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Der Wirtschaftskampf der Völker und seine internationale Regelung

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Bibliographic data

fullscreen: Der Wirtschaftskampf der Völker und seine internationale Regelung

Monograph

Identifikator:
1013266285
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-23296
Document type:
Monograph
Author:
Lenz, Adolf http://d-nb.info/gnd/11764000X
Title:
Der Wirtschaftskampf der Völker und seine internationale Regelung
Place of publication:
Stuttgart
Publisher:
Verlag von Ferdinand Enke
Year of publication:
1920
Scope:
1 Online-Ressource (XVI, 315 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Der Wirtschaftskampf der Völker und seine internationale Regelung
  • Title page
  • Contents
  • Erstes Kapitel. Der Kampf des wirtschaftlichen Imperialismus
  • Zweites Kapitel. Der Wirtschaftskrieg im engeren Sinne
  • Drittes Kapitel. Das Wesen des Wirtschaftskampfes
  • Viertes Kapitel. Die Beendigung des Wirtschaftskrieges
  • Fünftes Kapitel. Die internationale Regelung des Wettbewerbes der Völker

Full text

Vorwort. 
V 
perialisnms hindurch zum politischen Imperialismus gelangt ist. 
Sein Imperialismus war zunächst ein kommerzieller und mari- 
timer. Außer dem britischen Nationalgefühl, das sicher einen Grund 
zu dem Ansprüche des angelsächsischen Geistes auf Weltherrschaft ab 
gab, haben die englische Industrie und der englische Handel infolge 
ihres mächtigen Einflusses im inneren Staatsleben die auswärtige Politik 
zur Erringung der politischen Vorherrschaft gedrängt. 
Der wirtschaftliche Imperialismus ist ein nicht immer trennbarer Teil 
des Strebens nach Vorherrschaft in der Welt. Er ist vielfach der Vor 
läufer des politischen Imperialismus, er bleibt vielfach von ihm 
als letzter Rest übrig. Von ihrer Gründung im Jahre 1600 an hatte die 
Ostindische Handelskompanie kraft ihrer Austattung mit Hoheitsrechten 
die politische Verwaltung der kolonisierten Gebiete bis zum Jahre 1858 
in eigener Hand, wenn auch unter staatlicher Aufsicht hehalten und die 
Umwandlung Ostindiens zur englischen Kronkolonie und schließlich zum 
Kaiserreich Indien im Jahre 1876 vorbereitet. Ebenso hat das Kompanie 
system Bismarcks mittels der Deutsch-Ostafrikanischen Gesellschaft die 
erste Reichskolonie im Jahre 1890 geschaffen. In dieser Benutzung der 
wirtschaftlichen Expansion als Schrittmacher der politischen in der Neu 
zeit, liegt bereits eine Kultivierung des älteren Ausdehnungsdranges, der 
sofort und gleichzeitig mit der wirtschaftlichen zur politischen Eroberung 
schritt. 
Der wirtschaftliche Imperialismus ist zwar nur ein Teil des Strebens 
nach Vorherrschaft, aber der für den Frieden der Völker gefährlichste. 
Der wirtschaftliche Erwerbstrieb des Volkes geht zu Lande über die Staats 
grenzen hinaus und betätigt sich im fremden Staatsgebiet unter Be 
schränkung oder gar Ausschluß der Landesbevölkerung; er 
greift auf das allen Völkern gemeinsame Interesse an der Seeschiff 
fahrt über; er ist damit zu einem ständigen Quell internationaler Ver- 
kehrsstreitigkeiten geworden. 
Während er anfänglich nur den Schutz der heimischen Land 
wirtschaft und Industrie bezweckt, greift er schon durch den Protek 
tionismus mittelbar in das Wirtschaftsleben anderer Völker ein. So 
sehr die Navigationsakte von 1651 nur der englischen Schiffahrt das 
Monopol in der Einfuhr der Erzeugnisse der Kolonialwaren in das Mutter 
land sichern wollte, ebensosehr war sie bereits gegen den holländischen 
Zwischenhandel gerichtet. 
Unter dem scheinbar harmlosen Vorhaben einer „friedlichen 
Durchdringung“ (penetration pacifique) wird das Streben nach wirt 
schaftlicher Vorherrschaft mit Methoden betrieben, die den Feind 
seligkeiten des militärischen Krieges entsprechen. Die Eroberung 
fremder Märkte für die Sicherung der Einfuhr von Lebensmitteln und 
Rohstoffen einerseits und der Ausfuhr von Fabrikaten und Bodenerzeug
	        

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Der Wirtschaftskampf Der Völker Und Seine Internationale Regelung. Verlag von Ferdinand Enke, 1920.
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