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Der Wirtschaftskampf der Völker und seine internationale Regelung

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Bibliographic data

fullscreen: Der Wirtschaftskampf der Völker und seine internationale Regelung

Monograph

Identifikator:
1013266285
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-23296
Document type:
Monograph
Author:
Lenz, Adolf http://d-nb.info/gnd/11764000X
Title:
Der Wirtschaftskampf der Völker und seine internationale Regelung
Place of publication:
Stuttgart
Publisher:
Verlag von Ferdinand Enke
Year of publication:
1920
Scope:
1 Online-Ressource (XVI, 315 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Viertes Kapitel. Die Beendigung des Wirtschaftskrieges
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Der Wirtschaftskampf der Völker und seine internationale Regelung
  • Title page
  • Contents
  • Erstes Kapitel. Der Kampf des wirtschaftlichen Imperialismus
  • Zweites Kapitel. Der Wirtschaftskrieg im engeren Sinne
  • Drittes Kapitel. Das Wesen des Wirtschaftskampfes
  • Viertes Kapitel. Die Beendigung des Wirtschaftskrieges
  • Fünftes Kapitel. Die internationale Regelung des Wettbewerbes der Völker

Full text

Die Beendigung des Wirtschaftskrieges nach den Friedensschlüssen usw. 139 
In der Geschäftswelt war eine starke Strömung für eine Unterscheidung 
innerhalb der internationalen Verträge, d. h. der Verträge, die vor Ausbruch 
des Krieges zwischen Angehörigen oder Bewohnern der friedenschließenden 
Staaten abgeschlossen wurden und zur Zeit der Aufhebung der Verkehrs 
und Erfüllungsverbote noch nicht von beiden Seiten erfüllt waren. Unter 
diesen sollten Kauf-, Bestand-, Lohn-, Fracht- und Speditionsverträge auf 
Verlangen eines V ertragsteils ohne jede Ersatzpflicht als aufgehoben 
gelten. Alle übrigen Verträge sollten aufrecht bleiben und nur infolge 
Einfluß der Kriegsverhältnisse in billiger Weise, erforderlichenfalls im 
Wege eines Schiedsspruches abänderbar sein (Denkschrift 13). 
In der österreichischen Judikatur hatte sich für In 
landsgeschäfte der Aufhebungsgrund der „wirtschaftlichen Un 
möglichkeit“ entwickelt. Jeder Vertragsteil sollte sich auf Un 
möglichkeit der Leistung berufen können, wenn der Krieg dem zur 
Erfüllung Verpflichteten unverhältnismäßig mehr Opfer auf erlegen würde, 
als beim Bemessen der Gegenleistung zur Zeit des Vertragschlusses voraus 
gesetzt werden konnte (Klein 51). Es hätte das Gericht, erforderlichen 
falls ein Schiedsgericht zu entscheiden, ob bei der Aufrechterhaltung infolge 
der geänderten Wirtschaftsverhältnisse ein mit der Billigkeit unvereinbares 
Mißverhältnis zwischen Leistung und Gegenleistung entstünde. Ähnlich 
begründete die Aufhebung von Handelsgeschäften ein französisches 
Gesetz vom 22. Januar 1918. 
In deutschen Urteilen ist wiederholt die lange Dauer des 
Krieges an sich als Aufhebungsgrund angesehen worden (Berels, 
Archiv f. Sozialwissehschaft und Sozialpolitik 45, 355). 
In mannigfachem Gegensatz zu diesen, von Erwägungen der wirt 
schaftlichen Billigkeit getragenen Vorschlägen haben die Friedensschlüsse 
der Mittelmächte bei der Wiederherstellung der durch die Kriegsgesetze 
beeinträchtigten privatrechtlichen Schuldverhältnisse den einseitigen 
Interessenstandpunkt des militärischen Siegers eingenommen. 
Die Friedensverträge (Ukr.-D. Z. Art. 7, §§ 1 u. 2; Ukr.-Ü.-U. Z. 
Art. 4, Z. 1; Russ.-D. Z. Art. 7, §§ 1 u. 2; Russ.-Ö.-U. Z. Art. 4, Z. 1 u. 2., 
Abs. 1—4; Finn.-D. Fr. Art. 8, §§ 1 u. 2; Finn.-Ö.-U. Z. Art. 5, Z. 2, Abs. 1 
bis 4; Rum.-D.R. Art. 14, §§ lu.2; Rum.-Ö.-U.R. Art. 6, Z.2, Abs. 1—4) 
bestimmen: 
„Die Schuldverhältnisse werden wieder hergestellt, soweit sich nicht 
aus den Bestimmungen der Artikel über die Aufsicht, Verwahrung, 
Verwaltung und Liquidation und über die Enteignung ein anderes 
ergibt. 
Diese Bestimmung hindert nicht, daß die Frage, welchen Einfluß die 
durch den Krieg geschaffenen Zustände, insbesondere die durch Verkehrs 
bindernisse oder Handelsverbote herbeigeführte Unmöglichkeit der Er 
füllung, auf die Schuldverhältnisse ausüben, im Gebiet jedes vertrag
	        

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Der Wirtschaftskampf Der Völker Und Seine Internationale Regelung. Verlag von Ferdinand Enke, 1920.
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