügendes System zur Hauptaufgabe der Staatssozialisten. 
Anstatt hierin eine Art verkleinerten Sozialismus zu sehen, behaupten 
sie im Gegenteil, im Sozialismus eine einfache Übertreibung ihrer 
eigenen Lehre zu erblicken 3 ). 
B. Lassalle. 
Eodbertus hat dem Staatssozialismus seine grundlegende soziale 
Theorie geliefert; aber Lassalle sollte dem Gedanken der staatlichen 
Einmischung seine ganze Stoßkraft verleihen. 
Die Kürze und der Glanz seiner politischen Eolle, die Macht 
seiner volkstümlich ansprechenden und rhetorisch vollendeten Bered 
samkeit, die Ursprünglichkeit einer Natur, die für die Wissenschaft 
und für kraftvolle Handlung gleich leidenschaftlich begeistert war, 
das Eomanhafte und Theatralische seiner bewegten Existenz verlieh 
allen seinen Worten einen außerordentlichen Widerhall. 23 Jahre alt, 
hatte er 1848 zusammen mit Marx an der revolutionären Agitation 
teilgenommen. Seitdem beschäftigte er sich fast ausschließlich mit 
philosophischen, juristischen und literarischen Arbeiten. Nach einem 
langen Stillschweigen betritt er 1862 von neuem die Arena. Zu dieser 
Zeit konzentriert sich das ganze deutsche politische Leben in dem 
kleinlichen Kampf der preußischen Fortschrittspartei gegen Bismarck 
in der Verfassungsfrage. Lassalle erklärt beiden, der Eegierung 
und der bürgerlichen Opposition, den Krieg, der letzteren vielleicht 
noch energischer als der ersteren, und indem er sich an die Arbeiter 
wendet, ruft er sie auf, eine neue Partei zu gründen, die, unter ver 
ächtlicher Beiseitelassung der rein politischen Fragen, ihre wirtschaft 
liche Befreiung vorbereiten soll. Zwei Jahre lang, von 1862—1864 
hallt Deutschland von seinen Ansprachen wieder, erregen seine 
Broschüren und seine Verteidigungsreden vor den Gerichtshöfen das 
') „Der extreme Sozialismus, sagt Adolf Wagnek, ist nur eine Übertreibung 
eines partiellen Sozialismus, welcher in der geschichtlichen Entwicklung des ge 
sellschaftlichen und volkswirtschaftlichen Lebens aller, besonders der Kulturvölker 
langst bestanden hat.“ (Grundlegung, 3. Ausg., Lpg. 1892, S. 756, 4. B., 2. Kap., § 295.)
	        

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Geschichte Der Volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen. Verlag von Gustav Fischer, 1913.
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