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Einführung in das Studium der Konjunktur

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Bibliographic data

fullscreen: Einführung in das Studium der Konjunktur

Monograph

Identifikator:
1027870953
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-44841
Document type:
Monograph
Author:
Mombert, Paul http://d-nb.info/gnd/117125342
Title:
Einführung in das Studium der Konjunktur
Edition:
Zweite, verbesserte und vermehrte Auflage
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
G. A. Gloeckner, Verlagsbuchhandlung
Year of publication:
1925
Scope:
1 Online-Ressource (275 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Erster Abschnitt. Die Erklärungen der Wirtschaftskrisen und des Konjunkturwandels
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Einführung in das Studium der Konjunktur
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • Erster Abschnitt. Die Erklärungen der Wirtschaftskrisen und des Konjunkturwandels
  • Zweiter Abschnitt. Der Ablauf der Konjunktur in Deutschland seit der Begründung des Reiches
  • Dritter Abschnitt. Der Einfluß des Konjunkturwandels und der Krisen auf die Volkswirtschaft
  • Vierter Abschnitt. Konjunkturprognose und Konjunkturpolitik
  • Fünfter Abschnitt. Ausblick

Full text

24 
Erster Abschnitt. Die Erklärungen der Wirtschaftskrisen. 
Reichtum zu fassen. — Wodurch überwindet die Bourgeoisie diese 
Krisen? Einerseits durch die erzwungene Vernichtung einer Masse 
von Produktivkräften; andererseits durch die Eroberung neuer 
Märkte und die gründliche Ausbeutung alter Märkte. Wodurch 
also? Dadurch also, daß sie allseitigere und gewaltigere Krisen 
vorbereitet und die Mittel, den Krisen vorzubeugen, vermindert.“ 
Am eingehendsten hat sich Karl Marx dort über das Krisen 
problem geäußert, wo er in seinem Hauptwerke, dem „Kapital“, über 
den tendenziellen Fall der Profitrate spricht. Der Grundgedanke 
seiner Darlegungen ist in kurzen Worten der folgende: 
Ausgehend von seinem Wertgesetz, daß sich der Wert der Güter 
durch das Quantum der zu ihrer Herstellung erforderlichen, gesell 
schaftlich notwendigen Arbeitszeit bemißt, ergibt sich, daß der 
Wert einer bestimmten Menge von Produkten von der Menge des von 
den Arbeitern neu erzeugten Arbeitswertes und dem Arbeitswerte der 
bei dem Produktionsprozeß verbrauchten und angewandten Produk 
tionsmittel bestimmt wird. Der Profit des Unternehmers entsteht da 
durch, daß derselbe im Lohne den Arbeitern nicht den vollen Wert 
ihrer Arbeit vergütet (Theorie vom Mehrwert). Die Entwicklung der 
kapitalistischen Wirtschaft geht nun dahin, daß infolge des tech 
nischen und wirtschaftlichen Fortschrittes die Bedeutung der Pro 
duktionsmittel gegenüber der einfachen Arbeitskraft stetig wächst, 
oder, in der Terminologie von Marx ausgedrückt, daß die organische 
Zusammensetzung des Kapitals sich fortdauernd in der Weise ändert, 
daß dessen konstanter Teil rascher als sein variabler ansteigt. Unter 
dem variablen Kapital ist dabei dasjenige verstanden, welches für 
Lohnzahlung Verwendung findet, unter dem konstanten alles übrige 
im Produktionsprozeß verwandte Kapital. Diese Entwicklung führt da 
hin, daß mit zunehmender Zahl der Arbeitskräfte die absolute Masse 
des Mehrwertes, d. h. des Profits, dauernd zunimmt und das Verhältnis 
dieses Mehrwertes zu dem gesamten, in der Produktion tätigen Kapital, 
infolge des stärkeren Wachstums des konstanten dauernd zum Sinken 
tendieren wird. Das versteht Marx unter dem Gesetz vom tenden 
ziellen Fall der Profitrate. Die Höhe dieser Profitrate übt nun einen 
entscheidenden Einfluß auf die kapitalistische Produktion aus. Denn 
der Zweck derselben ist ja die Schaffung von Mehrwert, die Er 
zeugung von Profit. Wenn nun die Profitrate sinkt, so ist die Folge 
davon, daß sich das neu entstehende Kapital nicht mehr genügend 
verwerten kann. Es entsteht so ein Konflikt zwischen dem Streben 
des Kapitals nach ständiger Ausdehnung der Produktion und der Un 
möglichkeit, das vorhandene Kapital in entsprechender und gleich 
mäßiger Weise verwerten zu können. Die Folge muß sein, daß ein
	        

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Einführung in Das Studium Der Konjunktur. G. A. Gloeckner, Verlagsbuchhandlung, 1925.
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