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Die südrussische Eisenindustrie

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Bibliographic data

fullscreen: Die südrussische Eisenindustrie

Monograph

Identifikator:
1012685772
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-22791
Document type:
Monograph
Author:
Klein, Hugo
Title:
Die südrussische Eisenindustrie
Place of publication:
Düsseldorf
Publisher:
Verlag Stahleisen
Year of publication:
1920
Scope:
1 Online-Ressource (82 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Die Zukunft der südrussischen Eisenindustrie
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die südrussische Eisenindustrie
  • Title page
  • Contents
  • Die Entwicklung bis zum Kriege
  • Beschreibung der südrussischen Hüttenwerke
  • Gesamterzeugung der südrussischen Hüttenwerke
  • Die südrussische Eisenindustrie während der Revolution
  • Die Zukunft der südrussischen Eisenindustrie
  • Technische Ausrüstung der südrussischen Hüttenwerke
  • Arbeiterverhältnisse und Arbeiterfürsorge

Full text

04 
Die Zukunft der südrussisohen Eisenindustrie. 
Möller 25—30 °/ 0 Krivoi Roger Erze von hohem Fe-Gehalte und 
niedrigem Gehalte an SiO a zuzusetzen. Erschwerend für die Ver 
wendung der Kertscher Erze kommt hinzu, daß sie als sehr uner 
wünschte Beigabe einen Ärsengehalt von 0,04—0,05 °/ 0 haben, so 
daß ein Roheisen, das ausschließlich aus Kertscher Erzen erblasen 
sein würde, einen Arsengehalt von ungefähr 0,15 °/ 0 haben und des 
halb für die meisten Zwecke der Eisenweiterverarbeitung nicht taug 
lich sein würde. 
Die Erzablagerungen auf dem östlichen Teile der Krim sind 
zahlreich verstreut. An den Abhängen der Ufer des Schwarzen und 
Asdwschen Meeres sowie beim Durchqueren der Halbinsel mit der 
Eisenbahn sieht man an den Böschungen der Eisenbahneinschnitte 
die Erzbänke hervorkommen. Auf über 30 Milliarden Pud 1 ) 
wurde das Vorkommen geschätzt, das bisher nur in 3 Gruben 
betrieben abgebaut wurde und im letzten Friedensjahre eine För 
derung von nur 29000000 Pud erreichte. 
Der Abbau erfolgt im Tagbau und ist äußerst einfach. Nach 
Abtragen einer Erdschicht von 0,5—4 m Mächtigkeit mittels Trocken 
baggers hat man eine Erzbank von 4—20 m Höhe zum Abbau vor 
sich, die meist inl oberen Teile aus braunem Erze, im unteren Teile 
aus gelbem Erze besteht, und entweder von Hand oder mittels 
Löffel- oder Eimer-Bagger aufgeladen wird. Die Kosten der För 
derung sind sehr gering. Die Erze kosteten — den Pachtpreis 
von 1 / 1 Kopeke das Pud einbegriffen — nur 3 / 4 — 1 1 / 4 Kopeken das 
Pud 2 ) frei Dampfer. 
Man wird in Zukunft mehr sein Augenmerk auf das Kertscher 
Erzvorkommen richten müssen, weil die Krivoi Roger Erze infolge 
der zur Ausbeute in größerer Tiefe notwendigen Menschenkraft 
steigende Förderkosten haben werden, während die Kertscher Erze 
ihre niedrigen Gestehungskosten beibehalten können; bestand doch 
das ganze Personal einer der Gruben des Kertscher Gebietes aus 
10. Mann, die 2 Trockenbagger bedienten. Die Fortschritte der 
Ägglomerierungstechnik werden in der Zukunft dazu verhelfen, den 
großen Reichtum des Landes nutzbar zu machen. Das Erz enthält 
außer 15—20 °/ 0 Wasser noch ebensoviel Kohlensäure und andere 
durch Glühen verschwindende Substanzen, die also zusammen ein 
Drittel des Gewichtes ausmachen, dessen Transport durch Glühen 
der Erze vermieden würde. Aus dem feinkörnigen und staubigen, 
schwer verhüttbaren Erze wird die Agglomerierung ein stückiges, 
trockenes Hoohofenmaterial hersteilen, dessen Verwendung im Hoch 
ofen indessen immer noch durch den Arsengehalt bis zu einer be- 
!) Ungefähr 500000000 t. - 
2 ) Nach dem Rubelkurse vor dem Kriege 0,98—1,65 Mk. pro t.
	        

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Die Südrussische Eisenindustrie. Verlag Stahleisen, 1920.
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