Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Fortschritt und Armut

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Fortschritt und Armut

Monograph

Identifikator:
1027863817
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-43741
Document type:
Monograph
Author:
George, Henry http://d-nb.info/gnd/118716948
Title:
Fortschritt und Armut
Edition:
Sechste, unveränderte Auflage
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1920
Scope:
1 Online-Ressource (XII, 407 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Buch IX. Die Wirkungen des Heilmittels
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Fortschritt und Armut
  • Title page
  • Contents
  • Buch I. Arbeitslohn und Kapital
  • Buch II. Bevölkerung und Unterhaltsmittel
  • Buch III. Die Gesetze der Verteilung
  • Buch IV. Die Wirkung des materiellen Fortschnitts auf die Güterverteilung
  • Buch V. Das Problem gelöst
  • Buch VI. Das Heilmittel
  • Buch VII. Die Gerechtigkeit des Heilmittels
  • Buch VIII. Die Anwendung des Heilmittels
  • Buch IX. Die Wirkungen des Heilmittels
  • Buch X. Das Gesetz des menschlichen Fortschrittes
  • Schluß. Das Problem des individuellen Lebens

Full text

319 
Kap. I. Über die Wirkung auf die Güterproduktion. 
Aber die Last der Besteuerung von der Produktion und dem Aus 
tausch auf den Wert oder die Rente des Landes übertragen, würde 
nicht allein der Güterproduktion neuen Antrieb verleihen, sondern ihr 
auch neue Gelegenheiten eröffnen. Denn unter diesem System würde 
niemand Land anders als zur Benutzung behalten, und jetzt der Benutzung 
entzogenes Land würde allenthalben zum Anbau offen stehen. 
Der Verkaufspreis des Bodens würde fallen, die Grundstück 
spekulation würde ihren Todesstreich empfangen, die Landmonopo 
lisierung würde sich nicht länger lohnen. Millionen und aber Millionen 
Morgen, von denen jetzt die Ansiedler durch hohe preise ausgeschlossen 
sind, würden von ihren gegenwärtigen Besitzern aufgegeben oder den 
Ansiedlern zu bloß nominellen Preisen verkauft werden. Und dies nichü 
etwa bloß an den Grenzen, sondern auch in Gegenden, die jetzt schon 
als gut angebaut betrachtet werden, hundert Meilen um San Franziska 
würde so genug Land frei werden, um selbst bei den jetzigen Betriebs 
methoden eine ländliche Bevölkerung zu fassen, so groß wie die, welche 
jetzt von Oregon bis zu der 800 Meilen entfernten mexikanischen Grenze 
Zerstreut lebt. In demselben Grade würde dies für die meisten westlichen 
Staaten zutreffen, und annähernd auch für die älteren östlichen Staaten, 
denn selbst in New pork und pennsylvanien ist die Bevölkerung im 
vergleich mit der Kapazität des Landes noch dünn. Und selbst im dicht 
bevölkerten England würde eine solche Politik dem Anbau viele pundert- 
lausende Morgen eröffnen, die jetzt zu Privatparks, Wildgehegen und 
Tiergärtchen dienen. 
Denn dieses einfache Projekt, alle Steuern auf den Grund und- 
Boden zu legen, würde in seiner Wirkung darauf hinauskommen, den 
Boden im Aufstrich demjenigen zu sichern, der dem Staate die höchste 
Rente dafür zahlt. Die Nachfrage nach Land bestimmt dessen wert,, 
und wenn daher die Steuern so festgesetzt werden, um jenen wert fa 
Ziemlich zu absorbieren, so muß derjenige, welcher Land zu besitzen 
wünscht, ohne es zu benutzen, annähernd so viel dafür zahlen, als es für 
jeden wert sein würde, der es benutzen wollte. 
Und man muß sich erinnern, daß dies nicht bloß für Ackerland,, 
sondern für alles Land gelten würde. Mineralgrund würde der Be 
nutzung auf dieselbe weise wie Ackerland übergeben werden, und im 
Kerzen einer Stadt könnte niemand mehr sich einfallen lassen, Grund 
stücke der besten Verwendung vorzuenthalten oder in den Vorstädten 
Ulehr dafür zu verlangen, als der daraus zur Zeit zu erzielende Nutzen 
rechtfertigen würde. Überall, wo das Land einen Preis erreicht hat,, 
würde die Besteuerung, nicht wie jetzt gleich einer Strafe auf Verbesse 
rungen einwirken, sondern zu Verbesserungen zwingen, wer einen 
Dbstgarten pflanzt, ein Feld besät, ein paus baut, oder eine gleichviel,, 
wie kostspielige Fabrik errichtet, würde an Steuern nicht mehr zu zahlen 
9aben, als ob er so viel Land müßig liegen ließe. Der Monopolist von 
Ackerland würde gerade so besteuert werden, als ob fein Grund und Boden.
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Fortschritt Und Armut. Verlag von Gustav Fischer, 1920.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

How many grams is a kilogram?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.