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Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

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Bibliographic data

fullscreen: Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

Monograph

Identifikator:
1010911953
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-20641
Document type:
Monograph
Author:
Gide, Charles http://d-nb.info/gnd/117543985
Rist, Charles http://d-nb.info/gnd/172332966
Title:
Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
Edition:
Nach der zweiten durchgesehenen und verbesserten Ausgabe, herausgegeben von Franz Oppenheimer
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (XXII, 828 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Fünftes Buch. Die Lehren der neuesten Zeit
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
  • Title page
  • Allgemeine Inhaltsangabe
  • Erstes Buch. Die Begründer
  • Zweites Buch. Die Gegner
  • Drittes Buch. Der Liberalismus
  • Viertes Buch. Die Abtrünnigen
  • Fünftes Buch. Die Lehren der neuesten Zeit
  • Analytische Inhaltsübersicht
  • Alphabetisches Namenverzeichnis
  • Sachregister

Full text

664 
Fünftes Buch. Die Lehren der neuesten Zeit. 
Leitung oder den Profit der Industrie, sondern für alle Bürger 1 ).“ 
Der Sozialismus ist daher nicht eine Klassendoktrin, sondern eine 
Philosophie des Allgemeinwohles. „Der Sozialismus ist ein 
Plan, um allen gleiche Kechte und gleiche Möglich 
keiten zu sichern * 2 3 ).“ Webe bestreitet sogar, daß in England 
ein Klassenkampf im marxistischen Sinn des Wortes bestehe 8 ). Noch 
besser: „Angesichts der Tatsache, daß die sozialistische Bewegung 
bisher von Mitgliedern des Mittelstandes und des Bürgertums be 
gonnen, ins Werk gesetzt und geleitet worden ist ... protestiert 
die fabische Gesellschaft gegen den Widerspruch, der darin liegt, 
daß die Sozialisten die Klasse, aus der der Sozialismus stammt, be 
schuldigen, ihm besonders feindlich gegenüberzustehen“ 4 ). Wie man 
sieht, verstehen sich die Fabier nicht mit den französischen Syndi 
kalisten. 
Auch ihre Geschichtsphilosophie trägt ein ganz anderes Gepräge. 
Für Marx ist die Haupttatsache des 19. Jahrhunderts die Konzen 
tration des Eigentums in den Händen der Privilegierten und die 
gleichzeitige Proletarisierung der Massen. Eine Doppeltatsache, deren 
notwendige Folge die revolutionäre Enteignung der ersteren durch 
die zweiten sein wird. 
Die Fabier bestreiten die Konzentration des Eigentums nicht. 
Sie sind aber Optimisten. Weit davon entfernt, eine damit parallel 
verlaufende Versklavung der Massen zu erkennen, ist in ihren Augen 
die Haupttatsache des 19. Jahrhunderts die Verringerung der Macht 
der Kapitalisten, die wachsende Bedeutung der kollektiven Organi 
sation in der Volkswirtschaft und die schon begonnene Enteignung 
der Müßiggänger zum Nutzen der Arbeiter. Nach Sydney Webe ist 
der Sozialismus im Begriff, sich geräuschlos und ohne daß es seinen 
Opfern zum Bewußtsein kommt, zu verwirklichen: „Stück für Stück 
hat das Kapital von seinem Profit hergeben müssen und zwar dank 
wohltätigen sozialen Beschränkungen, die der vollen Verfügungs 
freiheit des Besitzers Abbruch taten. Stück für Stück mußten die 
Nutznießer von der Rente und dem Zins hergeben durch die Ab 
wälzung der Steuern von den Schultern des Verbrauchers auf die 
der Personen, die ein höheres Einkommen genossen. Heute werden 
fast alle denkbaren Industrien in einer oder der anderen Weise von 
*) Socialism true and false, Tract No. 51. 
2 ) What socialism is; Tract No. 13, S. 3. 
3 ) In seinem Vorwort zu dem deutschen Buche von Kurella: Sozialismus 
in England (1898) weist er darauf hin, daß in England die Arbeiterklasse in 
zahlreiche Korporationen geteilt ist, die sich gegenseitig beneiden oder verachten, 
die aber kein eigentliches Klassenbewußtsein besitzen (S. 10). 
4 ) Report on Fabian Policy, S. 7.
	        

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Geschichte Der Volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen. Verlag von Gustav Fischer, 1913.
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