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Fortschritt und Armut

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Bibliographic data

fullscreen: Fortschritt und Armut

Monograph

Identifikator:
1031909583
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-67385
Document type:
Monograph
Author:
Zehntbauer, Richard http://d-nb.info/gnd/1055162402
Title:
Gesamtstaat, Dualismus und Pragmatische Sanktion
Edition:
Erweiterter Sonderabdruck
Place of publication:
Freiburg (Schweiz)
Publisher:
Universitäts-Buchhandlung (Otto Gschwend)
Year of publication:
1914
Scope:
1 Online-Ressource (73 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Fortschritt und Armut
  • Title page
  • Contents
  • Buch I. Arbeitslohn und Kapital
  • Buch II. Bevölkerung und Unterhaltsmittel
  • Buch III. Die Gesetze der Verteilung
  • Buch IV. Die Wirkung des materiellen Fortschnitts auf die Güterverteilung
  • Buch V. Das Problem gelöst
  • Buch VI. Das Heilmittel
  • Buch VII. Die Gerechtigkeit des Heilmittels
  • Buch VIII. Die Anwendung des Heilmittels
  • Buch IX. Die Wirkungen des Heilmittels
  • Buch X. Das Gesetz des menschlichen Fortschrittes
  • Schluß. Das Problem des individuellen Lebens

Full text

Kap. IV. Der Unterhalt der Arbeiter wird nicht dem Kapital entnommen. 
67 
langt. Nehmen wir z. B. die Speisen auf dem Frühstückstische eines 
Arbeiters, der heute arbeiten wird oder nicht, je nachdem sich die Ge 
legenheit dazu bietet, wenn die Unterscheidung zwischen Kapital und 
Nichtkapital in dem Unterhalt produktiver Arbeit liegt, sind dann diese 
Speisen Kapital oder nicht? Der Arbeiter so wenig wie ein Denker der 
Ricardo-Millschen Schule kann es sagen, auch dann nicht, wenn sie schon 
in seinem Magen sind, und wenn er nicht gleich Arbeit bekommt, sondern 
sich weiter danach umtun muß, sogar dann noch nicht, wenn sie schon 
in das Blut und die Gewebe übergegangen sind. Dennoch wird der 
Mann sein Frühstück unter allen Umständen zu sich nehmen. 
Dbschon die Sache logisch klar ist, wird es sich doch nicht empfehlen, 
hierbei stehen zu bleiben und das Argument sich um den Unterschied 
zwischen Gütern und Kapital drehen zu lassen. Auch ist es nicht nötig! 
Der Satz, daß die gegenwärtige Arbeit durch das Produkt vergangener 
Arbeit erhalten werden müsse, wird sich, wie mir scheint, bei der Analyse 
nur in dem Sinne als richtig erweisen, daß die Nachmittagsarbeit mit 
Hilfe des Mittagsmahls verrichtet werden, oder daß der Pass, ehe man 
ihn ißt, gefangen und gebraten werden muß. Offenbar aber ist dies nicht 
der Sinn, in welchem der Satz benutzt wird, um das wichtige Raifonne- 
ment, dem er als Angelpunkt dient, zu stützen. Dieser Sinn ist der, 
daß, ehe eine Arbeit verrichtet werden kann, die nicht sofort verfügbare 
Unterhaltsmittel liefert, ein die Arbeiter während der Verrichtung 
erhaltender Vorrat von Lebensmitteln vorhanden sein müsse. Sehen 
wir zu, ob dies richtig ist. 
Der Nachen, den sich Robinson Lrusoe mit so unendlicher Mühe 
machte, war eine Produktion, bei welcher seine Arbeit keinen sofortigen 
Ertrag ergeben konnte. Aber war es nötig, daß er, bevor er begann, 
einen genügenden Vorrat von Lebensmitteln anhäufte, die ihn ernähren 
sollten, während er den Baum fällte, den Nachen aushöhlte und schließ 
lich ins Meer ließ? Keineswegs. Ls war nur nötig, daß er einen Teil 
seiner Zeit der Anschaffung von Nahrung widmete, während er einen 
anderen Teil dem Bau des Nachens widmete. Oder nehmen wir an, 
hundert Mann landeten ohne irgendwelche Vorräte in einem neuen 
Lande, wird es für sie nötig sein, einen bis zur Ernte ausreichenden 
Vorrat von Lebensmitteln anzuhäufen, ehe sie mit der Bebauung des 
Bodens beginnen können? Durchaus nicht! Es wird nur nötig sein, 
daß Fische, wild, Beeren usw. so reichlich vorhanden sind, daß die Arbeit 
eines Teils der hundert genügt, um täglich eine für den Unterhalt 
aller genügende Menge zu beschaffen, und daß der Sinn der Interessen 
gemeinschaft und gegenseitigen hilfsbedürftigkeil stark genug entwickelt 
ist, um diejenigen, welche jetzt die Lebensmittel gewinnen, mit denen 
teilen (tauschen) zu lassen, deren Anstrengungen auf zukünftigen Lohn 
gerichtet sind. 
was richtig ist in diesen Fällen, ist in allen richtig. Ls ist zur Pro 
duktion von Dingen, die nicht als Lebensmittel benutzt oder nicht sofort
	        

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Die Deutsche Wirtschaft. Hobbing, 1926.
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