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Geld-, Bank- und Börsenwesen

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Bibliographic data

fullscreen: Geld-, Bank- und Börsenwesen

Monograph

Identifikator:
1012149900
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-24397
Document type:
Monograph
Author:
Obst, Georg http://d-nb.info/gnd/11759296X
Title:
Geld-, Bank- und Börsenwesen
Edition:
30., völlig veränd. Neuauflage
Place of publication:
Stuttgart
Publisher:
C.E. Poeschel Verlag
Year of publication:
1937
Scope:
1 Online-Ressource (XVI, 566 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Business and Management Classics
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Erster Teil. Geld und Geldsurrogate
Collection:
Business and Management Classics

Contents

Table of contents

  • Geld-, Bank- und Börsenwesen
  • Title page
  • Contents
  • Erster Teil. Geld und Geldsurrogate
  • Zweiter Teil. Banken und Bankgeschäfte
  • Dritter Teil. Börse und Börsengeschäfte
  • Index

Full text

4 Gebabö 80- A. 
49 
ämtern eingezogene (Selb. Auf der Rückseite eines jeden Geldscheines befinden 
sich 52 Felder, in die am Ende einer Woche Markenkleingeld in Höhe von 1 °/oo 
des Nennwertes des Scheines aufgeklebt werden muß. Für das Jahr sind somit 
5,2 % (Urzins) abzuziehen. Da jedermann dieses Geld möglichst rasch abstoßen 
wird, um den Verlust auf den Nachmann abzuwälzen, wird die Hortung des 
Geldes ausgeschlossen, seine Umlaufsgeschwindigkeit wesentlich beschleunigt. Das 
Geld würde seine Machtstellung („zinstragende Eigenschaft") einbüßen, auf die 
Rangstufe von Waren herabsinken und wie diese einer „Verderbbarkeit" (Ver 
gänglichkeit) unterliegen. Mit dem Freigelde werde die Überlegenheit des Geldes 
über die Ware beseitigt. Durch Gleichsetzung von Geld und Ware würden 
Krisen nicht mehr entstehen. Durch den Schwundverlust werde das Geldangebot 
immer größer und dadurch der Zins immer kleiner, bis er in einem Meer von 
neuem Kapital völlig ersäuft wird Z. 
Die Warenpreise, sagen die Anhänger der „Freigeld"-Bewegung, liegen des 
halb so niedrig, weil ein großer Teil der im Gelde dargestellten Kaufkraft nicht 
als Nachfrage an den Markt kommt, sondern in Form von Banknoten gehortet 
wird. Wenn diese Hortung dadurch unterbunden würde, daß das längere Zurück 
halten der Banknoten vom Markte mit einer Strafe belegt würde, indem die 
Noten monatlich 1 oder 2 °/ 0 von ihrem Werte einbüßen, so würden die Notcn- 
inhaber als Käufer auftreten, das Geld also mit weit größerer Geschwindigkeit 
umlaufen. 
4. Die deutsche Währung 
Am Ende des Mittelalters gab es in Deutschland nicht weniger als 
600 verschiedene „Berechtigt e", die nach ihren Anordnungen Münzen 
ausprägen ließen. Nicht nur die Reichsstände, auch eine Anzahl welt 
licher und geistlicher Fürsten hatte gegen hohe Abfindungen das Recht 
hierzu erhalten. Da jeder Münzherr möglichst viel Herauswirtschaften 
wollte, waren Münzumprägungen, die natürlich jedesmal mit 
einer Münzverschlechterung verknüpft waren, nichts Seltenes. 
Ein großes Unheil wurde durch das Beschneiden der Münzen, das „Kip 
pen", angerichtet. Eine Geldverschlechterung erfolgte in der „Kipper- und 
i) S. Silvio Gesell, Die natürliche Wirtschaftsordnung durch Freiland 
und Freigeld. 7. Ausl. Hochheim 1931. Derselbe, Das Reichswährungsamt. 
Bern 1920. Gottfried Feder, Manifest zur Brechung der Zinsknechtschaft. 
Diessen 1919. Derselbe, Der deutsche Staat. München 1924. Fr. Haber, 
Art. Geldreformer, im Handwörterbuch der Staatswissenschaften. 4. Ausl. Jena 
1927. Zur Kritik der Freigeldlehre sei verwiesen auf: Ernst Ackermann, 
Freigeld und Wirklichkeit. Basel 1933.
	        

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Wie Kann Die Heimische Cognacindustrie Und Der Deutsche Weinbau Gefördert Werden? H. S. Hermann, 1905.
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