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Der Wirtschaftskampf der Völker und seine internationale Regelung

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Bibliographic data

fullscreen: Der Wirtschaftskampf der Völker und seine internationale Regelung

Monograph

Identifikator:
1013266285
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-23296
Document type:
Monograph
Author:
Lenz, Adolf http://d-nb.info/gnd/11764000X
Title:
Der Wirtschaftskampf der Völker und seine internationale Regelung
Place of publication:
Stuttgart
Publisher:
Verlag von Ferdinand Enke
Year of publication:
1920
Scope:
1 Online-Ressource (XVI, 315 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Fünftes Kapitel. Die internationale Regelung des Wettbewerbes der Völker
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Der Wirtschaftskampf der Völker und seine internationale Regelung
  • Title page
  • Contents
  • Erstes Kapitel. Der Kampf des wirtschaftlichen Imperialismus
  • Zweites Kapitel. Der Wirtschaftskrieg im engeren Sinne
  • Drittes Kapitel. Das Wesen des Wirtschaftskampfes
  • Viertes Kapitel. Die Beendigung des Wirtschaftskrieges
  • Fünftes Kapitel. Die internationale Regelung des Wettbewerbes der Völker

Full text

212 
Ausgangspunkte. 
struktive Pazifismus sucht bereits tiefergreifend die vornehmsten 
Ursachen der kriegerischen Staatenkonflikte einzudämmen. Er hat in dem 
Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika, Woodrow Wilson, einen 
Vertreter gefunden, der den theoretischen Gründen die Macht politischen 
Einflusses leihen wollte. Das Programm Wilsons hatte hauptsächlich 
die Förderung des politischen Weltfriedens zum Gegenstände. Doch ließ 
bereits die Botschaft an den Kongreß vom 8. Januar 1918 in ihrem 
fünften Punkte, der sich auf die kolonialen Streitigkeiten bezog, erkennen, 
daß die wirtschaftlichen Kämpfe der in Betracht gezogenen 
Völker mit berücksichtigt werden. Zu einer besonderen Bewertung der 
wirtschaftlichen Interessenkonflikte kam Wilson in seinen Grundlagen 
für einen Völkerbund, die er in seiner Rede vom 27. September 1918 in 
Newyork erörterte. Darin warf er unter anderem auch die Frage auf, ob es 
starken Nationen freistehen solle, schwachen Nationen Unrecht zu tun und 
sie ihren Absichten und Interessen zu unterwerfen. Er stellte fest, daß 
„wirtschaftliche Rivalitäten und Feindseligkeiten (economic rivalries and 
hostilities)“ die reichliche Quelle von Plänen und Leidenschaften wurden, 
die Kriege hervorriefen. Es würde daher ein unaufrichtiger und unsicherer 
Friede sein, der nicht besondere Abmachungen innerhalb des befürworteten 
Völkerbundes zustande brächte. Er bezeichnete es als eine von dessen 
Grundlagen, daß es innerhalb des Völkerbundes „keine besonderen selbst 
süchtigen wirtschaftlichen Vereinbarungen und keine Anwendung 
irgendeiner Form des wirtschaftlichen Boykotts oder des Ausschlusses“ 
(„no special, selfish economic combinations within the League and no 
employment of any form of economic boycott or exclusion“) geben dürfe. 
Er wollte nur dem Völkerbund die Machtvollkommenheit zuerkannt 
wissen, wirtschaftliche Strafen durch Ausschluß von den 
Weltmärkten zu verhängen und dies wiederum nur als Mittel der Dis 
ziplin und Kontrolle. 
Während des Weltkrieges hat die vom „Nederlandschen Anti-Oorlog' 
Raad“ im Haag begründete „Internationale Organisation für 
einen dauernden Frieden (Organisation centrale pour une paix 
durable)“ ein Mindestprogramm aufgestellt, das sich mit der Regelung des 
Wirtschaftskampfes befaßt. Das Manifest dieser Vereinigung bezeichnete 
die Expansionspolitik im Vereine mit den imperialistischen Tendenzen, die 
sich zuspitzenden Rivalitäten zur Monopolisierung der Märkte und zur Er 
oberung von Kolonien mit als eine der Ursachen, die bei der mangelhaften 
Weltorganisation unvermeidlich zum Weltkriege führen mußten. Das 
Mindestprogramm hatte allerdings nur für die Kolonien, Protektorate und 
Interessensphären, Handelsfreiheit oder wenigstens die Gleichstellung 
aller Nationen gefordert. Der „offizielle Kommentar“ des Mindest 
programms begründet diese Forderung im einzelnen. Unter den Pazifisten 
hat Lammasch, der vornehmste Propagator der Idee einer inter
	        

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Der Wirtschaftskampf Der Völker Und Seine Internationale Regelung. Verlag von Ferdinand Enke, 1920.
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