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Anfangsgründe der Volkswirtschaftslehre

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Bibliographic data

fullscreen: Anfangsgründe der Volkswirtschaftslehre

Monograph

Identifikator:
1030856788
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-60520
Document type:
Monograph
Author:
Gide, Charles http://d-nb.info/gnd/117543985
Title:
Anfangsgründe der Volkswirtschaftslehre
Place of publication:
Halberstadt
Publisher:
H. Meyer's Buchdruckerei, Abteilung Verlag
Year of publication:
1925
Scope:
1 Online-Ressource (91 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Kapitel II. Tausch und Wert
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Anfangsgründe der Volkswirtschaftslehre
  • Title page
  • Contents
  • Kapitel I. Bedürfnisse und Arbeit
  • Kapitel II. Tausch und Wert
  • Kapitel III. Das Geld
  • Kapitel IV. Eigentum und Erblichkeit
  • Kapitel V. Pacht und Leihen auf Zins
  • Kapitel VI. Lohn und Gewinn
  • Kapitel VII. Wettbewerb und Zusammenarbeit

Full text

24 Anfangsgründe der Volkswirtschaftslehre. 
milienbeziehungen. Es genügt, die Freigebigkeit einer Henne 
gegen ihre Küchlein zu beobachten, wenn sie ein Korn ge 
sunden hat. 
Das Geschenk wird ein neuer Weg zum Tausch sein. Es 
wird in gerader Linie zu ihm hinführen, wenn wir annehmen, 
daß das Geschenk gegenseitig wird; denn worin unterscheidet 
sich ein wechselseitiges Geschenk vom Tausch? In nichts, als 
in der Absicht. Nun findet sich das Gegengeschenk sehr häufig 
in der primitiven Kultur, es ist sogar die Regel: man braucht 
nur die Berichte sämtlicher Afrikaforscher zu lesen. Was 
machen sie? Wenn sie zu einem Stamm kommen, so schickt 
ihnen der Häuptling nach den Gesetzen der Höflichkeit und 
Gastfreundschaft aller wilden Völker, je nach seinem Reichtum, 
einen Ochsen oder Hühner. Aber er erwartet ein Gegen 
geschenk. Und ebenso wie bei den offiziellen Besuchen fünf 
Minuten, nachdem der fremde Fürst seinen Besuch gemacht 
hat, der Präsident diesen Besuch erwidert, ebenso erfordert die 
Etikette des schwarzen Duodezfürsten die gleiche Erwiderung. 
Deshalb versäumt kein Forscher, in seinem Gepäck alle Arten 
Gegenstände mit sich zu führen, die als Zahlungsmittel oder 
Geschenk — das bleibt sich gleich — dienen sollen. 
Aber man braucht gar nicht so weit zu gehn. 
In gewissen, etwas abseits liegenden europäischen Län 
dern, wo es keine Gasthöfe gibt, herrscht dieses System des 
Gegengeschenks. Ich selbst habe vor vielen Jahren, als ich in 
Spanien reiste, in Aragonien die Erfahrung gemacht. Es 
war in einem kleinen Dorfe, wo es keinen Gasthof gab; es ist 
dort Sitte zum Geistlichen zu gehn. Er gibt einem Logis, er 
beherbergt einen umsonst, um Gotteswillen, selbstredend, aber 
es wäre äußerst unschicklich, wenn man ihm am andern Tage 
bei der Abreise nicht wenigstens den Gegenwert des Empfan 
genen erstattete. 
Im römischen Recht wird der Tausch so definiert: „Ich 
gebe, damit Du gibst" (äv ut des), Gabe für Gabe. Das 
ist eine Art Zeugnis für die Entwicklung, die wir aufgezeigt 
haben. 
übrigens spricht der Schüler unbewußt dasselbe aus, 
wenn er zu seinem Kameraden sagt: „Gib mir, was Du hast; 
ich gebe Dir, was ich habe". 
Und ist es nicht ein tröstlicher Gedanke, daß der Tausch 
auch aus dem Geschenk entstanden ist und nicht nur aus dem 
Diebstahl, wie wir soeben gezeigt hatten. Zwar wenn der
	        

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Anfangsgründe Der Volkswirtschaftslehre. H. Meyer’s Buchdruckerei, Abteilung Verlag, 1925.
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