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Der Wirtschaftskampf der Völker und seine internationale Regelung

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Bibliographic data

fullscreen: Der Wirtschaftskampf der Völker und seine internationale Regelung

Monograph

Identifikator:
1013266285
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-23296
Document type:
Monograph
Author:
Lenz, Adolf http://d-nb.info/gnd/11764000X
Title:
Der Wirtschaftskampf der Völker und seine internationale Regelung
Place of publication:
Stuttgart
Publisher:
Verlag von Ferdinand Enke
Year of publication:
1920
Scope:
1 Online-Ressource (XVI, 315 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Der Wirtschaftskampf der Völker und seine internationale Regelung
  • Title page
  • Contents
  • Erstes Kapitel. Der Kampf des wirtschaftlichen Imperialismus
  • Zweites Kapitel. Der Wirtschaftskrieg im engeren Sinne
  • Drittes Kapitel. Das Wesen des Wirtschaftskampfes
  • Viertes Kapitel. Die Beendigung des Wirtschaftskrieges
  • Fünftes Kapitel. Die internationale Regelung des Wettbewerbes der Völker

Full text

Vorwort. 
VII 
Der Imperialismus wird gestützt oder geführt von einer mili 
tärischen Macht zu Lande (Deutschland) oder allein zur See 
(England vor dem Weltkriege). Während aber die Gefahren der mili 
tärischen Gewalt für den allgemeinen Frieden und das wirtschaftliche 
Wohlergehen der Völker bereits erkannt sind, ist die Erkenntnis von der 
Gefährlichkeit und der Verwerflichkeit der wirtschaftlichen 
Gewalt noch nicht durchgedrungen. Es muß erst tiefer erfaßt werden, 
daß der wirtschaftliche Ausdehnungsdrang der Völker sich einer Reihe 
von Methoden bedient, die als wirtschaftlicher Druck („pression econo- 
mique“) von den wirtschaftlich ausgebeuteten Völkern empfunden werden. 
Diese Mittel sind im Wettbewerb der Einzelpersonen bereits als 
gemeingefährlich erkannt und als Erpressung, unlauterer Wett 
bewerb oder Mißbrauch wirtschaftlicher Abhängigkeit (Wucher) strafbar. 
Der wirtschaftliche Imperialismus trifft zeitlich mit einer Hoch 
flut des nationalen Empfindens zusammen. Er ist von einzelnen 
geradezu als die Betätigung des Volksbewußtseins auf wirtschaftlichem 
Gebiete bezeichnet worden, was sich angesichts des überragenden Ein 
flusses des internationalen Kapitals auf die wirtschaftliche 
Ausdehnung aller führenden Völker als eine Übertreibung herausstellt. 
Es kann aber nicht geleugnet werden, daß gerade Nationalstaaten, wie 
England, Deutschland und Frankreich zu Hauptträgern des wirtschaft 
lichen Imperialismus geworden sind. Auf der anderen Seite ist nicht zu 
verkennen, daß der Nationalismus beim Gegner zum Hemmnis der 
eigenen wirtschaftlichen Ausdehnung werden kann, wenn sich das Gefühl 
der wirtschaftlichen Abhängigkeit eines ausgebeuteten Volkes zu einem 
kräftigen nationalen Widerstand auf rafft. Sicher ist, daß sich im Weltkriege 
der Begriff des „wirtschaftlichen Feindes" allgemein durchgesetzt 
hat. Auch in dieser Vereinigung der nationalen und wirtschaftlichen Einzel 
ziele zu einem höheren Kampfziel, in der Ausdeutung des „alien enemy“ 
ist England vorbildlich vorangegangen. Frankreich ist ihm sogleich, 
Italien aus Gründen des allmählichen Überganges zögernd gefolgt; auch 
die Mittelmächte haben sich, wenn auch nur im Vergeltungswege, der Be 
kämpfung des wirtschaftlichen Volksfeindes nicht entziehen können. Es 
fehlt nicht an bedeutsamen Anzeichen dafür, daß die Idee der Bekämpfung 
des wirtschaftlichen Volksfeindes, so sehr sie in einzelnem Falle vielleicht 
dem Streben nach wirtschaftlichen Vorteilen im internationalen Verkehre 
widerstrebt, auch nach dem Ende des Weltkrieges andauern wird. Dem 
vielfach erwarteten Wiederaufleben des alten Spieles von Angebot und 
Nachfrage im Wirtschaftsverkehr der Völker steht das immer noch 
wachsende N ationalbewußtsein entgegen. Dazu kommt die 
wirksame Zusammenfassung aller und daher auch der wirtschaftlichen 
Volkskräfte durch die Staatsgewalt. Gerade der Weltkrieg, der 
hauptsächlich durch das wirtschaftliche Kampfmittel der Blockade zu
	        

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Der Wirtschaftskampf Der Völker Und Seine Internationale Regelung. Verlag von Ferdinand Enke, 1920.
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