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Das kommunistische Manifest

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Bibliographic data

fullscreen: Das kommunistische Manifest

Monograph

Identifikator:
1024536734
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-42508
Document type:
Monograph
Author:
Jaeckel, Reinhold http://d-nb.info/gnd/117051152
Title:
Statistik und Verwaltung mit besonderer Berücksichtigung der preussischen Verwaltungsreform
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (62 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Das kommunistische Manifest
  • Title page
  • I. Bourgeois und Proletarier
  • II. Proletarier und Kommunisten
  • III. Sozialistische und kommunistische Literatur
    III. Sozialistische und kommunistische Literatur
  • IV. Stellung der Kommunisten zu den verschiedenen oppositionellen Parteien

Full text

seines Erscheinens von der, damals noch wenig zahlreichen Vorhut des 
wissenschaftlichen Sozialismus enthusiastisch begrüßt (wie die in der 
ersten Vorrede angeführten Uebersetzungen beweisen), wurde es bald in 
den Hintergrund gedrängt durch die, mit der Niederlage der Pariser 
Arbeiter im Juni 1848 beginnende Reaktion, und schließlich „von 
Rechtswegen" in Acht und Bann erklärt durch die Verurtheilung der 
Kölner Kommunisten November 1852. Mit dem Verschwinden der, von 
der Februarrevolution datirenden, Arbeiterbewegung von der öffentlichen 
Bühne trat auch das Manifest in den Hintergrund. 
Als die europäische Arbeiterklasse sich wieder hinreichend gestärkt hatte 
zu einem neuen Anlauf gegen die Macht der herrschenden Klassen, ent 
stand die Internationale Arbeiter-Assoziation. Sie hatte zum Zweck, 
die gesammte streitbare Arbeiterschaft Europas und Amerikas zu Einem 
großen Heereskörper zu verschmelzen. Sie konnte daher nicht a u s - 
gehn von den im Manifest niedergelegten Grundsätzen. Sie mußte 
ein Programm haben, das den englischen Trabes Unions, den franzö 
sischen, belgischen, italienischen und spanischen Prondhonisten, und den 
deutschen Lassalleanern*) die Thür nicht verschloß. Dies Programm — 
die Erwägungsgründe zu den Statuten der Internationale, wurde von 
Marx mit einer selbst von Bakunin und den Anarchisten anerkannten 
Meisterschaft entworfen. Für den schließlichcn Sieg der im Manifest 
aufgestellten Sätze verließ sich Marx einzig und allein auf die intellek 
tuelle Entwicklung der Arbeiterklasse, wie sie aus der vereinigten Aktion 
und der Diskussion nothwendig hervorgehn mußte. Die Ereignisse und 
Wechselfälle im Kampf gegen das Kapital, die Niederlagen noch mehr 
als die Erfolge, konnten nicht umhin, den Kämpfenden die Unzuläng 
lichkeit ihrer bisherigen Allerweltsheilmittel klar zu legen und ihre 
Köpfe empfänglicher zu machen für eine gründliche Einsicht in die wahren 
Bedingungen der Arbeiter-Emanzipation. Und Marx hatte Recht. Die 
Arbeiterklasse von 1814, bei der Auflösung der Internationale, war eine 
ganz andre als die von 1864, bei ihrer Gründung, gewesen war. Der 
Proudhonismus in den romanischen Ländern, der spezifische Lassalleanis- 
mus in Deutschland, waren am Ansstcrben, und selbst die damaligen 
stockkonservativen englischen Trades Unions gingen allmählig dem Punkt 
entgegen, wo 1887 der Präsident ihres Kongresses, in Swansea, in 
ihrem Namen sagen konnte: „Der kontinentale Sozialismus hat seine 
Schrecken für uns verloren." Der kontinentale Sozialismus, der war 
aber schon 1887 fast nur noch die Theorie, die im Manifest verkündet 
wird. Und so spiegelt die Geschichte des Manifests bis zu einem ge 
wissen Grade die Geschichte der modernen Arbeiterbewegung seit 1848 
wieder. Gegenwärtig ist es unzweifelhaft das weitest verbreitete, das 
internationalste Produkt der gelammten sozialistischen Literatur, das 
gemeinsanie Programm vieler Millionen von Arbeitern aller Länder von 
Sibirien bis Kalifornien. 
Und doch, als es erschien, hätten wir es nicht ein sozialistisches 
*) Lassalle bekannte sich persönlich, uns gegenüber, stets als „Schüler" 
von Marx, und stand als solcher selbstredend auf dem Boden des Mani 
fests. Anders mit denjenigen seiner Anhänger, die nicht über seine 
Forderung von Produktivgenossenschaften mit Staatskredit hinausgingen 
und die ganze Arbeiterklasse eintheilten in Staatshülsler und Selbsthnlfler.
	        

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National Banking under the Federal Reserve System. The National City Bank of New York, 1927.
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