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Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

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Bibliographic data

fullscreen: Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

Monograph

Identifikator:
1017727422
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-56103
Document type:
Monograph
Author:
Földes, Béla http://d-nb.info/gnd/119338211
Title:
Finanzwissenschaft
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1920
Scope:
1 Online-Ressource (XIV, 686 Seiten)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
  • Title page
  • Allgemeine Inhaltsangabe
  • Erstes Buch. Die Begründer
  • Zweites Buch. Die Gegner
  • Drittes Buch. Der Liberalismus
  • Viertes Buch. Die Abtrünnigen
  • Fünftes Buch. Die Lehren der neuesten Zeit
  • Analytische Inhaltsübersicht
  • Alphabetisches Namenverzeichnis
  • Sachregister

Full text

74 
Erstes Buch. Die Begründer. 
dieser Hinsicht den Physiokraten, den Verteidigern der Landwirt 
schaft, gegenüberzustellen. Als 1776 die Wealth of Kations er 
schien, hatte die ökonomische Umgestaltung, die in der Geschichte 
unter dem Namen der „industriellen Umwälzung“ bekannt ist, und 
die in der rapiden Ersetzung der kleinen Hausindustrie in Eng 
land durch die große maschinelle Industrie bestand, kaum be 
gonnen. Zwar hatte Haegreayes schon 1765 seine Spinnmaschine 
und Arkweight 1767 seine Wassermaschine (waterframe) erfunden, 
die der Baumwollenindustrie ihren großen Aufschwung gestatteten. 
Zwar hatte James Watt, den Smith gut kannte 1 ), 1769 ein Patent 
auf seine Dampfmaschine genommen; aber diese Erfindungen sind 
noch ganz neu, haben noch keine Zeit gehabt, die industrielle Ord 
nung zu verändern, und viele der bedeutenderen Maschinen wie die 
Mulemaschine Ceompton’s 2 ) (1779), die Spinnmaschine Caeteight’s 
(1785) waren noch nicht erfunden. Diese Daten sind beredt. Die 
industrielle Umwälzung hatte gerade damals begonnen, als Smith 
sein Buch veröffentlichte. Da andererseits verschiedene seiner Haupt 
ideen sich schon in Glasgower Vorlesungen finden, wie er sie dort 
etwa 1759 hielt, ist es unmöglich, einen wirklichen Zusammenhang 
zwischen der industriellen Entwicklung, die sich eben vorbereitete, 
und der Auffassung des Völkerreichtum s herzustellen. Man kann 
nicht einmal sagen, daß Smith bei dem Fehlen der mechanischen In 
dustrie von der Herrschaft der Manufaktur, wie Marx angenommen 
hat 3 4 ) einen besonders starken Eindruck erhalten habe, denn das Cha 
rakteristikum der damaligen englischen Volkswirtschaft war gerade 
(trotz offensichtlicher Fortschritte in der Industrie), weniger die 
Manufaktur als der Großhandel *). Glasgow im besonderen, wo Smith 
die meisten seiner Beobachtungen gesammelt haben muß, war noch 
fast ausschließlich eine Handelsstadt, deren Hauptfunktion darin be- 
‘) James Watt eröffnete seine Werkstatt 1756 in dem Gebäude der Universität 
Glasgow, für die er Präzisionsinstrumente herstellte. Die Zünfte hatten ihm das 
Eecht verweigert, einen Laden in der Stadt zu eröffnen. Smith fand hierin ein Schul 
beispiel für die Engherzigkeit und den Formelkram des Verordnungswesens. 
2 ) Eine Verbindung der beiden Spinnmaschinen von Hargreaves und Arkwright. 
3 ) Marx nennt Smith „den zusammenfassenden politischen Ökonomen der Manu 
fakturperiode“. Das Kapital I, 4. Äusg., S. 313, Anm. 
4 ) Siehe auch das Werk Mantoux’s: „La Revolution industrielle au 
XVIII. sGcle, Paris 1906, S. 71.“ „Man würde sich irren,“ schreibt er, „wenn 
man glaubt, daß die Manufaktur eine charakteristische und vorherrschende Erscheinung 
der Periode ist, die der der großen Industrien vorangeht. Wenn sie, logischerweise, 
die Vorstufe des Pabriksystems ist, so ist es doch, geschichtlich, nicht richtig, 
daß sie so allgemein auftrat, um der Industrie ihr Merkmal aufzudrücken. So sehr 
ihr Aufkommen zur Zeit der Renaissance ein bedeutendes und bezeichnendes Ereignis 
war, so sehr bleibt ihre Rolle — wenigstens in England — für die folgenden Jahr 
hunderte eine untergeordnete.“
	        

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Citation recommendation

Leitfaden Durch Die Sozialpolitik. G.A. Gloeckner, Verlagsbuchhandlung, 1923.
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