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Die Volkszählung vom 1. Dezember 1910 sowie die Ergebnisse der Bevölkerungsaufnahmen in den Jahren 1911 bis 1917 im hamburgischen Staate

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Bibliographic data

Object: Die Volkszählung vom 1. Dezember 1910 sowie die Ergebnisse der Bevölkerungsaufnahmen in den Jahren 1911 bis 1917 im hamburgischen Staate

Monograph

Identifikator:
1042018391
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-81635
Document type:
Monograph
Title:
Untersuchungen über das Versicherungswesen in Deutschland
Place of publication:
München
Publisher:
Verlag von Duncker & Humblot
Year of publication:
1913
Scope:
V, 362 Seiten
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
I. Geschäftliche Versicherung
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Volkszählung vom 1. Dezember 1910 sowie die Ergebnisse der Bevölkerungsaufnahmen in den Jahren 1911 bis 1917 im hamburgischen Staate
  • Title page
  • Contents
  • I. Umfang und Ausführung der Aufnahme
  • II. Die Zählungsergebnisse allgemein; Stand, Dichtigkeit und Wachstum der Bevölkerung
  • III. Zusammensetzung der Bevölkerung nach dem Geschlecht
  • IV. Alter und Familiestand der Bevölkerung
  • V. Die Bevölerung nach dem Religionsbekenntnis
  • VI. Die Bevölkerung nach der Staatsangehörigkeit
  • VII. Die Bevölkerung nach Herkunftsort und ~land
  • Ergebnisse der Bevölerungsaufnahmen oder Volkszählungen in Hamburg in den Jahren 1911 bis 1917

Full text

IV. 1. Alter. 
31 
zeigt sich auch hier ein Wegzugsüberschuß. Es ist I 
auffallend, daß der Anteil der Knaben an diesen 
Weggezogenen im ersten Lebensjahre stark überwog 
(1905: 69,84 %, 1910: 58,21 %), ferner daß die 
Abnahme des gesamten WanderungsVerlustes in den 
Zeiträumen von 1900 bis 1905 und von 1905 bis 
1910 ungefähr gleich stark war (1900 bis 1905 um 
52,14 %, 1905 bis 1910 um 46,83 %). Von der 
Geburtenhäufigkeit und der Kindersterblich 
keit, besonders der Säuglingssterblichkeit, hängt die 
Kinderzahl ab. Die folgende Zusammenstellung 
zeigt die wenig erfreuliche Entwicklung dieser Ver 
hältnisse in den letzten Jahrzehnten. 
Auf 
1000 der 
Von 100 lebend Ge- 
Im Durch 
Bevölkerung wurden 
borenen 
starben im 
schnitt 
lebend geboren 
ersten Lebensjahre 
der Jahre 
Anzahl 
Verände 
rung 
Anzahl 
Verände 
rung 
1876 bis 
1880 
. 38,80 
21,81 
1881 „ 
1885 
. 36,07 
— 2,73 
22,25 
+ 0,44 
1886 „ 
1890 
. 34,84 
— 1,23 
25,84 
+ 3,59 
1891 
1895 
35,46 
+ 0,62 
22,31 
— 3,53 
1896 „ 
1900 
. 31,68 
-3,78 
18,09 
— 4,22 
1901 „ 
1905 
. 26,71 
— 4,97 
17,27 
— 0,82 
1905 „ 
1910 
. 22,75 
— 3,96 
16,25 
— 1,02 
Der Anteil der 0 bis 5 Jahre alten Kinder an 
der jeweiligen Gesamtbevölkerung belief sich im 
Jahre 1895 noch auf 124,15, 1900 auf 116,58, 1905 
auf 101,41 und 1910 nur noch auf 97,5 °/ 00 ; der Grad 
der Abnahme, die besonders in dem vorhergehenden 
Jahrfünft stark hervortrat, hat sich infolge des 
Rückganges der Säuglingssterblichkeit sehr ver 
langsamt. 
Sowohl bei den männlichen wie bei den weiblichen 
Personen war der Anteil der Kinder auf dem 
Lande größer als in der Stadt, denn es waren 
von 100 aller männlichen bzw. weiblichen Personen 
Knaben 
Mädchen 
in der Stadt 
28,03 
27,12 
auf dem Lande 
29,05 
31,20 
im Staate 
28,12 
27,4 
Wie die folgenden Verhältniszahlen ergeben, war 
die Zahl der Kinder in den einzelnen 
Stadtteilen sehr verschieden. 
Die Stadtteile sind nach der Anzahl der 
Kinder im Jahre 1910 geordnet. Gegenüber 1905 
zeigten sich besonders bei den kinderreichen Stadt 
teilen einige Veränderungen; dagegen ist die Reihen 
folge der Stadtteile mit geringerer Kinderzahl im 
wesentlichen dieselbe geblieben. Bei Zugrundelegung 
der Anzahl der Knaben bzw. Mädchen würde sich 
eine stellenweise wesentlich andere Reihenfolge 
der Stadtteile ergeben, wie die diesen Spalten bei 
gefügten Ordnungsziffern zeigen. In 10 Stadtteilen 
stand der Anteil der Knaben an ihrer männlichen 
Gesamtbevölkerung über dem Durchschnitt, d. h. er 
war größer als 28,03 %, ebenso war in 10 Stadt 
teilen der Anteil der Mädchen an den weiblichen 
Personen größer als ihr Anteil in der Stadt über 
haupt (27,12 %). 
Die Anteilsziffern der höheren und 
höchsten Altersklassen waren natürlich in 
Stadtteile 
Von 100 aller Be 
wohner standen 
im Kindesalter 
überhaupt 
Von je 100 männ 
lichen bzw. weib 
lichen Bewohnern 
waren im Jahre ... 
unter 15 
1910 
1905 
Knaben 
Mädchen 
I. 
Billw. Ausschlag 
35,89 
I. 
37,94 
2. 
34,52 
I. 
36,32 
2. 
Horn 
33,67 
3- 
34,94 
3. 
34,48 
2. 
32,80 
3- 
Barmbeck 
33,04 
5- 
34,51 
5. 
33,84 
3. 
32,25 
4- 
Winterhude. . . 
32,89 
2. 
35,18 
I. 
35,41 
6. 
29,80 
5- 
Hamm 
31,48 
6. 
34,07 
7. 
32,60 
4. 
30,45 
6. 
Uhlenhorst 
31,23 
4- 
34,60 
4. 
33.89 
8. 
28,78 
7- 
Eimsbüttel 
30,62 
8. 
32,03 
8. 
31,63 
7. 
29,68 
8. 
Eppendorf 
29,86 
7- 
32,18 
6. 
32,66 
10. 
27,46 
9- 
Borgfelde 
29,08 
II. 
30,66 
10. 
30,06 
9. 
28,14 
io. 
Eilbeck 
28,53 
9- 
31,66 
9. 
30,53 
II. 
26,76 
11. 
St. Georg-Süd .. 
28,07 
10. 
30,86 
12. 
26,21 
5. 
30,21 
12. 
St. Pauli-Nord.. 
25,04 
12. 
28,07 
13. 
24,04 
12. 
26,10 
13. 
Neustadt-Süd . . 
24,50 
13. 
27,49 
15- 
23,29 
13- 
25,85 
14. 
St. Pauli-Süd .. 
23,16 
14. 
25,55 
18. 
21,05 
14. 
25,66 
15. 
Altstadt-Süd ... 
22,io 
17. 
23,90 
l6. 
22,56 
17. 
21,59 
16. 
Neustadt-Nord . 
22,00 
15- 
24,19 
17. 
21,10 
15. 
22,97 
17. 
Altstadt-Nord . . 
21,35 
l6. 
24,14 
19. 
20,13 
l6. 
22,70 
18. 
Hohenfelde .... 
21,12 
18. 
23,52 
14. 
24,02 
18. 
18,89 
19. 
Harvestehude . . 
19,88 
20. 
21,64 
II. 
27,21 
21. 
15,20 
20. 
St. Georg-Nord. 
18,74 
19. 
22,13 
21. 
18,74 
19. 
18,74 
21. 
Rotherbaum .. . 
17,64 
21. 
19,38 
20. 
19,55 
20. 
16,05 
Stadt im ganzen . . . 
27,57 
29,33 
28,03 
27,12 
den kinderreichen Stadtteilen am geringsten. So 
standen z. B. in Billwärder Ausschlag, dem kinder 
reichsten Stadtteil, nur 3,22 % der ortsanwesenden 
Bevölkerung im Alter von 60 bis 70 und 1,33 % im 
Alter von über 70 Jahren, während die Anteils 
ziffern dieser Altersklassen für die Stadt Hamburg 
4,40 % bzw. 2,17 % betrugen. Umgekehrt wies der 
kinderärmste Stadtteil, Rotherbaum, für die Personen 
im Alter von 60 bis 70 Jahren eine Anteilsziffer von 
5,60 %, für die im Alter von über 70 Jahren eine 
solche von 3,46 % auf; diese Zahlen wurden nur von 
wenigen Stadtteilen übertroffen. Im übrigen braucht 
kaum erwähnt zu werden, daß im wesentlichen die 
wirtschaftlichen Verhältnisse der Bewohner als 
Ursachen für diese Abweichungen im Altersaufbau 
anzusehen sind. 
Für das wirtschaftliche Leben ist natürlich der 
Anteil der Bevölkerung im produktiven 
Alter von 15 bis 60 Jahren an der Gesamt 
bevölkerung von der größten Bedeutung. Diese 
wichtigen Ziffern werden für die Jahre der letzten 
sieben Volkszählungen nebeneinandergestellt. Von 
je 1000 Personen standen im Alter von 15 bis 
60 Jahren nach den Volkszählungen der Jahre 
1910 1905 1900 1895 1890 1885 1880 
Männer .. 330,35 320,28 308,52 309,06 318,34 301,93 304,52 
Frauen .. 325,32 319,03 319,62 3 22,17 314,68 3 12,91 315,29 
Zus 655,G7 6 39,31 628,14 631,23 6 33,02 61 4,84 6 19,81 
Der Anteil der produktiven Altersklassen ist dem 
nach seit 1900 und auch seit 1905 wesentlich ge 
stiegen. Während in der Zeit von 1900 bis 1905 
die Zunahme allein auf das männliche Geschlecht 
entfiel und der Anteil des weiblichen Geschlechts 
sogar zurückgegangen war, war in dem folgenden 
Jahrfünft auch bei dem weiblichen Geschlecht eine 
nicht unbeträchtliche Zunahme zu verzeichnen. Im 
ganzen hat der Anteil der produktiven Altersklassen 
an der Gesamtbevölkerung im Jahre 1910 seinen
	        

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The Work of the Stock Exchange. The Ronald Press Company, 1930.
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