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Grundfragen der englischen Volkswirtschaft

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Bibliographic data

fullscreen: Grundfragen der englischen Volkswirtschaft

Monograph

Identifikator:
1043468137
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-69435
Document type:
Monograph
Title:
Grundfragen der englischen Volkswirtschaft
Place of publication:
München
Publisher:
Verlag von Duncker & Humblot
Year of publication:
1913
Scope:
155 Seiten
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
II. Die englische Industrie. Von Dr. Theodor Vogelstein
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Grundfragen der englischen Volkswirtschaft
  • Title page
  • Contents
  • I. Das englische Agrarwesen. Von Dr. Rudolf Leonhard
  • II. Die englische Industrie. Von Dr. Theodor Vogelstein
  • III. Das englische Kreditwesen. Von Professor Dr. Edgar Jaffé
  • IV. Die Arbeiterfrage in England. Von Professor Dr. Edgar Jaffé
  • V. Die Organisation des britischen Weltreichs. Von Professor Dr. M. J. Bonn
  • V. Der moderne Imperialismus. Von Professor Dr. M. J. Bonn

Full text

Die englische Industrie. 
29 
worden. Dagegen ist die englische Textilindustrie noch immer an 
der Spitze aller Länder. 
Das ist kein Zufall. Unsere Stärke liegt in der wissenschaftlichen 
Durchbildung unserer Beamten, in dem großen Angebot an Techni 
kern und Chemikern. Auch auf rein wirtschaftlichem Gebiete ver 
mögen wir besser als der Engländer die feste Organisation eines 
Kartells oder Trusts zu verwalten, in der nach bestimmten Regeln, 
mit einem großen Maße systematischen Wissens gearbeitet werden 
muß. So hoch die englische Wissenschaft in ihren Spitzen steht, so 
großes sie beispielsweise auf physikalischem und chemischem Ge 
biete geleistet hat, sie ist so exklusiv, wie alle Bildung in England. 
Die Stärke der englischen Industrie liegt in dem reichen Maße an 
Erfahrung und Anpassungsfähigkeit, das Leiter, Werkmeister und 
Arbeiter auszeichnet. Der Engländer ist Empiriker, der Deutsche 
Systematiker. Noch heute kann sich die englische Eisenindustrie 
nicht daran gewöhnen, von jeder Charge eine Probe zu nehmen, 
Erze und Roheisen genau nach Analyse zu mischen und alles, was 
sie bisher erfahrungsgemäß nach Farbe, Aussehen und ähnlichen 
Kennzeichen beurteilt hat, festen und meßbaren Analysen zu unter 
werfen. 
Für einen großen Teil der Industrie ist diese englische Art heute 
antiquiert, sie bildet einen großen Mangel, der auch von verständigen 
Leuten erkannt und durch Verbesserung des Schul- und Universitäts 
wesens zu beheben gesucht wird. Aber wo die Einengung in feste 
Regeln versagt, wo die wissenschaftliche Untersuchung zum min 
desten heute noch nicht anwendbar ist, feiert das englische System, 
vor allem auf dem Gebiete der wirtschaftlichen Organisation, große 
Triumphe. 
Wie der Deutsche sich nicht genug darüber wundern kann, daß 
die auf reiner Tradition beruhende, ungeschriebene Verfassung 
Großbritanniens so viel besser arbeitet als alle wohlausgedachten 
und festgelegten politischen Systeme, so vermag er sich auch nicht 
leicht in die Vorzüge zu finden, die die Empirie und leichte Be 
weglichkeit auf vielen wirtschaftlichen Gebieten mit sich bringen. 
Für den vergleichenden Nationalökonomen aber bleibt die Frage, 
ob denn nicht wenigstens für einen Teil der deutschen Industrie 
eine konsequente Fortbildung im Sinne der englischen bisherigen 
Organisation viel vorteilhafter und den neuen wirtschaftlichen Ver
	        

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Grundfragen Der Englischen Volkswirtschaft. Verlag von Duncker & Humblot, 1913.
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