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Bibliographic data

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Monograph

Identifikator:
1016561377
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-85201
Document type:
Monograph
Author:
Spann, Othmar http://d-nb.info/gnd/118615904
Title:
Tote und lebendige Wissenschaft
Edition:
Zweite, stark vermehrte und durchgesehene Auflage
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1925
Scope:
XV, 172 Seiten
Digitisation:
2019
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Tote und lebendige Wissenschaft
  • Title page
  • Contents
  • Die vier Grundgestalten der Wirtschaft
  • Tausch und Preis nach individuallistischer und universalistischer Auffassung
  • Die Ausgliederungsordnung der Wirtschaft und ihre Vorrangverhältnisse
  • Bemerkungen zu Max Webers Soziologie
  • Index

Full text

XII 
sie notgedrungen nur mechanische Kausalität und äußerlich 
beschreibende Induktion kennt. Der Begriff des Vorranges 
gründet sich auf den uralten platonisch-aristotelischen Satz 
„Das Ganze ist vor dem Teil". Wer diesen Satz nicht anerkennt 
— oder richtiger: nicht begreift, denn er gehört zu jenen Sätzen, 
die jeder annehmen muß, sobald er sie nur begreift — für den 
ist Begriff wie Verfahren des Vorranges/allerdings ungültig. 
Inhaltlich will der Aufsatz nebst einem Abrisse der ganz 
heitlichen Lehre namentlich gine neue Grundlegung der Wirt 
schaftspflege, der sog. Volkswirtschaftspolitik, geben, welche 
über Listens Schutzzollehre hinausgeht. Dies, indem sie nicht 
nur Zolltheorie ist, sondern ganz allgemein: erstens das 
organische Verhältnis der Weltwirtschaft zur Volkswirtschaft, 
ferner aber auch das der Volkswirtschaft zu ihren eigenen 
Unterstufen — Gebiet, Verband, Betrieb, Haushalt, deren 
Dasein bisher theoretisch in diesem Zusammenhange unbe 
kannt war — nach dem Verfahren des Vorranges und ganz 
heitlicher Zergliederung bestimmt. Es ist der Grundfehler der 
Individualisten und Freihändler, vom Einzelnen unmittelbar 
zum Weltverkehr überzugehen. Sie gleichen damit dem Manne, 
der seinen eigenen Schatten überspringen will und denken 
die Wirtschaft ohne jeden inneren Stufenbau, ohne wesenhafte 
Gliederung überhaupt (was bei ihnen nur folgerichtig ist, da 
sie in den Handlungen der Einzelnen als in wirtschaftlichen 
Atomen, die ursprünglichen Bestandteile sehen). Es war aber 
auch bisher ein Fehler aller organisch gerichteten Lehren, den 
inneren Stufenbau der Volkswirtschaft zu übersehen, die Unter 
ganzheiten dieses Stufenbaus, die ja vom Oberganzen, der 
Volkswirtschaft, ebensowenig verzehrt werden können wie die 
Volkswirtschaft von der Weltwirtschaft, in ihrem Eigenleben 
nicht planmäßig zu beachten und sie darum nicht ebenso der 
Wirtschaftspflege zu empfehlen, wie das Gesamtganze der 
Volkswirtschaft selbst.
	        

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Tote Und Lebendige Wissenschaft. Verlag von Gustav Fischer, 1925.
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