Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Neueste Zeit (Abt. 3)

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Neueste Zeit (Abt. 3)

Monograph

Identifikator:
1016729413
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-61429
Document type:
Monograph
Author:
Berghoeffer, Christian Wilhelm http://d-nb.info/gnd/115671919
Title:
Meyer Amschel Rothschild, der Gründer des Rothschildschen Bankhauses
Place of publication:
Frankfurt am Main
Publisher:
Verlag Englert & Schlosser
Year of publication:
1922
Scope:
1 Online-Ressource (272 Seiten)
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Contents

Table of contents

  • Deutsche Geschichte
  • Neueste Zeit (Abt. 3)
  • Title page
  • Contents
  • Erstes Kapitel. Die Frühromantik
  • Zweites Kapitel. Die Spätromantik
  • Drittes Kapitel. Beginnender Realismus
  • Viertes Kapitel. Politische Restauration; wirtschaftliche Fortschritte
  • Fünftes Kapitel. Fortschritte des politischen Denkens
  • Index

Full text

Die Frühromantik. 
—D— 
der Erfahrung selbst produziere. Der Gedanke von einem 
Dinge, das an sich, unabhängig von irgendeinem Vorstellungs⸗ 
vermögen, Existenz und gewisse Beschaffenheiten haben solle, er⸗ 
schien also Fichte als eine Grille, ein Traum, ein Nichtgedanke. 
Es gab nach ihm kein Nicht-Ich, das nicht einem Ich entgegen⸗ 
gesetzt wäre. Daraus folgte ihm dann, da das Ich eine tätige 
Kraft sei, daß es auch kein Ich gebe, das sich nicht alsbald 
ein Nicht-Ich entgegensetze: der Thesis trat also alsbald die 
Antithesis gegenüber. Da aber aus diesem Vorgang erhelle, 
daß das Nicht-Ich auch ein Ich sei — wie könnte es sonst 
von diesem gesetzt werden? — so seien Ich und Nicht-Ich als 
Gegensätze in dem Einen Ich gezwungen, sich gegenseitig ein— 
zuschränken, und in dem Vorgang dieser Einschränkung liege 
eine Synthese ihres Gegensatzes. 
Thesis, Antithesis, Synthesis sind demgemäß nach Fichte 
Vorgänge, die sich in unserem Dasein ausschließlich und ständig 
zusammenfinden: folglich muß sich aus ihnen alles, was zum 
System des menschlichen Geistes gehört, also ein Kreis all— 
gemeinster Prinzipien ableiten lassen. Diese Ableitung nahm 
nun Fichte in seiner Wissenschaftslehre vor, indem er aus 
Thesis, Antithesis und Synthesis zunächst die drei Kategorien 
der Identität, des Widerspruchs und des Grundes entwickelte 
und von hier aus nach dem Vorbilde der Kantschen Tafel der 
Kategorien weiter fortfuhr, z. B. aus dem Satz des Grundes 
Relation, Kausalität, Substanz ableitete usw.“* 
1 Man vergleiche zu der oben gegebenen Darstellung Wundt, Logik II,2 
2. Aufl.) S. 6388—89: „Schon die Kritik Kants ist eine ebenso einseitig 
rationalistische, wie diejenige Humes eine empiristische gewesen war. Wie 
dieser von allen transzendentalen Bedingungen der Begriffe abstrahiert, um 
bloß deren empirische Elemente zurückzubehalten, so abstrahiert Kant um— 
gekehrt von diesen, um bloß jene einer Untersuchung zu unterwerfen. Die 
Empfindung ist ihm ein gegebener Stoff, nach dessen Entstehung und nach 
dessen Beziehungen zu den Erkenntnisformen nicht weiter gefragt wird; 
jogar bei diesen wiederholt sich das einseitig rationalistische Interesse: 
nachdem die weitere kritische Scheidung in Anschauungs- und Begriffs— 
formen vollzogen ist, beschränkt sich der Versuch einer Deduktion ganz und
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Volume

METS METS (entire work) MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Le Problème de La Marine Marchande. Berger-Levrault & Cie., 1901.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

How many grams is a kilogram?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.