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Rationelle Betriebsführung im Malerhandwerk

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Bibliographic data

Object: Rationelle Betriebsführung im Malerhandwerk

Monograph

Identifikator:
1657702049
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-126269
Document type:
Monograph
Author:
Ruth, Rudolf http://d-nb.info/gnd/1054736723
Title:
Eigene Aktien und Verwaltungsaktien
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Heymann
Year of publication:
1928
Scope:
88 S.
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
§ 2. Gesellschaftsrechtlich und vertraglich beherrschte „eigene" Aktien (Verwaltungsaktien)
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Rationelle Betriebsführung im Malerhandwerk
  • Title page
  • Contents
  • Rationelle Betriebsführung im Malerhandwerk
  • Materialwirtschaft im Malerhandwerk
  • Materialprüfung im Malerhandwerk
  • Die Materialprüfungsstelle für das Malerhandwerk beim Forschungsinstitut für rationelle Betriebsführung im Handwerk e.V. Karlsruhe
  • Prüfung von Leinölfirnis
  • Wo fehlt es bei unsern Anstrichverfahren ?
  • Normung von Anstrichfarben und Lacken
  • Rostschutz
  • Allgemeines über Spritzlackierverfahren
  • Wirtschaftliche Ausnutzung und Werkstattunkosten beim Spritzlackierverfahren
  • Eine kalkulatorische Bewertung der weißen Anstrichfarben
  • Werkstätteneinrichtung
  • Wirtschaftlicher Vergleich zwischen der Verwendung eines eigenen oder geliehenen Fassaden-Leitergerüstes
  • Saisonarbeit im Malerhandwerk
  • Rationalisierung des Zeitaufwandes im Maler- und Anstreicherhandwerk
  • Zur kaufmännischen Betriebsführung im Malerhandwerk. Allgemeines
  • Die Buchhaltung im Malerhandwerk
  • Die Kalkulation im Malerhandwerk
  • Das Formular, ein Mittel der Betriebskontrolle
  • Der Lohntüten-Arbeitszettel
  • Die Leistungs- und Abzugstabelle (ein Beitrag zur Lehrlingserziehung im Malerhandwerk)
  • Die genossenschaftliche Organisation im Malerhandwerk
  • Moderne Betriebsbuchführung im Malerhandwerk
  • Literatur für das Malerhandwerk

Full text

Englischrot (Eisenrot, Caput Mortum, Totenkopf, Purpurrot, 
Venezianerrot, pompejan, Rot usw.). 
1. Die reine Farbe besteht aus Eisenoxyd und muß in starker 
(mindestens 50%iger) Salzsäure beim Erhitzen eine klare 
gelbe Lösung geben. Ein Rückstand deutet auf Verschnitt 
mit Spat oder Ton. 
2, Kreide wird durch Aufbrausen beim Übergießen mit Salz- 
säure erkannt. 
3. Im Porzellantiegel stark erhitzt wird die Farbe rotbraun bis 
schwarzbraun, beim Erkalten wieder rot. 
Chromrot (Basisches Bleichromat) ist — wenn rein — in starker 
heißer Kalilauge mit gelber Farbe vollständig löslich. Ein 
Rückstand zeigt Verschnitt an. 
Chromgelb (Bleichromat), Die reine Farbe gibt mit konzen- 
trierter heißer Salzsäure eine klare grüne Lösung. Beim 
Erkalten wird die Lösung getrübt durch Ausscheidung von 
weißem Bleichlorid. 
Cadmiumgelb (Schwefelcadmium) löst sich, wenn ohne Ver- 
schnitt, in starker heißer Salzsäure zu einer farblosen 
Flüssigkeit. Es entwickelt sich dabei Schwefelwasserstoff, 
an dem charakteristischen Geruch zu erkennen. Ist die Lö- 
sung nicht farblos, sondern gelblichgrün, so ist Verschnitt 
mit Chromgelb zu vermuten, 
Ocker ist durch Eisenoxyd gefärbte Kieselerde und wird selten 
verschnitten. Ein Gehalt an Schwerspat zeigt sich durch 
unangenehmes Absetzen in der Ölfarbe, Auf Schönung mit 
Teerfarbe ist zu prüfen. 
Zinkgelb. Die reine Farbe muß sowohl in Salzsäure und Sal- 
petersäure, als auch in Natron- und Kalilauge vollständig 
löslich sein. Andernfalls ist Verschnitt vorhanden, 
Ultramarinblau, 
1,Die Farbe ist auf Schönung mit Teerfarbe zu prüfen. 
2. Mit verdünnter Salzsäure geschüttelt, muß Ultramarinblau 
schon in der Kälte vollständig entfärbt werden. Von ver- 
dünnter Kalilauge darf die Farbe nicht angegriffen werden, 
Prüfung auf Verschnitt ist in einfacher Weise nicht möglich. 
Berlinerblau, 
1, Prüfung auf Teerfarbe mit. Alkohol. 
2.Die Farbe wird im Gegensatz zu Ultramarinblau von ver- 
dünnter Salzsäure nicht angegriffen, wird jedoch von 10%- 
iger Kalilauge — besonders rasch beim Erwärmen — zer- 
26
	        

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Rationelle Betriebsführung Im Malerhandwerk. Verl. d. Betriebs- und Lehrmittelges., 1927.
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