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Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

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Bibliographic data

fullscreen: Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

Monograph

Identifikator:
1010911953
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-20641
Document type:
Monograph
Author:
Gide, Charles http://d-nb.info/gnd/117543985
Rist, Charles http://d-nb.info/gnd/172332966
Title:
Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
Edition:
Nach der zweiten durchgesehenen und verbesserten Ausgabe, herausgegeben von Franz Oppenheimer
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (XXII, 828 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Fünftes Buch. Die Lehren der neuesten Zeit
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
  • Title page
  • Allgemeine Inhaltsangabe
  • Erstes Buch. Die Begründer
  • Zweites Buch. Die Gegner
  • Drittes Buch. Der Liberalismus
  • Viertes Buch. Die Abtrünnigen
  • Fünftes Buch. Die Lehren der neuesten Zeit
  • Analytische Inhaltsübersicht
  • Alphabetisches Namenverzeichnis
  • Sachregister

Full text

Kapitel II. Die Theorie der Bodenrente und ihre Anwendungen. 629 
unentbehrliche Ergänzung dieser Lehre; sie vollendet sie und gibt 
ihr ihre endgültige Gestalt. Sie ist sozusagen der Schlußstein des 
Gewölbes. 
b) Die Eententheorie hat aber noch eine weitere Veränderung 
erlitten. 
Wie wdr gesehen haben, ist die Rente für Eicaedo im wesent 
lichen ein Differentialeinkommen * *). Ihren Ursprung verdankt 
sie den Verschiedenheiten in der Fruchtbarkeit des Bodens. 
Wenn alle Felder gleichmäßig fruchtbar wären, würde sie nicht be 
stehen. Ebenso haben alle anderen seitdem entdeckten Renten den 
selben Charakter: ob es sich um ein Stück Bauland oder einen 
kräftigeren Arbeiter oder einen intelligenteren Unternehmer handelt, 
stets ist es ein natürlicher Unterschied, der die Rente er 
klärt. Alle diese Renten sind von gleichem Typus. In gewisser 
Weise kann man die Unternehmer, die die gleiche Ware hersteilen, 
die Arbeiter, die denselben Beruf ausüben, die Kapitalien, die in dem 
gleichen Geschäftszweige angelegt sind, in eine Skala sinkender Pro 
duktivität einstellen, so wie es Ricaedo mit den verschiedenen 
Feldern getan hatte. Der letzte Unternehmer, der letzte Arbeiter, 
das letzte Kapital der Skala bringen nur gerade genügend hervor, 
um sie noch in Tätigkeit zu erhalten. Alle anderen erzeugen mehr. 
Da sie trotzdem ihre Waren oder ihre Dienste zu dem gleichen 
Preise verkaufen, gewinnen sie aber eine Rente, die um so höher ist, 
je mehr ihre Produktivität die des letzten der Skala übersteigt. 
Bei Einschluß der ganzen wirtschaftlichen Welt würde es eine Art 
«Gesetz ungleicher Fruchtbarkeit -1 geben, nicht nur für die Felder, 
sondern auch für die Kapitalien und die individuellen Fähigkeiten, 
—- ein Gesetz, das genügen würde, um alle Ungleichheiten im Ein 
kommen der Produktionsfaktoren zu erklären. 
Liegt aber in dieser Auffassung nicht etwas außerordentlich ge 
künsteltes? Lassen sich die Verschiedenheiten des Einkommens 
nicht durch ein einfacheres, allgemeineres Prinzip erklären? Wäre 
es nicht möglich, sich unmittelbar darüber Rechenschaft zu ver 
schaffen? — Ist es nötig, in einem so allgemeinen Phänomen eine 
Ausnahme und eine Art Anomalie zu sehen? Es konnte nicht aus 
zenten oder zugunsten der Produktion ist unter gewissen Umständen eine Quelle 
T °n Gewinn, der, auch wenn er nicht den Namen Rente trägt — solange seine Aus 
zahlung nicht periodisch erfolgt —, von völlig gleichen Gesetzen regiert wird“ 
(Stuart Mill, Principles, B. III, Kap. VI, § 4). 
*) „Man muß sich erinnern, daß die Rente der Unterschied zwischen dem 
durch gleiche Teile Arbeit und Kapital erhaltenen Produkt auf Feldern gleicher 
oder verschiedener Qualität ist“ (Ricardo, Principles, Kap. IX, § 66. — Vgl. 
oben SS. 170-171).
	        

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Geschichte Der Volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen. Verlag von Gustav Fischer, 1913.
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