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Fortschritt und Armut

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Bibliographic data

fullscreen: Fortschritt und Armut

Monograph

Identifikator:
1027863817
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-43741
Document type:
Monograph
Author:
George, Henry http://d-nb.info/gnd/118716948
Title:
Fortschritt und Armut
Edition:
Sechste, unveränderte Auflage
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1920
Scope:
1 Online-Ressource (XII, 407 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Buch I. Arbeitslohn und Kapital
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Fortschritt und Armut
  • Title page
  • Contents
  • Buch I. Arbeitslohn und Kapital
  • Buch II. Bevölkerung und Unterhaltsmittel
  • Buch III. Die Gesetze der Verteilung
  • Buch IV. Die Wirkung des materiellen Fortschnitts auf die Güterverteilung
  • Buch V. Das Problem gelöst
  • Buch VI. Das Heilmittel
  • Buch VII. Die Gerechtigkeit des Heilmittels
  • Buch VIII. Die Anwendung des Heilmittels
  • Buch IX. Die Wirkungen des Heilmittels
  • Buch X. Das Gesetz des menschlichen Fortschrittes
  • Schluß. Das Problem des individuellen Lebens

Full text

Kap. I. 
Die herrschende Lehre vom Lohn. 
29 
richtig ist, daß der Arbeitslohn von dein Verhältnis zwischen den Arbeit 
suchenden und dem für deren Beschäftigung bestimmten Kapital abhängt, 
so müßten hohe Löhne (das Merkmal relativ geringen Arbeitsangebotes) 
von einem niedrigen Zinsfuß (dem Merkmal verhältnismäßigen Kapital- 
überflusses), und umgekehrt niedrige Löhne von einem hohen Zinsfüße 
begleitet sein. 
Dies ist jedoch nicht der Fall, sondern das Gegenteil! Scheiden 
wir aus dem Zins das Element der Versicherung aus und betrachten 
nur den eigentlichen Zins, d. h. den Entgelt für die Benutzung von 
Kapital, ist es dann nicht überall zu beobachten, daß der Zinsfuß hoch 
ist, wo und wann die Löhne hoch, und niedrig, wo und wann die Löhne 
niedrig find? Sowohl die Löhne als der Zinsfuß sind in den vereinigten 
Staaten höher als in England, am Stillen Ozean höher als in den 
atlantischen Staaten. Ist es nicht eine notorische Tatsache, daß dorthin, 
wohin die Arbeiter gehen, um höhere Löhne zu gewinnen, auch das 
Kapital geht, um höhere Zinsen zu erhalten? Ist es nicht richtig, daß, 
wo immer die Löhne allgemein fielen oder stiegen, zugleich auch ein 
ähnliches Steigen oder Fallen im Zinsfüße stattfand? Als z. B. in 
Kalifornien die Löhne höher als irgendwo sonst waren, war auch der 
Zinsfuß höher. Ebenso sanken auch Löhne und Zinsfuß in Kalifornien 
gleichzeitig. Als der übliche Tagelohn 5 Dollar betrug, war der ge 
wöhnliche Bankzinsfuß 24% P* a - Jetzt, wo der übliche Tagelohn 
2—2 1 / 2 Dollar beträgt, hält sich der Diskontosatz gewöhnlich auf ;o 
bis \2°/ 0 , 
Diese überall zu beobachtende Tatsache, daß die Löhne in neuen 
Ländern, .wo das Kapital verhältnismäßig selten ist, höher sind als in 
alten Ländern, wo das Kapital verhältnismäßig reichlich ist, drängt 
sich zu unabweisbar auf, um übersehen zu werden. Und obgleich nur 
sehr obenhin berührt, ist sie doch von den Anhängern der herrschenden 
Nationalökonomie bemerkt worden. Die Art und weise, wie sie Notiz 
davon nehmen, beweist, was ich sage, daß sie mit der angenommenen 
Theorie des Arbeitslohns durchaus unvereinbar ist. Denn Schriftsteller 
wie Mill, Fawcett und Price geben, wenn sie jene Tatsache zu erklären 
suchen, im Grunde die Lohntheorie aus, die zu beweisen sie sich in den 
selben Schriften abmühen. Obgleich sie erklären, daß der Arbeitslohn 
durch das Verhältnis zwischen dem Kapital und den Arbeitern bestimmt 
werde, begründen sie die höheren Zinsen neuer Länder durch die relativ 
größere Güterproduktion. Ich werde weiterhin zeigen, daß die Vor 
aussetzung falsch ist, daß im Gegenteil in alten und dichtbevölkerten 
Ländern die Güterproduktion verhältnismäßig größer ist als in neuen 
schwach bevölkerten Ländern. Für jetzt aber möchte ich nur auf die 
Inkonsequenz Hinweisen. Denn zu sagen, daß die höheren Löhne neuer 
Länder in entsprechend größerer Produktion ihren Grund haben, heißt 
offenbar das Verhältnis zur Produktion, nicht aber das Verhältnis 
zum Kapital als ausschlaggebend für die Löhne betrachten.
	        

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Fortschritt Und Armut. Verlag von Gustav Fischer, 1920.
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