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Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

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Bibliographic data

fullscreen: Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

Monograph

Identifikator:
1010911953
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-20641
Document type:
Monograph
Author:
Gide, Charles http://d-nb.info/gnd/117543985
Rist, Charles http://d-nb.info/gnd/172332966
Title:
Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
Edition:
Nach der zweiten durchgesehenen und verbesserten Ausgabe, herausgegeben von Franz Oppenheimer
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (XXII, 828 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Erstes Buch. Die Begründer
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
  • Title page
  • Allgemeine Inhaltsangabe
  • Erstes Buch. Die Begründer
  • Zweites Buch. Die Gegner
  • Drittes Buch. Der Liberalismus
  • Viertes Buch. Die Abtrünnigen
  • Fünftes Buch. Die Lehren der neuesten Zeit
  • Analytische Inhaltsübersicht
  • Alphabetisches Namenverzeichnis
  • Sachregister

Full text

Kapitel I. Die Physiokraten. 
37 
drücken nicht fehlen nnd nannte den Handel mit Geld eine Abgabe, 
die die „Nagetiere“ yon Rentiers erhöben. Wie Mieabeau gründete 
. Dr. Quesnay das Recht auf Zinsen nur auf den Reinertrag des 
ßodens — denn, sagt er, jedes Kapital kann zur Erwerbung von 
Grund und Boden verwendet werden. Er war aber weniger streng 
Und verlangte nur eine gesetzliche Beschränkung. Hierin sind die 
uysiokraten ganz logisch, denn wenn das, was nach ihnen ein recht 
mäßiges Anrecht auf Zinsen begründet, nicht eintritt, d. h. wenn das 
-kapital nicht in Grund und Boden, sondern in der Industrie oder 
(e ® Handel, die sie als unproduktiv definieren, angelegt wird, so ist 
® s , klar, daß die Zinsen nur aus der Tasche des Schuldners kommen 
°nnen; und dann müssen die Physiokraten diese Zinsen ebenso ab- 
ehnen, wie sie die Steuerleistung der industriellen und der Handels- 
] asse ablehnen, was weiter unten ausgeführt werden wird. 
Turgot ist der einzige, der offen die Freiheit des Geldleih- 
Scschäftes zuläßt 1 ) und der Grund, den er anfflhrt, ist nicht allein 
a s physiokratische Argument von der Möglichkeit, daß der Kapital- 
usitzer sein Geld in Grund und Boden anlegen kann, sondern vor 
1 en h daß er sich irgendwelcher Produktion zuwenden kann, da 
upital die „unumgänglich notwendige Grundlage jedes Unternehmens“ 
k . )■ Daher wird er sein Kapital niemals jemandem geben, der ihm 
wenigstens den Gegenwert dessen bietet, was er erhalten 
nicht 
kannte, wenn er es selbst in Industrie oder Handel verwendete, 
dieser ] 
als ob 
Beweisführung scheint aber der Gedanke zugrunde zu liegen, 
rn v jedes Unternehmen an und für sich produktiv sei. Und in der 
Sc] ’ ^ ÜRG0T unterschied sich auch darin von der physiokratischen 
' nie, daß er die Industrie und den Handel nicht als steril be 
achtete.* 
§ 2. Die Rolle des Staates. 
. Ba die Physiokraten glauben, daß es in den menschlichen Ge- 
daß DSC ^ a ^ e n e * ne nat ürliche Ordnung gibt, die von selbst wirkt, und 
sch f 8 fol * lich deines geschriebenen Gesetzes bedarf, um die Herr- 
üer & v ^^ eser Ordnung festzulegen, da sie glauben, daß die Stimme 
ein ■t' atur ü em Menschen „das, was ihm am vorteilhaftesten ist“ 
gibt und daß daher jeder Zwang unnötig ist, der jemanden be- 
men soll, seinen Vorteil zu suchen, — so würde es scheinen, als 
Alenj 1 ^ ^ ä er Verfasser einer berühmten Schrift Uber diesen Gegenstand: 
2 )°' r , e sur les prets d’argent“ (Ausführungen über Gelddarlehen) 1769. 
üüdnno' , e O ex i 0 us sur la formation des richesses (Betrachtungen über die 
e “ es Reichtums) §§ LIX, LXI, LXXIV.
	        

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Geschichte Der Volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen. Verlag von Gustav Fischer, 1913.
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