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Die südrussische Eisenindustrie

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Bibliographic data

fullscreen: Die südrussische Eisenindustrie

Monograph

Identifikator:
1012685772
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-22791
Document type:
Monograph
Author:
Klein, Hugo
Title:
Die südrussische Eisenindustrie
Place of publication:
Düsseldorf
Publisher:
Verlag Stahleisen
Year of publication:
1920
Scope:
1 Online-Ressource (82 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Die südrussische Eisenindustrie während der Revolution
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die südrussische Eisenindustrie
  • Title page
  • Contents
  • Die Entwicklung bis zum Kriege
  • Beschreibung der südrussischen Hüttenwerke
  • Gesamterzeugung der südrussischen Hüttenwerke
  • Die südrussische Eisenindustrie während der Revolution
  • Die Zukunft der südrussischen Eisenindustrie
  • Technische Ausrüstung der südrussischen Hüttenwerke
  • Arbeiterverhältnisse und Arbeiterfürsorge

Full text

54 
Die südrussisohe Eisenindustrie während der Revolution. 
der sich selbst wegen seiner Unbildung durch keine aufklärende 
Zeitung unterrichten und sich kein Urteil über das Gehörte bilden 
konnte, mit dem bekannt, was den Zwecken und Zielen der Peters 
burger Arbeiterräte entsprach. Ein Netz ständiger Aufklärungsarbeit 
und Befehlsübergabe, von den Arbeiterräten ausgehend, wurde über 
das ganze Land gezogen. Die Weisungen kamen von dem Aus 
schüsse der Arbeiter- und Soldatenräte, gingen durch die Bezirks 
ausschüsse und die Arbeiterräte in den Hauptzentren der Industrie 
an die Arbeiterausschüsse jedes einzelnen Unternehmens. Es war 
die Parallelorganisation zu der im Heere geschaffenen. Der Peters 
burger Soldatenrat hatte sich durch seine Räte bei Korps, Division, 
Regiment und Kompagnie die Befehlsübermittlung bis in den vorder 
sten Schützengraben gesichert. Die Beeinflussung der großen Massen 
geschah in zündender Rede wirksamer, als das geschriebene Wort 
es vermocht hätte. 
Schon im Mai 1917 warfen die Redner die späteren bolsche 
wistischen Losungen in das Volk: „Alles Land den Bauern, alle 
Fabriken den Arbeitern!“ Noch konnten die Forderungen der Redner 
bei den Arbeitern nur Wünsche erwecken, die später erst greifbare 
Formen annehmen sollten. Noch waren die Werksleitungen im Be 
sitze der Werkskassen. Zahllose Besprechungen in den Arbeiter- 
aussohüssen und Versammlungen beschäftigten sich mit der Frage 
der Bezahlung der verlorenen Arbeitsstunden, die den Teilnehmern 
der Ausschußsitzungen vergütet werden sollten. Je nach der Stand 
haftigkeit der leitenden Werksbeamten wurde diese Frage ver- > 
schieden gelöst. 
Im Mai 1917 fanden auf Einladung des Vorsitzenden der von 
der Regierung während des Krieges geschaffenen Eisen-Verteilungs- 
stelle Versammlungen der Vertreter der Industriellen- und der Ärbeiter- 
ausschüsse statt, in denen zum ersten Male allgemeine Mindestlöhne 
für die verschiedenen Gattungen der Metallarbeiter festgesetzt wurden. 
Aber die Arbeitervertreter erklärten sich mit den von den Indu 
striellen angebotenen Erhöhungen nicht einverstanden und verließen 
den Versammlungsort. Auf den einzelnen Hüttenwerken wurden 
dann nach und nach die in Jekaterinoslaw und Charkow abgelehnten 
Lohnsätze von den Arbeiterversammlungen angenommen und traten 
in Kraft. 
Während des Sommers 1917 bemächtigten sich die Arbeiter 
ausschüsse der Leitung der Konsumvereine, die sich zur Verpflegung 
der Arbeiter während des Krieges bedeutend ausgebaut hatten. All 
gemeine Arbeiterversammlungen erklärten sich mit der Leitung des 
Einkaufes durch die bisherigen gemischten Verwaltungen unzufrieden 
und beauftragten die Arbeiterausschüsse, die Leitung selbst zu über-
	        

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Die Südrussische Eisenindustrie. Verlag Stahleisen, 1920.
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