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Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

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Bibliographic data

fullscreen: Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

Monograph

Identifikator:
1024339858
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-61868
Document type:
Monograph
Author:
Strupp, Karl http://d-nb.info/gnd/117677515
Title:
Grundzüge des positiven Völkerrechts
Place of publication:
Bonn
Publisher:
Ludwig Röhrscheid Verlag
Year of publication:
1921
Scope:
1 Online-Ressource (VII, 251 Seiten)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
  • Title page
  • Allgemeine Inhaltsangabe
  • Erstes Buch. Die Begründer
  • Zweites Buch. Die Gegner
  • Drittes Buch. Der Liberalismus
  • Viertes Buch. Die Abtrünnigen
  • Fünftes Buch. Die Lehren der neuesten Zeit
  • Analytische Inhaltsübersicht
  • Alphabetisches Namenverzeichnis
  • Sachregister

Full text

Kapitel II. Adam Smith. 
117 
Die französische Revolution, die in ihren wirtschaftlichen Maß 
nahmen hauptsächlich von den Grundsätzen der Physiokraten ans 
ging, hatte allen freiheitlichen Prinzipien einen mächtigen Auf 
schwung gegeben. Überall auf dem Kontinent ist ihr Einfluß ersicht 
lich. Sogar in England, wo dieser Einfluß geringer war, drängte 
alles dem laisser-faire zu. Pitt wollte Irland von veralteten Ein 
schränkungen befreien, w T as er durch das Einverleibnngsgesetz (act 
of union) vom Jahre 1800 erreichte. Die Verordnungen der Königin 
Elisabeth über die Lehrlinge, die Arbeitszeit, die Festsetzung des 
Lohnes durch die Friedensrichter, erschienen täglich mehr veraltet, 
je mehr sich die Großindustrie entwickelte. Alle Geschichtsschreiber 
der industriellen Umwälzung haben den Kampf, der sich auf diesem 
Gebiete zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer abspielte, beschrieben. 
Die Arbeiter klammerten sich verzweifelt an die alte Gesetzgebung, 
in der sie ihren einzigen Schutz gegen zu schnelle Veränderungen er 
blickten. Die Arbeitgeber lehnten es ab, in der Anwerbung ihrer 
Arbeiter oder in dem inneren Betriebe ihrer Fabriken irgendwie be 
schränkt zu werden. Sie wollten ihre Maschinen möglichst lange 
laufen lassen und Löhne zahlen, wie sie ihnen paßten. Unter ihren 
beständigen Angriffen zerbröckelte nach und nach das alte Lehrlings 
gesetz. Eine Bestimmung nach der anderen wird vom Parlament 
abgeschafft. 1814 sind seine letzten Spuren auf immer verschwunden. 
Diese Umstände hatte Smith nicht voransgesehen. Es war ihm 
nicht eingefallen, den „Kaufleuten und Fabrikanten“ zu Liebe zu 
schreiben. Im Gegenteil, er hatte nicht aufgehört, ihre Monopolsucht 
anzugreifen. Und plötzlich werden die Fabrikanten und Kaufleute 
infolge des Laufes der Dinge seine besten Verbündeten. In ihrem 
Kampf liefert sein Werk ihnen die Waffen, und seine Autorität ist 
ihre Stütze. 
Diese Autorität war übrigens im steten Wachsen. Sogleich nach 
dem Erscheinen des Volkerreichtums hatten Männer wie Hume 
und der Historiker Gibbon Smith und seinen Freunden ihre Be 
wunderung über das neue Werk ausgesprochen. Ein Jahr darauf 
entlieh ihm der Premierminister Lord Nouth den Gedanken neuer 
Steuern, die er brauchte: die Steuer auf Wohnhäuser und die Steuer 
auf Malz. Smith sollte eine noch bedeutendere Bekehrung zustande 
bringen: die Pitt’s, der bei Erscheinen des Völkerreichtums noch 
Student war und später sich stets als Anhänger Smith’s bezeichnete. 
Kaum Minister geworden, bemühte er sich, Smith’s Ideen zu verwirk 
lichen. Er war es, der den ersten liberalen Handelsvertrag mit 
Frankreich Unterzeichnete: den Eden-Vertrag 1 ), von 1786. Als Smith 
0 Nach dem Namen seines englischen Hauptunterhändlers, Lord Eden.
	        

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Geschichte Der Volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen. Verlag von Gustav Fischer, 1913.
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