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Theoretische Sozialökonomie

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Bibliographic data

Full text: Theoretische Sozialökonomie

Monograph

Identifikator:
1016561377
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-85201
Document type:
Monograph
Author:
Spann, Othmar http://d-nb.info/gnd/118615904
Title:
Tote und lebendige Wissenschaft
Edition:
Zweite, stark vermehrte und durchgesehene Auflage
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1925
Scope:
XV, 172 Seiten
Digitisation:
2019
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Bemerkungen zu Max Webers Soziologie
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Theoretische Sozialökonomie
  • Title page
  • Contents
  • Erstes Buch. Allgemeiner Überblick über die Volkswirtschaft
  • Zweites Buch. Die Preisbildung der Produktionsfaktoren
  • Drittes Buch. Das Geld
  • Viertes Buch. Theorie der Konjunkturbewegungen
  • Fünftes Buch. Der internationale Handel

Full text

8 22. Die Kapitaldisposition als Produktionsfaktor. „81 
disposition ist also für das Ziel der Produktion ebenso notwendig wie 
irgendwelches Produktionsmittel, das für die technische Herstellung 
des dauerhaften Gutes erforderlich ist, und muß deshalb auch selbst 
als ein Produktionsmittel in gleicher Linie mit den übrigen Produk- 
tionsmitteln aufgeführt werden. 
„Warten“ und ‚„Kapitaldisposition‘‘ sind zur Bezeichnung dieses 
Produktionsmittels synonyme Begriffe. Das „Warten“ hebt die nega- 
tive Seite hervor, bedeutet einen Verzicht für eine gewisse Zeit auf die 
Konsumtion eines vorhandenen Kapitals. Die Kapitaldisposition ist die 
dadurch ermöglichte positive Verfügung über das Kapital für dieselbe 
Zeit: 
Wir haben den Begriff des Realkapitals so begrenzt, daß er nur 
solche materielle Güter umfaßt, die sich noch im Produktionsprozeß 
befinden. Offenbar müssen wir den Begriff der Kapitaldisposition in 
ähnlicher Weise begrenzen, ihn also nicht auf das Abwarten der Dienste 
derjenigen dauerhaften Güter, die schon definitiv an die Konsumenten 
übergegangen sind, ausdehnen. 
Das Warten auf die Dienste der dauerhaften Güter ist natürlich 
nur insofern ein notwendiger Produktionsfaktor, als wirklich eine Pro- 
duktion in Frage kommt. Sobald die Produktion eines dauerhaften 
Gutes geplant wird, muß man auf die zum Warten auf die Dienste 
desselben nötige Kapitaldisposition in derselben Weise wie auf jede 
andere für die Produktion nötige Leistung rechnen können. Eben deshalb 
ist die Kapitaldisposition ein notwendiger Produktionsfaktor. Ist da- 
gegen das dauerhafte Gut einmal fertig, dann muß man warten, die nötige 
Kapitaldisposition mag gefunden werden oder nicht. Will niemand 
für das Gut mehr als die Hälfte der Kosten zahlen, liegt ein Verlust 
vor, den der Produzent zu tragen hat. Der Käufer hat dann natürlich 
nur die halbe Kapitaldisposition zur Verfügung zu stellen. Dann sind 
aber die Bedingungen einer fortgesetzten Produktion gestört. Aus 
solchen Verhältnissen kann man nicht schließen, daß die Kapitaldispost- 
tion etwa überflüssig wäre, oder daß jede beliebige Menge von Kapital- 
disposition genügen würde. Das wäre ungefähr dasselbe wie zu sagen, 
daß es unnötig ist, eine fertige Arbeit zu bezahlen, wenn man nur im 
voraus eine Zahlung verspricht. Soll die Produktion des dauerhaften 
Gutes stets in unveränderten Formen fortgesetzt werden können, ist 
es offenbar notwendig, daß die nötige Kapitaldisposition auch stets zur 
Übernahme der fertigen Güter bereitsteht. 
Da also die Kapitaldisposition nur als eine Bedingung der Produk- 
tion anzusehen ist, erfordert die Anwendung der nichtreproduzierbaren 
dauerhaften Güter, besonders des Grund und Bodens, wohl ein Warten 
auf die Dienste, aber, da der Preis solcher Güter durch keine Produk- 
tionskosten bestimmt ist, keine bestimmte Kapitaldisposition. 
17
	        

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Entstehung Und Bedeutung Der Preußischen Städteordnung. Dürr, 1908.
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