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Grundlagen der Wirtschafts- und Handelspolitik

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Bibliographic data

fullscreen: Grundlagen der Wirtschafts- und Handelspolitik

Monograph

Identifikator:
1762680025
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-144170
Document type:
Monograph
Author:
Bücher, Hermann http://d-nb.info/gnd/13356293X
Title:
Grundlagen der Wirtschafts- und Handelspolitik
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Selbstverl. des Reichsverbandes der Deutschen Industrie
Year of publication:
1925
Scope:
44 S.
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Grundlagen der Wirtschafts- und Handelspolitik
  • Title page
  • Contents
  • Grundlagen der Wirtschafts- und Handelspolitik
  • Gegenwärtiger stand der Handelsvertragsverhandlungen
  • Arbeiten des Reichswirtschaftsrates für die Zolltarifrevision
  • Grundsätzliche fragen der Steuerreform

Full text

Vorsitzender Herr Geheimrat Dr. Duisberg: 
Erhebt sich gegen diese Wahl Wider- 
spruch? — Das ist auch nicht der Fall. Auch 
genehmigt! 
Herr Dr. Herle: 
Dann ist noch notwendig, daß wir nach 
unserer Satzung die Rechnungsprüfer für das 
Jahr 1925 neu wählen lassen. Wir bitten Sie, 
damit einverstanden zu sein, daß wir wieder 
die Herren zu Rechnungsprüfern: heran: 
ziehen, die dieses Amt auch im letzten Jahre 
ausgefüllt haben. Es sind dies die Herren 
Generaldirektor Winkler, Theodor 
Schwarz-Bocholt und Direktor Curt 
Wenzel-Werden. Wir bitten weiter, da: 
nit einverstanden zu sein, falls diese Herren 
verhindert sind, daß wir dann andere Herren 
des Hauptausschusses für diese Arbeit heran: 
ziehen. 
Vorsitzender Herr Geheimrat Dr. Duisberg: 
Auch dagegen erhebt sich kein Wider- 
spruch. Das ist auch genehmigt. 
Damit ist der erste Punkt unserer Tages. 
ordnung erledigt, und wir kommen zu 
Punkt 2: Beschlußfassung über 
Neubildung des Industriefonds. 
Herr Geheimrat Hilger: 
Meine Herren! Ich bin als Schatzmeister 
in der erfreulichen Lage, Ihnen eine ange» 
nehme Mitteilung machen zu können, näm: 
lich die, daß die Finanzen des Reichsver- 
bandes wohlgeordnet sind und daß eine Er» 
höhung der ordentlichen Beiträge für das 
nächste Viertel und halbe Jahr nicht in 
Aussicht genommen zu werden brauchen. 
Der scheidende Präsident Herr Dr. Sorge 
hat seinem hochverehrten Herrn Nachfol- 
ger einen wohlgeordneten Staat hinterlassen 
und auch, wie einst Friedrich Wilhelm I. 
Friedrich dem Großen, geordnete Finanzen. 
%s haben aber leider die Beiträge, die die 
Ausgaben in jeder Weise gedeckt haben, 
nicht die Möglichkeit gegeben, das zu tun, 
was im Interesse des Reichsverbandes der 
Deutschen Industrie, der Spitzenorganisas 
tion, durchaus erforderlich ist, nämlich einen 
zewissen Reservefonds für besondere Fälle 
ınzusammeln. 
Meine Herren, dieser Reservefonds ist 
bitter nötig. Es treten an den Reichsver- 
band eine ganze Reihe von Aufgaben plötz- 
lich heran, die auf politischem und wirt: 
schaftspolitischem, auf wirtschaftlichem, auf 
charitativem, auf allen möglichen. Gebieten 
iegen. Der Reichsverband ist bisher aus 
Mangel an Mitteln nicht in der Lage ges 
vesen, manchen Anforderungen gerecht zu 
verden. Wir haben bisher in Anbetracht 
ler ungünstigen Lage der Industrie von 
ner Erhöhung der Beiträge Abstand ge» 
ıommen und damit auch davon, den Indus! 
;triefonds, den wir im Jahre 1921, wie sich 
lie Herren erinnern werden, in München 
jegründet hatten, wieder aufleben zu lassen. 
Nir haben im Präsidium und im Vorstand 
janz eingehend die Frage erörtert, ob bei 
ler derzeitigen Lage der Industrie der Zeit; 
yunkt richtig gewählt wäre, diesen Fonds 
vieder ins Leben zu rufen. Trotz der 
ichwere der Zeit und der bedrängten Lage 
ler Industrie haben wir uns im Präsidium 
;‚owohl wie im Vorstande der Notwendig» 
seit, den Fonds wieder einzurichten, nicht 
;ntziehen können, und haben Ihnen daher; 
vorgeschlagen, den Industriefonds wieder 
änzurichten. 
Wir hatten damals, wie die Herren, die 
ın den Münchner Verhandlungen teilgenom: - 
nen haben, sich erinnern werden, einen Beis 
Tag für diesen Industriefonds in der Höhe 
ron 10 M. pro Kopf des Arbeiters, was un: 
sefähr 40 Goldpfennigen entsprach, als rich» 
ig angenommen. Es sind auch damals nicht 
merhebliche Beträge eingegangen. Aber sie 
ind während der Inflation und dann um 
Jeswillen verschwunden, weil in der schwe» 
‚en Zeit der Inflation wir auf diesen Indu- 
striefonds zurückgreifen mußten, um die lau. 
enden Ausgaben des Reichsverbandes zu 
lecken. Wir haben die Notwendigkeit, den 
?onds jetzt wieder aufleben zu lassen, im 
>räsidium und Vorstand erkannt, und ich 
1abe Ihnen vorzuschlagen, einen außerges‘ 
vöhnlichen Beitrag in der Höhe von 20 Pfg. 
»ro Arbeiter zu zahlen, um diesen Indus:! 
itriefonds zu alimentieren. Wenn wir daran 
lenken, daß es ungefähr 8 Millionen gewerb- 
iche Arbeiter im Deutschen Reiche gibt, 
ınd daß von diesen 8 Millionen ungefähr 
) Millionen den Industrien angehören, die 
1er. im Reichsverbande organisiert sind, 
ınd wenn wir nach den Erfahrungen des 
Terrn Schatzmeisters annehmen können; 
laß von diesen 6 Millionen vielleicht 5 Mil: 
ionen die Beiträge aufbringen werden, dann 
verden wir mit diesem Satz von 20 Pfen- 
ıgen je Arbeiter, der wohl tragbar er» 
icheint, einen Fonds von ungefähr einer Mil- 
ion Mark ansammeln, der den Bedürfnissen 
zunächst genügen wird. Um die Zahlung zu 
;rleichern, habe ich namens des Vorstandes 
ınd des Präsidiums Ihnen vorzuschlagen.
	        

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Zur Geschichte Und Theorie Des Bergregals Und Der Bergbaufreiheit. J. Bielefelds Verlag, 1916.
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