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Fortschritt und Armut

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Bibliographic data

Metadata: Fortschritt und Armut

Monograph

Identifikator:
1024656551
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-49829
Document type:
Monograph
Title:
Der Wirtschaftskrieg
Edition:
Zweite, nach dem Stande vom 31. Juli 1915 ergänzte Auflage
Place of publication:
Wien
Publisher:
Verlag der Niederösterreichischen Handels- und Gewerbekammer
Year of publication:
1915
Scope:
1 Online-Ressource (II, 171, V Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
IV. Deutsches Reich
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Fortschritt und Armut
  • Title page
  • Contents
  • Buch I. Arbeitslohn und Kapital
  • Buch II. Bevölkerung und Unterhaltsmittel
  • Buch III. Die Gesetze der Verteilung
  • Buch IV. Die Wirkung des materiellen Fortschnitts auf die Güterverteilung
  • Buch V. Das Problem gelöst
  • Buch VI. Das Heilmittel
  • Buch VII. Die Gerechtigkeit des Heilmittels
  • Buch VIII. Die Anwendung des Heilmittels
  • Buch IX. Die Wirkungen des Heilmittels
  • Buch X. Das Gesetz des menschlichen Fortschrittes
  • Schluß. Das Problem des individuellen Lebens

Full text

200 
Das probiern gelöst. 
Buch V. 
in den Stand gesetzt hat, die spekulative Linie der Rente zu überholen, 
oder 3. die Arbeit und das Kapital sich darin gefunden haben, für einen 
geringeren Ertrag sich auf die Produktion einzulassen, Höchstwahrschein 
lich würden alle drei Ursachen zusammenwirken, um ein neues Gleich 
gewicht zu schaffen, bei welchem alle Kräfte der Produktion sich wieder 
beteiligen und eine Zeit der Tätigkeit die Folge sein würde; worauf 
die Rente neuerdings steigen, eine spekulative Erhöhung wiederum 
stattfinden, die Produktion aufs neue gehemmt werden und dieselbe 
Reihenfolge nochmals vor sich gehen wird. 
Zn dem hoch ausgebildeten und komplizierten Produktionssystem, 
das die moderne Zivilisation charakterisiert, wo es überdies keinen ge 
schlossenen Handelsstaat gibt, sondern geographisch oder politisch getrennte 
Staaten ihre industriellen Organisationen auf verschiedene weise und 
in wechselndem Maßstabe vermischen und verzweigen, da ist es nicht 
zu erwarten, daß man die Wirkung so klar und bestimmt auf die Ursache 
sollte folgen sehen, als es in einfacheren Verhältnissen und in einem, 
ein vollständiges und geschlossenes ökonomische Ganze bildenden Staate 
der Fall sein dürfte; aber nichtsdestoweniger stimmen die gegenwärtig 
durch diese wechselnden Zeiten von Lebhaftigkeit und Ermattung ge 
botenen Erscheinungen sichtlich mit denen überein, die wir aus der speku 
lativen Rentensteigerung hergeleitet haben. 
Die Deduktion erweist somit die tatsächlichen Erscheinungen als 
Ergebnisse des Prinzips. Verfahren wir in umgekehrter weise, so ist 
es ebenso leicht, das Prinzip vermittels Aufspürung der Erscheinungen 
durch Induktion zu gewinnen. 
Diesen Zeiten der Lähmung gehen immer Zeiten der Tätigkeit 
und Spekulation vorauf, und allseitig wird die Verbindung zwischen 
beiden zugegeben und die Lähmung als Reaktion gegen die Spekulation 
angesehen, wie das Kopfweh des Morgens die Reaktion gegen die wüst 
verlebte Nacht ist. Betreffs der Art und weise jedoch, in welcher die 
Lähmung aus der Spekulation hervorgeht, bestehen zwei Klassen oder 
Richtungen der Einsichten, wie die auf beiden Seiten des atlantischen 
Ozeans gemachten versuche, die jetzige industrielle Lähmung zu erklären, 
zeigen werden. 
Die eine Schule sagt, die Spekulation rufe die Lähmung durch 
Überproduktion hervor, und zeigt auf die mit waren, die sich nicht 
zu lohnenden Preisen verkaufen lassen, gefüllten Speicher, auf die 
geschlossenen oder nur halbe Zeit arbeitenden Fabriken, auf die ruhenden 
Bergwerke und stillgelegten Dampfer, auf das in den Bankgewölben 
müßig liegende Geld und auf die zur Arbeitslosigkeit rmd Entbehrung 
verdammten Arbeiter. Man zeigt auf diese Tatsachen zum Beweise, 
daß die Produktion den Bedarf überstiegen habe, und deutet überdies 
darauf hin, daß, wenn eine Regierung in Kriegszeiten als ein ungeheurer 
Konsument auf den Markt kommt, gute Zeiten herrschen, wie z. B. in
	        

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Fortschritt Und Armut. Verlag von Gustav Fischer, 1920.
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